Unter Piraten

12. Der Riesenoktopus

Nachdem Ghazkull Thraka und Kapitän Olou der Mantikorschlächter ihr Gespräch mit Agasta Schmiedel abgeschlossen hatten, ließ die Wache rund um Royster McKlieg die Geisel Ben Beckman wieder frei.
Dieser hatte sich vollkommen friedlich verhalten, sodass ihm kein Haar geschehen war.
Daraufhin hielt Olou vor seiner Mannschaft eine inspirierende Rede, dass sie nun Herr einer eigenen Insel waren und sich hier eine Basis für ihre Flotte aufbauen könnten, zumindest solange er sich gut mit der Burgherrin verstand. Begeisternd nahm seine Crew diese neuen Nachrichten auf.

Schnell war der Plan für die kommenden Tage gefasst. Olou unterbreitete den Offizieren seine Idee die alte Lagerhalle wieder aufzubauen. dafür wollte er zu einer der nördlichen Inseln reisen und dort Holz schlagen, da es auf der Insel über dem Wind keine Bäume gab. Auf dem Weg dorthin würden sie mit dem neu erworbenen Fernblick von Agasta nach Zielen Ausschau halten, um die Mannschaft bei Laune zu halten, die sich wohl nicht gerade begeistert zeigen würde bei dem vielen Holzhacken.

Da keiner seiner Offiziere ernsthaft widersprach, er vielmehr vor allem von Ghazkull Zuspruch erhielt, wollte Olou seinen Plan in die Tat umsetzen.

In der Nacht schlief Olou auf Einladung von Agasta im Gezeitenfelsen, wobei er noch zusammen bei den Wachen nächtigen musste. Währenddessen bemerkte Exulans, der als wachhabender Offizier sich in der Nacht auf Deck befand, wie eine Gestalt mit Mantel und Kapuze von der Insel aus gemächlich auf das Schiff zuging. Er alamierte den Rest seiner Wachmannschaft, die sich sofort kampfbereit machten. Als die Gestalt sich an Deck begeben wollte, versperrte Exulans ihr den Weg und wollte wissen, wer sie denn sei, dass sie sich einfach so an Bord begeben wolle. Als die Gestalt die Kapuze abzog und ein Tigerkopf zum Vorschein kam, verschlug es sowohl der Wachmannschaft als auch Exulans die Sprache. Der Wachmannschaft vor Angst, Exulans weil er befürchtete, Vibhischah der Suchende verägert zu haben. Dieser schien jedoch nur leicht verstimmt und verlangte sofort den Kapitän zu sprechen.

Eilig machte sich Exulans daran Ghazkull zu wecken und mit diesem zum Gezeitenfelsen zu gehen, um Olou zu holen. Dabei legte er keine besondere Eile an den Tag, da er sich dem Rakshasa nicht zu unterwürfig zeigen wollte. Unglücklicherweise wartete dieser nur ungern und ließ seinen Frust an Sebastian aus, der bewusstlos nach einem Schlag zu Boden ging. Zum Glück kam Kapitän Olou kurz darauf zurück auf das Schiff und sorgte dafür, dass sich um Sebastian gekümmert wurde, bevor er sein gespräch mit dem Rakschasa begann.
Dieser wies Olou auf seine bisher mangelnden Erfolge in der Flottenbildung hin und vor allem darauf, dass er sehr verstimmt sei, dass sich Olou den Seedrachen von Senghor als Anhänger des Rakschasa zu erkennen gegeben habe. Seitdem würden ihn die Ältesten der Drachen beobachten, was sein Bündnis mit Aashaq in Gefahr brächte. Zwar wusste Olou nicht, was sein Gegenüber damit meinte, doch er entschuldigte sich eifrig, um weiteren Schaden von sich und seiner Mannschaft abzuhalten. Vibhischah der Suchende schien mit der Entschuldigung milde gestimmt zu sein und gab an, sich demnächst wieder zu melden. Bis dahin sollte Olou Erfolge vorzuweisen haben.

Froh alles noch einmal überstanden zu haben und mit Kogges Unterstütztung beruhigte Olou seine Mannschaft und machte sich am nächsten Tag wie geplant auf den Weg. Bereits am nächsten Tag konnten sie die von Olou auf der Karte ausgemachte Insel erkennen, doch ein Schiff hatten sie bislang nicht bemerkt. Dies änderte sich erst dann, als der Kapitän selbst ins Krähennest stieg, um mit Hilfe seines neuen Fernrohrs sich umzuschauen.
Schnell erkannte er am Horizont ein Schiff, welches die östliche Küste von Motaku entlang segelte. Obwohl Olou wusste, dass er sich nicht zu sehr in das Fesselgebiet vorwagen sollte, immerhin besaß er noch keinen Kaperbrief des Orkankönigs, wollte er sich diese Chance nicht entgehen lassen und ließ seinen Steuermann Kurs auf das feindliche Schiff setzen.

Die Verfolgung dauerte nicht lange. Wie Cysar Akr erkannte, handelte es sich bei dem erfolgtem Schiff um einen kleinen aber schlagkräftigen Einsegler aus Cheliax, der offenbar gerade dabei war einen Piratenschiff aufzubringen und zu versenken. Es entbrannte ein heftiger Kampf gegen die chelischen Seesoldaten und deren Kapitänin, den die Crew der Bote der Rache jedoch gewinnen konnte, nachdem Cysar die Kapitänin von hinten mit ihrem Rapier getötet hatte.
Eilig ging der zu einem Riesen angewachsene Olou auf das mittlerweile brennende Piratenschiff hinüber und befreite die dort eingesperrten 14 Seeleute, die sich dankbar seiner Crew anschlossen. Da sich die Verluste der Bote der Rache in Grenzen hielten, einzig Rattennase Rattberger und Die dicke Berta waren gestorben, Brim Hausbrand konnte gerade so noch gerettet werden, gab es einigen Anlass zu feiern. Zumal Ghazkull beschloss die Hungermähre als sein neues Schiff in Besitz zu nehmen. Mit dem Segen von nun Admiral Olou dem Mantikorschlächter rief er sich zum Kapitän der Hungermähre aus und erschuf aus den Leichen der ehemaligen Besatzung einer Skelettmannschaft, die alle Aufgaben der Seeleute übernahm. Als Offiziere stellte er Der stumme Torben, Freddy das Wiesel, 2 Aspis-Seeleute und Ben ein.

Um diesen Erfolg zünftig zu feiern fuhren beide Schiffe in eine Bucht zu der namenlosen Insel, auf der Olou Holz schlagen lassen wollte und begannen ein rauschendes Fest, was nur von den Attacken zweier Schreckensaffen unterbrochen wurde, die zum Glück dank Olou, Cysar und Bens schnellem Eingreifen niemanden aus der Crew töteten.
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Nach dem zweitägigen Fest machte sich die Crew gut gelaunt ans Bäume fällen. Allen voran Ben stach hier besonders hervor, da er einen Baum nach dem anderen zu Boden gehen ließ, während Exulans die Bäume lieber mit seinen Sprengbomben zu Fall brachte. Dabei weckte er allerdings 3 Deinonychus, fleischfressende Dinosaurier, auf, die er gerade so zusammen mit Ghazkull besiegen konnte.
Am Ende des Tages hatte die Crew 3 Dutzend Bäume über eine komplizierte Seilkonstruktion an Deck der Hungermähre gebracht, welche die Nacht durchsegelte, um gleichzeitig mit der Bote der Rache am Gezeitenfelsen anzukommen.

Wieder zurück konnte Olou, als er gerade Exulans und den stummen Torben zu einigen Übungen bei Royster McKlieg an den Ballisten des Gezeitenfelsen nehmen wollte, einen Streit zwischen Mardus Siggs und Royster McKlieg mit an, bei dem es um eine Öffnung ging, die sich wohl mitten auf der Insel aufgetan hatte. Nachdem vor allem Exulans mit seiner Treffsicherheit den alten Wachhauptmann beeindrucken konnte, beschloss Olou den Ziegenhirten einmal aufzusuchen, der ihn mit Ehrfurcht begegnete.
Schnell wusste Olou, dass eine Ziege und ein Wachsoldat bislang verschwunden waren und wollte sich dieses Problems zusammen mit seinen stärksten Kämpfern annehmen.

