Unter Piraten

10. Blutbucht!

Nachdem sie der Dominator entflohen waren, setzte Olou alles daran, den chelischen Seemännern zu entfliehen und ließ Segel gen Blutbucht setzen. Seine Männer und Frauen, die ebenfalls froh waren mit dem Leben davon gekommen sein, führten seine Anweisungen sofort aus, sodass der viertägigen Reise gen Blutbucht nichts mehr im Wege stand, bis Ben Beckman, der an Deck gerade seiner Funktion als 1. Maat nachging etwas Seltsames bemerkte.

Nicht weit entfernt trieb ein verlassener Fischkutter auf dem Meer. Seine Segel waren zerfetzt, im Rumpf befand sich ein Loch und das Ruderboot schien verstanden. Nach einigen Diskussionen, bei denen es darum ging, was für eine schreckliche Krankheit wohl die Fischer dahin gerafft habe, sprach Ghazkull Thraka ein Machtwort und erinnerte daran, dass sie Piraten waren und keine Feiglinge.
Ben bechloss ein Ruderboot hinab zu lassen, um sich zwischen die beiden Schiffe zu begeben, um mit den neuen Crewmitgliedern eine Enterübung durchzuführen, solange der Fischkutter sich noch über und nicht unter Wasser befand. Schnell warfen die ersten 3 Piraten ihre Enterhaken nach dem Kutter und machten sich daran, an diesen langzuhangeln, als Bens Boot kenterte und er unter Wasser von 4 Sahuagin angegriffen wurde, die er allerdings nicht nur schwer sehen konnte.
Noch bevor er sich fassen konnte, um an die Oberfläche zu schwimmen, hatten ihn die Sahuagin beuwsstlos geschlagen und machten sich daran mit ihrer Beute zu fliehen.

Zu dem Glück des 1. Maats sprangen Cysar Akr, Exulans und Olou sowie der Untotengefährten Jakub von Ghazkull ihm hinterher.
Mit viel Mühe und einem alchemistischen Trank der Ratte gelang es ihnen den sterbenden Ben gerade so noch zu retten, während Olue und Cysar den Sahuagin den Gar ausmachten. Exulans fand daraufhin um den Hals eines der Wesen einen seltsamen Anhänger als Tiefenplatin, den er sofort einsteckte.

Nach dieser aufregenden Zwischensequenz, die Ben fast das Leben gekostet hatte, setzte die Bote der Rache ihre Reise nach Blutbucht fort.
Im Hafen angekommen, beschloss Oloe, dass Cysar ihr Plündergut verkaufen und sich nach Abnehmern für die Sklaven umsehen sollte, die vorerst an Deck blieben. Olou selbst wollte zusammen mit Ghazkull eine Werft ausfindig machen, in welcher das Schiff repariert werden konnte, während Ben sich einmal die Gaststätten ansehen wollte und Exulans sich daran machte, ein paar dringende Einkäufe zu erledigen. Ketten für die Sklaven und eine neue Schiffsglocke.

Nachdem die Bote der Rache in die einzig leere Werft gebracht worden war und Olou mit dem dort aufsichtführenden Zwerg einen Preis vereinbart hatte, machte er sich auch daran von Deck zu gehen und sich einmal in Blutbucht umzuschauen.
Ghazkull erfuhr währenddessen von einem Aspis-Seeleute, der nach seiner Schicht verschlafen hatte, dass es in Blutbucht kein Problem mit Untoten gab und die Stadt inoffiziell dem Aspis-Konsortium gehört.
Gleiches hatte auch Exulans zu dieser Zeit bereits herausgefunden, als er versucht hatte den Siegelring des Kapitäns der Kurstav zu verkaufen. Zu seinem Glück warnten ihn beide Händler mit denen er zu tun hatte vor dem Konsortium, wenngleich auch sie diesem Bescheid gaben. Eilig erstand er noch etwas Gift.