Bei dem Versuch zwei Seile miteinander zu verknüpfen, um gefahrlos in die Spalte hinab zu klettern, die tiefer zu sein schien als ein Seil hinab reichte, fiel Ben herab und stürzte in ein Wasserbecken, wobei er sich heftige Prellungen zuzog. Exulans und Ghazkull machten sich daraufhiin auf dem Weg zum Schiff um ein weiteres Seil zu holen, damit sie Ben herausbekommen konnten. In dieser Zeit tauchte aus dem Wasserbecken ein Riesenoktopus auf. Keiner konnte sich erklären, wie der dorthin gekommen war, doch er schien wütend zu sein und stürzte sich auf Ben. Trotz der Hilfe von Cysar und Olou wurde Ben bewusstlos und begann hinabzusinken. Erst als Exulans und Ghazkull zurückkamen und in den Kampf eingriffen, konnte das gwaltige Wesen besiegt werden.
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Doch für Ben kam jede Hilfe zu spät. Bewusstlos begann er zu ertrinken und schien sein Leben vor den Augen seiner Kameraden auszuhauchen, die alles versuchten, um ihn doch am Leben zu erhalten. Gerade als die Hoffnung schon schwand, Ben atmete bereits nicht mehr, stieß er eine Wasserfontäne aus und kam zu Bewusstsein, doch er fühlte sich sehr schlecht.

Die Gefahr des Oktopus überstanden, machten sich bis auf Ben alle daran sich umzusehen. Sie befanden sich eindeutig in einem uralten Bauwerk von Zyklopen, doch welchen Zweck dieses diente, konnten sie nicht erkennen. DSafür fanden sie einen Raum mit 8 Statuen von Zyklopen, deren Augen mit Edelsteinen geschmückt waren. Dem konnte Exulans nicht widerstehen und schnappte sich den am wertvollsten aussehenden Stein, worauf große Steinkügeln aus den Mäulern der Zyklopen rollten und die Halle zum Einsturz brachten. Nur schwer verletzt konnte Ghazkull dem Unheil dank exulans Hilfe entkommen.

Wieder an Oberfläche angekommen, schnauften alle erst einmal durch, bevor sie den gewaltigen Edelstein an Deck der Bote der Rache schafften und Olou sich auf den Weg zum Gezeitenfelsen machte, um Agaste Bericht zu erstatten.

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11. Den Gezeitenfelsen bezwingen

Nach dem Sieg über die Sanbalot beschloss Kapitän Olou den Weg nach Senghor fortzusetzen.
Einen Tag vor der von Ghazkull Thraka errechneten Ankunft tauchte plötzlich ein Schiff vor der Bote der Rache der Rache auf, welches sofort die Aufmerksamkeit der Crew weckte. Die Segel waren gerafft, das Deck leer. Nur mit Hilfe der Strömung bewegte sich das fremde Schiff voran.
Um diesen seltsamen Schiff auf den Grund zu gehen stellte Olou eine Entermannschaft zusammen, die angeführt von Cysar Akr und Brim Hausbrand das Phänomen untersuchen sollte. Schnell fand sie ausgefranste Löcher im Deck, die woihl durch Säure entstanden waren.

Auf Befehl des Kapitäns wagte sich die Entermannschaft unter Deck, wo einer der Aspis-Seeleute schreieind zusammenbrach. Eines seiner Beine hatte sich an seinem Körper aufgelöst. Schnell flohen die übrigen wieder auf Deck, wo sie mit ansehen mussten, wie der die Treppe hochkriechende Seemann vollständig von einem Kristallschlick mit Hilfe von Säure zersetzt wurde. Obwohl Ghazkull sofort den Befehl gab, die Leinen zu lösen und Segel zu setzen, hörte Olou ein Platschen im Wasser und erkannte, dass der Schlick, der kaum zu erkennen war, sich wohl daran machte, sein Schiff zu betreten.
Mit Hilfe eines beschworenen Hais konnten Olou und Ghazkull die Kreatur besiegen.

In der Hoffnung, dass der Schlick irgendetwas an Bord heil gelassen hatte, machten sich Olou und Exulans daran, das Schiff unter Deck zu erforschen. Sie fanden eine noch verschlossene Tür, hinter der sich ein halb zersetzter Leichnam befand, der einige glitzernde Gegenstände bei sich trug, welche der Rattenvolkangehörige sofort für sich beanspruchte. Den knöchernen Anhänger des Mannes überließ er hingegen sofort seinem Kapitän, der ihn sich anzog und meinte, dass seine Haut sich dadurch härter und undurchlässiger anfühlte.

Nachdem sie das Schiff in Schlepp genommen und weitergesegelt waren, entdeckte Olou mitten auf dem Meer ein kleines Fischerboot, auf dem sich ein einzelner Mann befand, der ihnen zuwinkte. Irritiert, aber auch interessiert steuerte Ghazkull die Bote der Rache auf das Fischerboot zu, um sich mit dem Mann zu unterhalten.

Dieser stellte sich ohne Namen als einfacher Fischer vor und fragte Olou und Ghazkull nach ihrem Begehr in Senghor und auch nach ihren Tätowierungen, welche diese von Vibhischah der Suchende erhalten hatten. Zudem wollte er wissen, ob sie etwas über die Werhaie wüssten, die sich angeblich hier in der Gegend aufhalten würden. Zwar schienen ihm nicht alle gegebenen Antworten zu gefallen, dennoch verhielt er sich weiter freundlich und sprang mit der Warnung, sich in Senghor friedlich zu verhalten, schließlich ins Meer.

Verwirrt von diesem Vorgehen, sah die Crew zum Wasser. Vor Erstaunen erstarrt sahen sie kurze Zeit später eine gewaltige blaue Kreatur aus dem Wasser aufsteigen und wegfliegen. Keiner konnte sich daran erinnern in seinem bisherigen Leben einmal eine solche Kreatur gesehen zu haben, doch es musste sich um einen Drachen handeln.
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Noch beeindruckt fuhr die Bote der Rache schließlich in den gewaltigen Hafen von Senghor ein. Eine riesige Stadt, durchzogen von Wasserstraßen und umgeben von gewaltigen Mauern und Wachtürmen erwartete die Crew, die sich, geführt von Ghazkull und Olou, sofort geschäftig daran machte, alle Aufgaben zu erledigen.

Während das geschleppte Schiff für einen stattlichen Betrag verkauft wurde, mit der gleichzeitigen Zusicherung, auch die Bote der Rache vollständig zu reparieren, wurde in den folgenden Tagen das angefallene Plündergut verkauft, sowie Crew angeworben und Geschichten über die Heldentaten von Olou, dem Mantikorschlächter erzählt, welche die Leute in Angst und Schrecken versetzten.
Letztlich schlossen sich Wagaye Krik, Retta Sturm, Omarim Utok, Hezeki Sraf und Fasika Brek der Crew der Bote der Rache an.

Wegen der guten Bezahlung der Crew konnte sich Olou auch auf die Disziplin seiner bisherigen Mannschaft verlassen, die zu ihren Wachezeiten fast immer rechtzeitig an Deck erschien. Einzig Freddy das Wiesel und Conchobhar Turlach Kleinstein tauchten nicht pünktlich zur Wache auf, genau wie Kogge, der sich anderen Dingen verpflichtet fühlte.

Ein nächtlich beobachteten Mord im Hafen gingen weder Olou noch Ghazkull nach, dafür fanden sie eine bald stattfindene Hinrichtung eines Schiffsbauer, der sich Tom nannte, sehr interessant, welche in 4 Tagen stattfinden sollte. Auch Freddys Angebot, der in der Stadt nach lohnenden Zielen für einen Einbruch auf der Suche war, nahmen sie dankend an, als er ihnen ein passendes Ziel bot.

Nach ihrem Plan sollte die Bote der Rache am 4. Tag vollständig repariert sein. Nachdem sie sich die Hinrichtung angesehen hatten, wollten Olou noch den Einbruch durchziehen und dann in der Nacht schnell Senghor verlassen, bevor jemand sie damit in Verbindung bringen sollte. Doch es sollte alles anders kommen.

Mitten in der Nacht zwischen dem 3. und 4. Tag kam Sandara Quinn in Olous Kajüte. Sie schien hellauf begeistert zu sein, dass sich Tom der Schiffsbauer in Senghor befand. Schließlich habe er das Schiff des Orkankönigs gebaut. Sie müssten ihn retten. Olou, für den dies eine neue Information war, stellte, nachdem er sich angezogen hatte, sofort einen Trupp zusammen, der in das Gefängnis einbrechen sollte.
Mit dabei waren die Wachhabenden Exulans und Der stumme Torben, da dieser laut Olou keine Geräusche machen würde, Sandara und Ghazkull, sowie der Kapitän natürlich selbst.

Mit ihrem Ruderboot befuhren die 5 die Kanäle der Stadt bis kurz vor das Gefängnis und beobachteten dieses. Zu ihrem großen Glück konnten sie nur 2 Wachen erkennen. Um unnötige Gewalt zu vermeiden, wies Olou Sandara an die beiden Wachen zu bestechen. Diese gingen jedoch nicht darauf ein, sodass ein kurzer aber heftiger Kampf entbrannte, in welchem die Befreiungsgruppe ihre Gegner niederstreckte, bevor Ghazkull sich zu ihnen kniete und sie ausbluten ließen.

IM Gefängnis entschied sich Olou für den linken, leicht ansteigenden Gang, während Ghazkull eine Nebelwolke erschuff, die ihre Spuren verbergen sollte. Dies klappte auch tatsächlich, sodass die Gruppe, nachdem sie 3 weitere Wachen getötet hatte, vor einer schweren Eisentür stand, die zu Olous Entsetzen aber auf das Dach des Gefängnisses führte.

Da sie schon so weit gekommen waren, beschloss Olou entgegen dem Rat von Ghazkull die Sache jetzt durchzuziehen und drückte sich an der Wand bei der immer noch vorhandenen Nebelwolke entlang und umging so einen Großteil der Wachen, bis er vor dem Eingang zum Verließ stand. Dort warteten weitere 4 Wachen, die Olou zusammen mit 3 von Ghazkull beschworenen Erdelementaren tötete, während Exulans und Torben nach hinten gegen weitere anstürmende Wachen absicherten.

Mit Mühe und Not und Sandaras Rapier gelang es der Gruppe schließlich die Kerkertür von innen zu schließen, sich selbst einzusperren, aber auch die anderen Wachen auszusperren. Nachdem Tom und seine Lehrlinge Eisberg und Franky befreit und bewaffnet waren, machte sich Olou daran, sich einen Weg aus dem Gefängnis herauszukämpfen.

Bereits als er die Tür öffnete wurde er von Armbrustbolzen gespickt, die ihm jedoch kaum etwas auszumachen schienen. Mit einem wütenden Schrei und unterstützt vom bombenwerfenden Exulans, der sich jedoch immer im Rücken seines Kapitäns aufhielt, stürzte sich Olou auf die verbliebenden Wachen, von denen einige dank eines Zaubers von Ghazkull panisch die Flucht ergriffen.
Insgesamt tötete die Gruppe in dieser Nacht 20 Gefängniswachen, bevor sie es nahezu unverletzt, Sandaras und Ghazkulls heilenden Händen sei Dank das Gefängnis verließ, wo der wahre Albtraum auf sie wartete.

Auf dem Dach des Gefängnisses saß ein junger Mann mit braunen Haaren und wasserblauen Augen, der tadelnd mit seinem Zeigefinger wedelte. “Ich sagte doch, dass ihr euch in Senghor benehmen sollt”, waren seine letzten Worte, bevor er sich in einen Drachen verwandelte und seinen Feuerodem auf die Gruppe blies. Sofort fielen Sandara und Torben um, konnten sich aber stabilisieren, während Olou und Ghazkull mit der Kraft der Verzweiflung und einem wahnsinnigen Durchhaltevermögen von Olou, der unglaublich viel einstecken musste und zuletzt auch zu Boden ging, den Drachen attackierten und diesen letztendlich in die Flucht schlugen.

Eilig stellte Ghazkull all seine Kameraden wieder her, bevor Sandara vorlief und ihnen den Weg in das sichere Haus zeigte, welches Freddy angemietet hatte, um seine möglichen Diebesopfer auszuspionieren.
Gerade als sie dort ankamen, hörten sie eine laute Explosion aus dem von Freddy beobachteten Objekt, aus dem kurz darauf ein brennender Kleinstein hinauslief, der sich kaum etwas aus seinen Brandwunden zu machen schien, denn er hatte einen äußerst wertvollen Schatz geborgen.
Mit Hilfe dieses Schatzes sicherte er sich von Ghazkull 500 GM; sowie weiteren 2500 GM und einem Offiziersposten, sollte Ghazkull im Rahmen der Flottenbildung ein eigenes Schiff von Olou erhalten. Dafür erhielt Ghazkull als Ausgleich die wertvolle Doppelläufige Pistole.

Am nächsten Morgen brach die Crew der Bote der Rache eilig auf, verließ Senghor und machte sich auf den Weg zum Gezeitenfelsen. Nach einem ungewollten Umweg, kamen sie auf der kargen Insel über dem Wind über dem Wind an.
Nach einer kurzen Verhandlung mit Agasta Schmiedel, der Herrin über den Gezeitenfelsen, übergab Olou dieser Ben Beckman als Geisel.
Danach begab er sich zusammen mit Ghazkull und Sandara zu dem Gezeitenfelsen, um dort ein Essen sowie ein Gespräch mit der Burgherrin zu führen.

Im Laufe dieses Gesprächs stellte sich heraus, dass Agasta bereits von Olou dem Mantikorschlächter und dem Feuerwüter von Senghor gehört hatte. Sie bot ihm eine Heirat für 1 Jahr an, welche Olou sofort annahm.

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10. Blutbucht!

Nachdem sie der Dominator entflohen waren, setzte Olou alles daran, den chelischen Seemännern zu entfliehen und ließ Segel gen Blutbucht setzen. Seine Männer und Frauen, die ebenfalls froh waren mit dem Leben davon gekommen sein, führten seine Anweisungen sofort aus, sodass der viertägigen Reise gen Blutbucht nichts mehr im Wege stand, bis Ben Beckman, der an Deck gerade seiner Funktion als 1. Maat nachging etwas Seltsames bemerkte.

Nicht weit entfernt trieb ein verlassener Fischkutter auf dem Meer. Seine Segel waren zerfetzt, im Rumpf befand sich ein Loch und das Ruderboot schien verstanden. Nach einigen Diskussionen, bei denen es darum ging, was für eine schreckliche Krankheit wohl die Fischer dahin gerafft habe, sprach Ghazkull Thraka ein Machtwort und erinnerte daran, dass sie Piraten waren und keine Feiglinge.
Ben bechloss ein Ruderboot hinab zu lassen, um sich zwischen die beiden Schiffe zu begeben, um mit den neuen Crewmitgliedern eine Enterübung durchzuführen, solange der Fischkutter sich noch über und nicht unter Wasser befand. Schnell warfen die ersten 3 Piraten ihre Enterhaken nach dem Kutter und machten sich daran, an diesen langzuhangeln, als Bens Boot kenterte und er unter Wasser von 4 Sahuagin angegriffen wurde, die er allerdings nicht nur schwer sehen konnte.
Noch bevor er sich fassen konnte, um an die Oberfläche zu schwimmen, hatten ihn die Sahuagin beuwsstlos geschlagen und machten sich daran mit ihrer Beute zu fliehen.

Zu dem Glück des 1. Maats sprangen Cysar Akr, Exulans und Olou sowie der Untotengefährten Jakub von Ghazkull ihm hinterher.
Mit viel Mühe und einem alchemistischen Trank der Ratte gelang es ihnen den sterbenden Ben gerade so noch zu retten, während Olue und Cysar den Sahuagin den Gar ausmachten. Exulans fand daraufhin um den Hals eines der Wesen einen seltsamen Anhänger als Tiefenplatin, den er sofort einsteckte.

Nach dieser aufregenden Zwischensequenz, die Ben fast das Leben gekostet hatte, setzte die Bote der Rache ihre Reise nach Blutbucht fort.
Im Hafen angekommen, beschloss Oloe, dass Cysar ihr Plündergut verkaufen und sich nach Abnehmern für die Sklaven umsehen sollte, die vorerst an Deck blieben. Olou selbst wollte zusammen mit Ghazkull eine Werft ausfindig machen, in welcher das Schiff repariert werden konnte, während Ben sich einmal die Gaststätten ansehen wollte und Exulans sich daran machte, ein paar dringende Einkäufe zu erledigen. Ketten für die Sklaven und eine neue Schiffsglocke.

Nachdem die Bote der Rache in die einzig leere Werft gebracht worden war und Olou mit dem dort aufsichtführenden Zwerg einen Preis vereinbart hatte, machte er sich auch daran von Deck zu gehen und sich einmal in Blutbucht umzuschauen.
Ghazkull erfuhr währenddessen von einem Aspis-Seeleute, der nach seiner Schicht verschlafen hatte, dass es in Blutbucht kein Problem mit Untoten gab und die Stadt inoffiziell dem Aspis-Konsortium gehört.
Gleiches hatte auch Exulans zu dieser Zeit bereits herausgefunden, als er versucht hatte den Siegelring des Kapitäns der Kurstav zu verkaufen. Zu seinem Glück warnten ihn beide Händler mit denen er zu tun hatte vor dem Konsortium, wenngleich auch sie diesem Bescheid gaben. Eilig erstand er noch etwas Gift.