Ben fand unterdessen eine Wirtschaft, in der er um Aufmerksamkeit zu erlangen gleich mal eine Lokalrunde gab und dann eine Geschichte erzählte, wie sie die Dominator besiegt hatten. Zu seinem großen Pech erkannte Die dicke Berta, eine dort anwesende Matrone, seine Lüge und brachte die Menge gegen ihn auf, sodass Ben unverrichteter Dinge zum Schiff zurückkehrte.

Wieder zusammen, beschloss Exulans sich für den restlichen Aufenthalt auf dem Schiff zu verstecken, während Ghazkull und Olou die nächsten Tag neue Männer anwerben wollten, Cysar die Sklaven vom Fischerboot verkaufen wollte und sich selbst einen eigenen Lustsklaven kaufen wollte und Ben eine Lösung für den Gremlinfluch finden wollte.

Während Olou und Ghazkull in den folgenden Tagen 7 höchst interessante neue Crewmitglieder anwarben, darunter zu Bens Freude auch Die dicke Berta, erzielte Cysar auf dem Sklavenmarkt Höchtspreise für ihre Ware und schaffte es sich einen stattlichen Osirianer zuzulegen, den er fortan verwöhnte und in seiner Kabine schlafen ließ.
Ben hingegen erfuhr von einem Passanten die Adresse eines Bordells mit dem Namen “Die neue Berta”, in welchem er seinen Fluch loswerden könnte. Daran zweifelnd besuchte er nur kurz das Lokal und verließ es sofort wieder als es sich als das herausstellte, was es auch war, ein Bordell mit vielen nackten Frauen.
Doch trotz hartnäckiger Suche wurde er auch am nächsten Tag zu diesem Bordell wieder geschickt.
Verzweifelt ging er tiefer hinein und buchte ein besonderes Programm, bei welchem er blutig ausgepeitsht wurde und mit nacktem Körper auf der Bote der Rache wieder aufwachte. Trotz unzähliger Wunden auf seinbem Körper, die sich schnell zu Narben auswucherten, fühlte er sich so gut und unbeschwert wie seit Wochen nicht mehr. Der Gremlinfluch war gebrochen, auch wenn er nicht mehr wusste, wie dies geschehen sein sollte.
Er bemerkte nur, dass die dicke Berta grinste, als sie am nächsten Tag, dem Tag des Aufbruchs an Bord kam und den mit Narben übersäten 1. Maat sah.

Noch in der Nacht vor dem Aufbruch besuchte Ghazkull eine der besser gestellten Kneipen und erfuhr dort etwas von einer Regatta, die jährlich stattfinden sollte und die dem Gewinner einen Platz im Rat der Piraten einbringen sollte. Gleichzeitig erntete er viel Anerkennung für die Geschichte, wie Olou an Bord der Dominator geklettert war, um dort ganz alleine das Schiff zu sabotieren, damit die Bote der Rache fliehen konnte.

Um endlich alle Sklaven verkaufen zu können, auch jene des Aspis-Konsortiums, beschloss Olou weiter nach Senghor zu segeln und danach erst den Weg zum Gezeitenfelsen zu suchen, um diesen zu bezwingen.

Zu Olous tief empfundener Freude stießen sie dabei auf ein rahdoumisches Handelsschiff. Sofort befahl er die Verfolgung dieses Schiffes,. Dabei ließ er sich auch nicht davon abhalten, dass es zunächst so aussah, als könnte das Handelsschiff entkommen. Nach fast einer Woche Verfolgung gelang es Ghazkull endlich die Sanbalot, einen flotten Zweimastsegler, einzuholen.

Nicht einmal die Mantikor, welche daraufhin die Bote der Rache angriff, konnte Olou davon abhalten, Rache an dem Volk zu nehmen, welches einst sein Fischerboot versenkt hatte. Gnadenlos tötete er die gesamte Besatzung und häutete die Manitkor als Zeichen seines Sieges.
Bei dem Kampf starben 2 der 6 Aspis-Seeleute.

Mantikor.jpg

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Blackburner1 Blackburner1

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