Ben fand unterdessen eine Wirtschaft, in der er um Aufmerksamkeit zu erlangen gleich mal eine Lokalrunde gab und dann eine Geschichte erzählte, wie sie die Dominator besiegt hatten. Zu seinem großen Pech erkannte Die dicke Berta, eine dort anwesende Matrone, seine Lüge und brachte die Menge gegen ihn auf, sodass Ben unverrichteter Dinge zum Schiff zurückkehrte.

Wieder zusammen, beschloss Exulans sich für den restlichen Aufenthalt auf dem Schiff zu verstecken, während Ghazkull und Olou die nächsten Tag neue Männer anwerben wollten, Cysar die Sklaven vom Fischerboot verkaufen wollte und sich selbst einen eigenen Lustsklaven kaufen wollte und Ben eine Lösung für den Gremlinfluch finden wollte.

Während Olou und Ghazkull in den folgenden Tagen 7 höchst interessante neue Crewmitglieder anwarben, darunter zu Bens Freude auch Die dicke Berta, erzielte Cysar auf dem Sklavenmarkt Höchtspreise für ihre Ware und schaffte es sich einen stattlichen Osirianer zuzulegen, den er fortan verwöhnte und in seiner Kabine schlafen ließ.
Ben hingegen erfuhr von einem Passanten die Adresse eines Bordells mit dem Namen “Die neue Berta”, in welchem er seinen Fluch loswerden könnte. Daran zweifelnd besuchte er nur kurz das Lokal und verließ es sofort wieder als es sich als das herausstellte, was es auch war, ein Bordell mit vielen nackten Frauen.
Doch trotz hartnäckiger Suche wurde er auch am nächsten Tag zu diesem Bordell wieder geschickt.
Verzweifelt ging er tiefer hinein und buchte ein besonderes Programm, bei welchem er blutig ausgepeitsht wurde und mit nacktem Körper auf der Bote der Rache wieder aufwachte. Trotz unzähliger Wunden auf seinbem Körper, die sich schnell zu Narben auswucherten, fühlte er sich so gut und unbeschwert wie seit Wochen nicht mehr. Der Gremlinfluch war gebrochen, auch wenn er nicht mehr wusste, wie dies geschehen sein sollte.
Er bemerkte nur, dass die dicke Berta grinste, als sie am nächsten Tag, dem Tag des Aufbruchs an Bord kam und den mit Narben übersäten 1. Maat sah.

Noch in der Nacht vor dem Aufbruch besuchte Ghazkull eine der besser gestellten Kneipen und erfuhr dort etwas von einer Regatta, die jährlich stattfinden sollte und die dem Gewinner einen Platz im Rat der Piraten einbringen sollte. Gleichzeitig erntete er viel Anerkennung für die Geschichte, wie Olou an Bord der Dominator geklettert war, um dort ganz alleine das Schiff zu sabotieren, damit die Bote der Rache fliehen konnte.

Um endlich alle Sklaven verkaufen zu können, auch jene des Aspis-Konsortiums, beschloss Olou weiter nach Senghor zu segeln und danach erst den Weg zum Gezeitenfelsen zu suchen, um diesen zu bezwingen.

Zu Olous tief empfundener Freude stießen sie dabei auf ein rahdoumisches Handelsschiff. Sofort befahl er die Verfolgung dieses Schiffes,. Dabei ließ er sich auch nicht davon abhalten, dass es zunächst so aussah, als könnte das Handelsschiff entkommen. Nach fast einer Woche Verfolgung gelang es Ghazkull endlich die Sanbalot, einen flotten Zweimastsegler, einzuholen.

Nicht einmal die Mantikor, welche daraufhin die Bote der Rache angriff, konnte Olou davon abhalten, Rache an dem Volk zu nehmen, welches einst sein Fischerboot versenkt hatte. Gnadenlos tötete er die gesamte Besatzung und häutete die Manitkor als Zeichen seines Sieges.
Bei dem Kampf starben 2 der 6 Aspis-Seeleute.

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09. So schön ist das Piratenleben

Noch immer befand sich die junge Piratencrew bei Klappers Wassergeburten an der Klitschigen Küste und noch immer war das Wetter drückend heiß. Gelangweilt saßen Olou und seine Offiziere an dem schlammigen Fluss und hingen ihren Gedanken nach, als sich aus dem nahen Dschungel ein Schwarm Riesenwespen erhob und sich daran machte in rasender Wut und auf Beutesuche über die Arbeiter und auch die Piraten herzumachen.
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Schnell reagierten Ghazkull Thraka, Cysar Akr und Exulans und flohen gemeinsam mit den Arbeitern in die sicheren Unterkünfte, wohingegen Ben Beckman einen der fliehenden Arbeiter niedertackelte, um zu erfahren, warum denn alle flohen. Sein Fluch schien ihn offenbar blind zu machen.Olou hingegen sah der Gefahr gelassen entgegen und zog sein Bastardschwert, um den Wespen den Gar auszumachen.
Diesem Kampf schlossen sich auch die anderen an, da 3 der Kreaturen ihren Weg in die Hütte versperrte.
Problemlos konnten 2 der Wespen ausgeschaltet werden, bevor der Dritte sich daran machte Ben zu stechen und diesen zu packen, doch Olou rettete seinen 1. Maat, indem er sich auf die Wespe warf, die dann von Cysar erstochen wurde.

In Sicherheit angekommen, bemerkten die Piraten, dass einer der Arbeiter gegen 2 Wespen um sein Leben kämpfte und schon dabei war, fortgetragen zu werden. Aus ihrer sicheren Deckung öffneten die Piraten ein Fenster und beschossen eine der Wespen, während Ghazkull einen Windelementar beschwor und sein Skelett gegen die 2. Wespe schickte.

Kaum war die Gefahr gebannt, ertönte ein Alarmsignal. Eine chelische Galeone war in dem Durcheinander in die Bucht eingefahren und Teile der Besatzung hatten sich bereits mit ihren gezückten Waffen auf einem Steg aufgebaut. Schnell erkannten Cysar, Ghazkull und Olou, dass es sich bei der Besatzung um keine Chelixaner handelte, sondern um Piraten, die gerade ein Schiff gekapert hatten.
Olou beschloss, obwohl der fremde Pirat bereits mehr gesehen hatte als gut für ihn war, freundlich auf diesen zuzugehen, woraufhin sich die Lage entspannte und der Fremde sich als Merril Holzläufer vorstellte. Ein freier Kapitän der Fesseln, der eine Flotte aus 4 Schiffen unter seinem Kommando hatte.
Schnell ergab sich mit dem Hass auf Barnabas Harrigan ein gemeinsamer Nenner und Holzläufer bot an das neue Schiff von Olou zu taufen, sobald dieses fertig umgebaut war.

Noch bevor der Umbau fertiggestellt war, bat Klapper Hecht Olou und seine Offiziere einmal nach dem Ausguck zu schauen, der offenbar nicht richtig agiert hatte und Holzläufer einfach so durchgewinkt hatte. Als er einen Preisnachlass von 100 GM ins Gespräch brachte, hatte er sofort die Herzen aller gewonnen und die jungen Piraten machten sich auf den Weg. Auf dem schmalen Pfad, der links und rechts steil abfiel, trafen sie auf 2 vollkommen ausgehungerte Wildschweine, die es zwar schafften Exulans den Abhang hinuter zu rammen, sodass er auf einem steinernen Vorsprung landete, ansonsten aber keine schwieirigen Gegner darstellten.

Ohne Probleme erreichte sie den hölzernen Wachturm und entdeckten die Leiche des Ausgucks, dessen Hals furchtbar geschwollen war von einem Wespenstich. Ghazkull überlegte, ob er diesen Mann als sein persönliches Skelett wiederbeleben sollte, da er seit Ngozu außer seinem Blutskelett keine Untoten mehr an seiner Seite wusste, entschied sich dann aber aus Respekt und Angst vor Klapper dagegen und nahm die Leiche für ein Begräbnis mit.

2 Tage und ein rauschendes von Ghazkull bezahltes Fest später war die Verheißung auf Erden soweit und wurde auf ihren neuen Namen “Bote der Rache” umgetauft. Danach brachte Merril Holzläufer folgenden Spruch aus:
“Glück und gute Winde mögen demjenigen sein, der den Gezeitenfelsen zu bezwingen vermag”
Sandara Quinn erzählte Olou daraufhin von der Legende um den Gezeitenfelsen und seinem Standort irgendwo bei Mokatu. Der Kapitän beschloss in nächster Zeit dort einmal vorbeizuschauen, um zu schauen, ob an dem Spruch etwas Wahres dran sein konnte.

Dann brachen die Piraten mit einer Gesamtmannschaft von 21 Leuten, inklsuive dem Kapitän und den Offizieren auf, um zunächst, auf Rat von Holzläufer, die Klitschige Küste unsicher zu machen, bevor sie sich in das Hauptgebiet der Fesseln wagen wollten.

Bereits kurz nach ihrem Aufbruch bemerkten der blinde Jugo Marison als Erster ein Schiff ein flottes Segelschiff mit einer Händlerflagge, welches sie zunächst dank Ghazkulls überragender Fähigkeiten als Steuermann nach 4 Tagen einholten. Doch das feindliche Segelschiff kreuzte geschickt den Wind und schaffte es den Piraten zu entkommen. Enttäuscht stützte sich Olou auf die Reling, während Sandara die Mannschaft beruhigte und meinte, es kämen auch bessere Zeiten.

Sie sollte zunächst unrecht haben. In der darauffolgenden Nachtwache, der unter anderem Exulans angehörte, versuchten sich 3 Kreaturen an Bord zu schleichen und die Wachen zu töten. Mit Hilfe von Ghazkulls Blutskelett sowie Conchobhar Turlach Kleinstein und der Aalglatte Lonegan konnten sie zu viert die 3 Eindringlinge töten.
Olou, der an Deck gerannt kam, konnte sie als Sahuagin identifizieren, gefährliche böse Meereskreaturen, die zu kampfnützlichen Mutationen neigen.
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Dies nahm Ghazkull zum Anlass sich 2 der Kreaturen als Zombies zu Untertan zu machen.

Kurz darauf bewahrheitete sich Sandaras Weissagung und sie trafen auf einen kleines Langboot, welches nur mit Fischern besetzt war. Schnell holte Ghazkull es ein und dieses Mal gelang es den Piraten auch das Schiff zu entern.
Nach einer kaum beeindruckenden Rede, die eher von Drohung als von Inspiration getragen war, schlossen sich 3 der überlebenden Fischer Olou an und nahmen ihren Dienst an Bord der Bote der Rache auf. Die übrigen 12 wurden gefangen genommen und unter Deck verfrachtet.
Sie sollten zur abendlichen Belustigung gegen den Blutroter “Kogge” Koggwart kämpfen und danach als Sklaven verkauft werden.

Zusammen mit Ghazkull beschloss Olou in Richtung Blutbucht zu segeln, um die Sklaven dort zu verkaufen und vor allem, damit er sie nicht durchfüttern musste.
Auf dem Weg dorthin sahen sie einen Transporter des Aspis-Konsortiums und beschlossen nach reiflicher Überlegung diesen zu kapern, auch auf das Risiko hin sich mit den Assasinen anzulegen.
In einem durchaus fordernder Kampf gelang es ihnen schließlich das Schiff zu kapern und sich 1 neue Baliste und 1 neues Katapult zu sichern, worüber sich Exulans als Geschützmeister besonders freute, sowie 6 neue Aspis-Seeleute, die sich Olou nach einer Ansprache von Ghazkull anschlossen.
Weitere 9 Seefahrer sowie der Kapitän des Schiffes wurden gefangen genommen und sollen nun ebenfalls in Blutbucht als Sklaven verkauft werden.

Da ihr Trinkwasser kurz darauf knapp wurde und Ghazkull nach einiger Rechnerei feststellte, wie lange er tatsächlich brauchen würde, um die gesamten Trinkwasservorräte magisch aufzufüllen, beschloss Olou in einen breiten Fluss an der Klitschigen Küste zu fahren und dort Trinkwasser aufzunehmen.
Nachdem alle Aufgaben verteilt waren und dabei Spuren von Einheimischen gefunden worden waren, beschlossen Olou und die Offiziere ohne Ben, der als 1. Maat das Schiff im Auge behalten sollte, das Dorf zu suchen und zu schauen, was es dort zu holen gab.
Sie waren schwer enttäuscht als sie lediglich ein kleines Dorf mit Holzhütten vorfanden, in dem nur Fischer lebten.

Gleichzeitig kam der Blutroter “Kogge” Koggwart zusammen mit dém seit Wochen nüchternen Ambros “Fischmagen” Kroop zu Ben gelaufen und berichteten ihm von einer enormen Gefahr. Selbst Kogge war bleich geworden, als er seinem 1. Maat die Dominator zeigte, ein gewaltiges Kriegsschiff der Chelixanianer.
Ben versuchte seine Crew zu beruhigen und sich zusammen mit Kroop und Sandara einen Plan zu überlegen, bis Olou zurück war.
Sie kamen zu dem Schluss, dass im Schutz der Dunkelheit Cysar versuchen sollte das Ruder des Schiffes von unter Wasser zu blockieren, während Exulans und Olou auf das Schiff schleichen sollten, um das Führungsseil des Steuerruders zu durchtrennen.

Während Cysar ihre Aufgabe schnell in Angriff nahm und heimlich unter das Schiff schwamm, stolperte Exulans am Ufer umher und fiel dann platschend ins Wasser, sodass die Armbrustschützen an Deck der Dominator ihn ins Visier nahmen und so schwer verletzten, dass er das Bewusstsein verlor. Zu seinem Glück bemerkte Cysar ihn und brach ihre Arbeit ab, um den Geschützmeister zu retten.
So schnell sie konnte, schwamm sie mit dem bewusstlosen Exulans ans Ufer, wo sie stabilisierte und ihm so das Leben rettete.

Diese Ablenkung nutzte Olou, um am Heck des Schiffes empor zu klettern und durch ein Fenster unter Deck einzudringen. Nach etwas Sucherei fand er schließlich das Steuerseil, aber auch den Bootsmann sowie 2 Seesoldaten, die ihn attackierten, während er nur versuchte das Seil zu zerstören.
Als ihm dies gelungen war, sprang er durch ein Fenster und platschte ins Wasser, wo Bolzen auf ihn niedergingen und ihn an den Rand des Todes brachten. Wieder war es an Cysar ihren schwer verletzten Kapitän zu retten und vor den nun zu Wasser gelassenen Langbooten in Sicherheit zurück zu Bote der Rache bringen.

Mit einem waghalsigen Manöver steuerte Ghazkull das Schiff aus der Bucht, wobei er sich eine volle Breitseite der Balisten sowie den Geschossen der Katapulte aussetzte, letztendlich aber aufs offene Meer fliehen konnte.

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08. Ein Abkommen

Nachdem Olou sich davon vergewissert hatte, dass es für ihn und seine Offiziere keine Möglichkeit gab nach Ngozu zu kommen, ohne gesehen zu werden, machte sich die Gruppe daran, den Auftrag auszuführen und die geheimnisvolle Stufenpyramide ausfindig zu machen, in welcher sich die Verräterin befinden sollte.

Schnell fand die Gruppe Spuren, die eindeutig nicht zum Friedhof, dafür aber mitten in den Dschungel führten. Diese stammten nicht von wilden Tieren, sondern eindeutig von einem Menschen.
Auf dem Weg durch den dichten Dschungel
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standen sie plötzlich vor 2 steil emporragenden Säulen, die nur entfernt an Bäume erinnerten. Natürlich versuchte Exulans sofort hindurchzugehen und wurde dabei von einer unsichtbaren Energie zurückgeschleudert.
Ghazkull Thraka ging strategischer an die Sache heran und fand eine Einkerbungen sowie mächtige Magie, die auf die Säulen gewirkt worden war.
Während sich alle mit dieser Magie beschäftigten. wählte Olou einen einfachen Weg, umrundete die Säulen und befahl seinen Offizieren es ihm gleich zu tun und ihren Weg fortzusetzen und sich nicht mit Dingen zu beschäftigen, die sie nicht verstanden. Dies fiel vor allem Exulans und Ghazkull schwer, doch sie folgten seinem Befehl.

Kaum 10 Minuten später tat sich vor der Gruppe eine beeindruckende vierebige Stufenpyramide auf, die vollkommen im Dschungel versteckt war und von außerhalb dieser Lichtung praktisch unsichtbar sein musste.
Cysar Akr, die mittlerweile spürte, wie das Wasser nach ihr rief, roch Wasser und verzweifelte fast, als sie es nicht fand und ihr Ende bereits gekommen sah. Sie eilte dem Geruch hinterher bis auf die Spitze der Pyramide, wo sie auf der obersten Ebene ein sehr schmutziges Regenwasserbecken fand und sich sofort hinein warf, um ihr Leben zu retten.
Währenddessen kämpften Ghazkull, Exulans und der nie treffende Ben Beckman gegen eine lebendige Schlingpflanze, um an einen Schutzring zu gelangen.

Nachdem die Piraten herausgefunden hatten, wie sie in die Pyramide gelangen konnten, warteten sie, bis die Sonne am richtigen Punkt stand und vertrieben sich die Zeit mit den Gedanken an ihr bald umgebautes Schiff und die großartige Piratenkarriere, die vor ihnen lag.

Im Inneren der Pyramide sahen sie dann enttäuschenderweise nur eine riesige Statue, die der unter dem Friedhof aufs Detail glich.
Dann hörte Ben etwas und drehte sich um, nur um Xabasu zu entdecken, die Verräterin, derer sie eigentlich habhaft werden sollten. Die mächtige Wendifa eröffnete sofort den Kampf, könnte diesen aber nicht einmal mit der Hilfe zweier magischer Schwerter, die selbstständig agierten, gewinnen und sank bewusstlos zu Boden.

In diesem Moment des Triumphs erschien eine Kreatur, welche die Piraten sonst nur aus Märchen und Geschichten kannten. Ein Rakshasa, eine der mächtigsten Bestien, die auf der Welt umherwandelten, klatschte ihnen für diesen Kampf Beifall und bot ihnen an, Xabasus Platz an seiner Seite zu übernehmen.
Dafür sollten sie ihm lediglich die Treue schwören und Tod und Vernichtung über die Welt bringen.
da besonders Olou von starken Rachegedanken einem ganzem Volk gegenüber gesteuert wurde, den Rahdoumi, nahm er dieses Angebot sofort an, schließlich hatte die Tigerkreatur ihm versprochen, beim Aufbau seiner Flotte zu helfen.
Nachdem der Pakt besiegelt, und alle einen Blutschwur geleistet hatten, der ihnen eine bläuliche Tätowierung auf dem Unterarm einbrachte, öffnete der Rakschasa seine Schatzkammer und jeder durfte sie viel tragen wie er konnte.
Zudem nahm er den Fluch der Jinkin von Exulans, allerdings nicht von Ben und gab Exulans zudem eine Gremlinglocke, mit der er die kleinen Biester kontrollieren konnte.

Derart mit Gold überhäuft machten sich die Piraten auf den Weg mit Xabasus Leiche zurück nach Ngozu, von wo aus sie allerdings schnell aufbrechen mussten, da ihre zurückgelassene Crew damit begonnen hatte, Bierfässer zu stehlen.
Zuvor nahmen sie noch Jugo Marison in ihre Crew auf, der einfach auf ihrem Schiff aufgetaucht war, ohne ihn zu fragen, wie er denn aus dem Gefängnis herausgekommen war.
Mit Hilfe von Jugo, der über erstaunliche Fähigkeiten bezüglich des Winds verfügte, segelten die Piraten innerhalb eines Tages zu Klappers Wassergeburten, um dort ihr Schiff umrüsten zu lassen.

Der alte Klapper Hecht kam auch sofort zur Sache und versprach alle nötigen Modifikationen, welche Olou wünschte innerhalb von 7 Tagen für knapp 4000 GM durchzuführen. Da Olou durch die Hilfe des Rakschasa keine Probleme mit der Summe hatte, zahlte er sofort, während sich die Arbeiter von Klapper gleich an die Arbeit machten.

Nachdem sich die Piraten am 1. Tag nur noch schlafen wollten und sich am 2. Tag die Langeweile noch der Jagd auf seltsam anmutende Schweine vertrieben hatten und am Abend Olou versuchte die Geschichte seiner Meuterei zum Besten zu geben, dabei aber feststellte, dass er für derartige Dinge nicht geschaffen war, geschah am 3. Tag zum ersten Mal etwas Unerwartetes.

Nachdem Ghazkull den zweiten Teil seiner Ganzkörpertätowierung abgeschlossen hatte und zusammen mit dem Rest der Crew gemütlich angelte, wurde einer von Klappers Arbeitern schreiend ins Wasser gezogen.
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Sofort sprang Olou hinterher, alleine, um sich mal etwas die Zeit zu vertreiben und traf auf eine junge sehr wütende Wassernaga, die ihm und dem hinzueilenden Exulans jedoch nicht gewachsen war und schnell getötet werden konnte. Ben hatte es in der Zeit geschafft Benjamin zu retten, der sich der Crew daraufhin anschloss, als Ben begann von dem Abenteuer in der Gezeitenbucht zu berichten und welche Schätze sich dort befunden hatten.

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07. Ngozu, Dorf der Wendo

Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, beschloss Olou zunächst alleine mit Ben Beckman und Exulans an Land zu gehen. Sie begaben sich in das große Hafengebäude, in welchem sie erfuhren, wo sie ihre Ausrüstung aufstocken und was sie beachten sollten, bevor sie den Wald hinter dem Dorf betreten wollten.
Einen Auftrag von einem unheimlichen Mann, dessen Gesicht immer im Schatten zu liegen schien, nahmen sie nicht an, da ihnen bei dem Gedanken an diesen zumindest unwohl wurde.

Währenddessen beobachteten Cysar Akr und Ghazkull Thraka von Bord der Verheißung auf Erden aus, eine Verfolgungsjagd. Ein hellhäutiger Pirat versuchte einen diebischen Mwangijungen zu fangen und stieß ihn dabei unbeabsichtlich in das Hafenbecken, anstatt ihn festzuhalten. Schnell half Cysar dem Jungen, der eine wertvolle Perlenkette in der Hand hielt, während dem Piraten die rechte Hand von den anwesenden Hafenarbeitern abgeschlagen wurde und er danach von Soldaten des Dorfes mitgenommen wurde.
Der Steuermann der Verheißung beschloss dies schnellstmöglich seinem Kapitän mitzuteilen, damit dieser besonders aufmerksam gegenüber Dieben sein konnte, die offenbar mit den Hafenarbeitern gemeinsame Sache machten, wie sich hinterher herausstellte.

Mit dem Wissen, wo sie sowohl ihr Beutegut verkaufen als sich auch eventuell um neue Ausrüstung kümmern konnten, kam Olou zurück an Bord und nahm dieses Mal bis auf Ben alle mit.
In dem Laden angekommen, reichte Olou allerdings das Angebot für das erbeutete Plündergut nicht, sodass er nur Kleinigkeiten verkaufte. Aufgrund von Geldmangel konnte er sich auch kaum neue Ausrüstung kaufen, schließlich musste er alles sparen, um in Kürze das Schiff umzurüsten.
Daher machte Sorlo der Händler Olou ein Angebot. Er sollte eine Holzschatulle zu Yago der Donner in das eigentliche Dorf bringen. Als Ausgleich für seine Mühen sollte er einen alten Bogen erhalten, der, obwohl Ghazkhull nur einen kurzen Blick darauf werfen konnte, überaus magisch wirkte.

Gerade als Olou das Angebot angenommen und die Holzschatulle sicher verstaut hatte, erschien die Wache zusammen mit einem weiteren Mwangi, der jedoch keine Rüstung, sondern weite Gewänder und einen grünen Stab trugund sich später als Mosi Ein-Messer vorstellte. Einer der Wendopriester der Insel.
In einem kurzen Gespräch fragte er, wer aus der Gruppe für den Untoten verantwortlich sei, der sie begleitete und nahm schließlich Ghazkhul fest, der keinen Widerstand leistete. Es würde am späten Nachmittag eine Gerichtsverhandlung geben, in der über Ghazkhuls Schicksal entschieden werde.

In diesem Zusammenhang erfuhr die Gruppe auch, dass erst vor 5 Wochen ein Zombieüberfall auf das Dorf stattgefunden hatte und bis heute sich nicht erklärt werden konnte, wer dafür die Verantwortung trug, geschweige denn, dass gelegentliche Angriffe seitdem aufgehört hätten.
Verärgert über ihren Mangel an Informationen beschloss Olou den Weg ins Dorf zu nehmen und sich umzuhören. Außedem wollte er das Gefängnis ausfindig machen, indem Ghazkhul festgehalten wurde, um ihn zu befreien. Zudem hatte er noch eine Holzschatulle zu überbringen, um an diesen wertvollen Bogen zu gelangen, den er unbedingt seinem Eigentum einverleiben wollte.

Im eigentlichen Dorf angekommen, fielen der Gruppe sofort die unzähligen Wachen vor dem einzigen steinerenen Gebäude auf, bei welchem es sich wohl um das Gefängnis handelte. Desweiteren gab es mindestens genauso viele Wachen vor einem relativ schmalen Weg, der wohl zum Tempel des Dorfes führte. Auf dem Marktplatz fand die Gruppe einige äußerst interessante Dinge. Vor allem Exulans freute sich, da er sowohl einen Weg fand sein Ghulfieber zu überwinden als auch eine Kiste mit höchst erstaunlichen Kreaturen mitnehmen konnte, als es in den Wirren eines Zombieangriffs zu ausgesprochener Hektik kam.
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Währenddessen konnte sich Ghazkhul im Gefängnis mit einem mitinhaftierten Halb-Ork einige Informationen zur Insel besorgen. Zudem traf er die oberste Wendifa Ajouga Baas, welche ihm im Austausch für sein Leben den Auftrag erteilte, der Zombieproblematik auf den Grund zu gehen, da er sich ja offenbar mit derlei Dingen auskennen würde. Da sie auch gleichzeitig die Verheißung auf Erden beschlagnahmte, willigte Ghazkhul ein und brach noch in der Nacht zusammen mit dem Rest der Gruppe sowie dem Halb-Ork, für dessen Freilassung er sich einsetzte, auf zu dem alten Gemeinschaftsfriedhof der Einwohner der Insel.

Dort angekommen entdeckten sie sofort Spuren von frisch geschlossenen Gräbern und Fußspuren, welche in die alte Krypta der Wendoprietser führten. Gemeinsam öffneten sie die Krypta und entdeckten dort 16 magische Särge, bei denen sich Exulans sofort daran machte, diese zu plündern, was ihn aufgrund der schützenden Fallen fast das Leben kostete. Dennoch unternahm er weitere Versuche, bis Ghazkhul ihn schließlich zur Räson rief und aufforderte, damit aufzuhören.
Zudem hatte Cysar einen geheimen Zugang zu einem unterirdischen Teil der Krypta gefunden. In diesem befanden sich 4 Juju-Zombies, die allerdings kaum ein Problem darstellten, und eine riesige schwarze Statue, die Lo Lulu, den Fürsten der Nacht darstellte. Diese Statue schien aus besonderem Material zu sein, von dem immer ein Stück barst, wenn einer der Zombies sein untotes Dasein beendete. Dennoch konnte die Gruppe keine Bruchstelle feststellen.

Zum Glück gelang es Ghazkhul einen der Zombies zu kontrollieren, bevor er vernichtet werden konnte und erfuhr von ihm, dass eine Frau ihn erschaffen habe und diese auch regelmäßig hierherkomme, er allerdings sonst nichts weiter wisse, da er nur gesehen habe, wie die Frau die Statue anbete und ansonsten die Krypta nicht verlassen habe.

Mit diesen Informationen kehrte die Gruppe nach Ngozu zurück. Während dem Rückweg versuchte der Halb-Ork zu fliehen, da die Gruppe die Gräber geschändet und mit einem Zombiebegleiter umherliefen. Allerdings kam er nicht weit und wurde von einem von Ghazkhul beschworenen Windelementar zerfetzt.
Bei ihrer Rückkehr in das Dorf war es finstere Nacht und die Gruppe wurde von den Wachen aufgehalten, die ihnen den Zutritt zum Dorf verweigerten, mit der Begründung es gelte im Dorf Ausgangssperre in der Nacht.
Eine im Dorf hell lodernde Stichflamme konnte die Gruppe trotz einigen Näherungsversuchen nicht genauer identifizieren.

Als sie am nächsten Tag in das Dorf gelassen wurde, hatten sie zunächst eine unangenehme Begegnung mit Sandara Quinn, die dezent darauf hinwies, dass die Crew keinen Rum mehr habe und zudem das Schiff beschlagnahmt worden sei ohne dass sie davon Kenntnis erlangt hatten.
Danach trafen sie auf Mosi Ein-Messer, der ihnen klar machte, dass die oberste Wendifa derzeit unpässlich war. Nach einigen Überlegungen beschloss Olou dem Mann zu vertrauen und erzählte ihm von der Statue und den Zombies auf dem Friedhof, woraufhin dieser einen bösen Verdacht äußerte und die Gruppe beuftragte eine Stufenpyramide tief im Dschungel aufzusuchen, in welcher Lo Lulu ebenfalls angebetet werde.

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06 Meuterei!

Immer tiefer drangen die Piraten in das Höhlensystem der Wierlinge vor, obwohl sie kaum etwas sehen konnten.
Vor allem Ben Beckman fürchtete sich und hielt sich fast durchgehend am Ende der Gruppe auf, um kein weiteres Mal bewusstlos ins Wasser hinabzutauchen.
Eine Fackel nach der anderen nutzend schwammen sie nur langsam durch das immer weiter steigende Wasser, welches nun fast bis zur Höhlendecke reichte, als nur der mittlerweile skelettierte Jakub Ghazkull Thraka davor warnte in diesem Teil der Höhle zu weit von der Wand abzuweichen.
Da der Hobgoblin aber gerne wissen wollte, wovor sein Untoter ihn gewarnt hatte, dieser es ihm aber offenbar nicht sagen konnte, gab er die Nachricht nicht weiter.

Zwar folgten ihm alle an der Wand entlang doch Cysar Akr schwamm etwas zu weit in die Mitte der ausgwaschenen Höhle und konnte nur mit Mühe dem herunterfallenden Gitter entkommen, welches sie sicherlich zerquetscht hätte.

Kurz darauf schwamm die Gruppe in eine weitere Höhle, in der sich eine seltsame schwarze Masse im Wasser befand, welche Cysar übel werden ließ. Viel schlimmer jedoch war der sich in dieser Masse befindliche Teufelsfisch Teufelsfisch.jpg
Dieser ergriff den Kiemenmenschen und zog ihn unter Wasser, um sich danach Ben zu schnappen, der dem Untier nur wenig entgegen zu setzen hatte. Zum Glück schaffte es Ghazkhul mit Hilfe von Olou das Wesen zu vernichten.
Leider steig das Wasser immer weiter, sodass die Piraten beschlossen zumindest für diese Nacht die Suche nach Sandara Quinn und Jakob Beinschnitzer einzustellen und die Höhle zu verlassen, solange sie es noch konnten.

Schnell erinnerte sich Ghazkhul an den Weg aus der Höhle hinaus und führte seine Freunde und Ben hinaus. In stockfinsterer Nacht kletterten sie an dem Seil, welches sie zuvor befestigt hatten und fanden sich auf dem Bergkamm wieder.
Tief durchatmend überdachten sie ihre Lage und konnten nicht viele Argumente finden, ein weiteres Mal in die Höhle zu gehen. Nicht einmal Cysar wollte noch nach seinem Gefährten suchen, einzig Ghazkhul schien überzeugt zu sein, nicht ohne Sandara diese Insel zu verlassen. Der Untotenbeschwörer schaffte es seine Kameraden von dieser gefährlichen Aufgabe zu überzeugen, zumal er zuvor die Fässer nicht vollständig aufgefüllt hatte und sie somit ohne ihn sowieso nicht zurück auf das Schiff konnten.

Also sprangen sie erneut in das Wasser, welches zum Glück dieses Mal deutlich tiefer stand. Sie entdeckten zwei Lacedone unter einem Gitter, wollten sich jedoch nicht mit ihnen befassen und folgten der Höhle bis zu einem Punkt kamen, an welchem die Höhle das letzte Mal vollständig unter Wasser gestanden hatte. Schnell erkannten sie, dass dieser Teil der Höhle sehr schmal, aber bei Ebbe trocken war und folgten ihm bis zu einem großen, von ewigen Fackeln erleuchteten, Kessel.

Dann überschlugen sich die Ereignisse. Ghazkhul der wegen seiner Furchtlosigkeit und erhöhter Fähigkeit im Dunkeln zu sehen die Spitze der Gruppe bildete, konnte noch sehen, wie ein äußerst böse wirkenden Wierling zwei Seetangseile durchschnitt, worauf Sandara und Jakob in den Kessel stürzten. Gleichzeitig erhob sich aus dem brodelnden Wasser ein riesiges Wesen, welches noch entfernte Ähnlichkeit mit einem Wierling besaß,, ansonsten jedoch eher an ein Ungetüm aus den Ebenen erinnerte.

Nachdem Ghazkhul mit Hilfe von Cysar und Olue das riesige Wesen besiegt hatte und gleichzeitig sein Skelett nach Sandara tauchte, schoss die Königin der Wierlinge wutentbrannt auf ihn zu, um ihm einen letzten Schlag zu verpassen, bevor sie fliehen konnte. Es sollte ihr letzter Fehler sein. Mit einem einzigen Hieb seiner Sense, in welche er all seine negative Energie fokussierte erschlug der Hobgoblin die Salzbrutkönigin.

Gleichzeitig befreite sein Skelett Sandara, während Jakob von den Lacedonen unter Wasser zerfleischt wurde. All dies schien Cysar jedoch wenig auszumachen.

Außerhalb der Höhle erzählte Sandara ihren Rettern von Herr Spund Idee sie noch vor Klappers Wassergeburten loszuwerden und schlug vor, ihm zuvorzukommen und die günstige Gelegenheit zu nutzen, wenn sie das Schiff betraten.

Schnell war der Plan zurechtgelegt, das Boot wieder ins Wasser geschoben und alles mit Sandara besprochen, die versicherte, dass zumindest ein Teil der Crew auf ihrer Seite stehen würde.
Doch bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen konnten, setzte Spund zum ersten Schlag an und beschoss die Ankommenden vom Schiff aus mit einer Armbrust.
Es entbrannte sowohl auf der Veheißung auf Erden als auch daneben ein heftiger Kampf, den Ghazkhul mit Hilfe von herbeibeschworenen infernalischen Kreaturen entschied.
Spund, Meister Geißel, Tam Narwal Tait und Fipps Biedermann fanden in diesem Kampf dem Tod. Danach töteten die Meuterei noch Aretta Bansen, da sie ihr nicht vertrauten.

Zusammen mit Ambros “Fischmagen” Kroop und Sandara Quinn beschlossen sie, den Plan von Spund weiterzuverfolgen und ihr Schiff umzugestalten. Allerdings sollte zunächst noch die Wahl des neuen Kapitäns anstehen.

Hier entschied Olou die Abstimmung für sich, nachdem er in einer Rede seine Rücksichtslosigkeit und Sturheit noch einmal unterstrichen hatte und der Mannschaft eine Schatzkarte gezeigt hatte, welche er in der Höhle an sich genommen hatte.

Da der neue Kapitän nach dem Durchsuchen des Schiffes und der Kapitänskajüte und nach Absprache mit Ghazkhul feststellte, dass sie nicht gerade viel Gold besaßen, beschloss er die erste Route seiner Schatzkarte anzusteuern und zu der Mgange-Bucht zu fahren. Gleichzeitig wollte er dort neuen Proviant an Bord nehmen und Crewmitglieder anwerben, da die Besatzung des Schiffes allenfalls noch als Rumpfbesatzung durchgehen konnte.

In Ngozu angekommen, stellte Olou schnell fest, dass die Insel der Mwangipiraten einiges mehr bereit hält, als nur einen Hafen.
Welche Gefahren werden auf ihn und seine Crew warten und schaffen sie es tatsächlich den sagenumwobenen Tukan Liat Trüb zu finden?

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05. Die Insel der Wierlinge

Schnell fanden die ausgeschickten Crewmitglieder heraus, dass sie die Insel nur unter äußersten Anstrengungen von der Westseite betreten konnten und näherten sich dem nördlichen Ufer.
Hier entdeckten sie einen ausgiebigen Sumpf und einen hohen Felsen, der, von dem sie einen guten Blick über die Insel haben konnten.
Ben Beckman, der offenbar schlechte Erfahrungen mit Sümpfen gemacht hatte, sorgte allerdings dafür, dass die Gruppe auch hier nicht an Land ging, sondern einige Zeite damit verbrachte, um die nördliche Spitze der Insel herumzurudern und am östlichen Sansstrand an Land zu gehen.
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Da die anderen, allen voran Ben Beckman und Olou die beiden Vermissten bereits für tot hielten, entschied sich Cysar Akr eigenständig nach ihnen zu suchen und schwamm alleine den östlichen Rand der Insel ab, ohne allerdings einen Hinweis auf ihrem vermissten Bettgefährten oder die Priesterin der Besmara zu entdecken.

Währenddessen machte sich Olou daran auf einenPalme zu klettern, um dort einige leckere Kokosnusse zu ergattern. Allerdings übersah er dabei die Riesenkrabbe, die diese Palme als ihre Heimat betrachtete und angesicht der frischen Beute sich sofort an den Angriff verlagerte. Zum Glück stellte weder diese Krabbe noch die 2 herbeigeeilten Krabben eine wirkliche Herausforderung dar, vor allem daGhazkull Thraka immer besser lernte mit seinem Blutskellet zu harmonieren.

Da sie entgegen Herr Spunds Anweisung das Wasser magisch auffüllen wollten, beschlossen sie sich auf der Insel etwas zu entspannen und brieten die Krabben zusammen mit der Kokosnussmilch.
Gegen Abend beschlossen sie den Strand zu verlassenund folgten einem schmalen Pfad nach Süden, der sie aufgabelte.
Sie beschlossen bis zu einem offenbar angelegten aber seit einiger Zeit wild wuchernden Weizenfeld inmitten des Dschungels weiterzugehen, bis ihnen auffiel, dass sie bei ihrem Weggang vom Strand bereits ihr Ruderboot nicht mehr gesehen hatten.
Schnell eilten die werdenden Piraten zum Strand zurück und konnten das Boot in einiger Entfernung noch auf dem Meer treiben sehen. Cysar schwamm zum Boot, holte es zurück und zog es mit Hilfe der anderen an Land, wo sie es dieses Mal weit an den Strand zogen, dort vertauten und noch einige Palmwedel abschnitten, um es vor etwaigen Besuchern zu verstecken.

Noch in der Nacht griff sie ein merkwürdig gekleiderter Ghul an, der allerdings im Endeffekt keine Herausforderung darstellte, es aber schaffte Cysar und Exulans zu beißen.

Unsicher, wo sie die Nacht verbringen sollten, beschlossen die Piraten dem schmalen Pfad den Bergkamm im Westen der Insel hinauf zu folgen.
Nach einigen Mühen fanden sie eine kleine Hütte, einige Miskitoschwärme und einen Grul, der versucht hatte, sie selbst aufzuhängen.

Schnell schaffte Olou die Fässer mit verwesendem Fleisch hinaus, nachdem sie der Plan das bequeme Bett aus der stinkenden Hütte herauszuschaffen als erfolglos erwiesen hatte, sodass alle in der Hütte schliefen.

Am nächsten Morgen entdeckten die nun ausgeschlafene Gruppe ein an der Barriere um die Hütte montiertes Fernrohr, durch welches sie in einer nahen Bucht 2 Wierlinge herumnhüpfen sahen, von denen einer Sandara Quinns Dreispitz trug, was sie als weiteres Zeichen werteten, dass ihre Kameraden bereits tot waren.
Bei ihrem Aufbruch vergaßen sie das Fernrohr, ließen sich allerdings von der erneut von dem verwesenden Fleisch angezogen Mücken stechen und flohen den schmalen Bergpfad hinab, um sich kurz doch einmal in Richtung des Sumpfes zu begeben.

Dabei entdeckten sie ein buntes, merkwürdig anmutendes Zelt, welches sie mit einem Alchemistenfeuer bewarfen, nachdem sie die Schwärme von Insekten und verwesenden GFliedmaßen entdeckt hatten.
Zu ihrem Unglück entdeckte der Rattenmensch durch das brennende Loch im Zelt eine Vielzahl von wertvollen Gegenständen, denen er nicht wiederstehen konnte und begab sich in das brennende Zelt und damit mitten in die Arme zweier Ghule, die ihn und dem ihm zu Hilfe eilenden Olou sofort attackierten.
Furchtlos rannte Exulans jedoch an ihnen vorbei und sicherte sich die Schätze, welche die Ghule gehortet hatten, direkt bevor das Feuer die 6 sich dort ebenfalls befindlichen Alchemistenfeuer auslöste und das ganze Zelt in einem gewaltigen Feuerball in Flammen aufging.

Exulans verbrannte sich dabei sein schönes Fell, schaffte es aber ein 400 GM teures Hochzeitskleid in Sicherheit zu bringen, sodass er selbst sich zumindest als Gewinner der Operation ansah.

Gerade als Nacht begann hereinzubrachen, unternahm Cysar doch noch einmal einen Versuch ihre Freunde und Ben davon zu überzeugen nach den beiden vermissten Crewmitgliedern zu suchen. Überraschenderweise ließen diese sich relativ leicht überzeugen, sodass die Piraten ein weiteres Mal den Pfad zum Bergkamm hinaufkletterten, dabei das Fernrohr samt Halterung und Holzpfosten mitnahmen, um sich in die Bucht zu begeben, an welcher sie die Wierlinge zuletzt gesehen hatten, Wierling.jpg

Schnell fanden sie den Eingang zu dem Höhlensystem und mussten zu ihrem Leidweisen feststellen, dass die Flut bereits begann das System zu fluten, doch jetrzt wollten sie nicht mehr zurück.
Schnell stellte sich heraus, dass in der absoluten Finsternis der Höhle Ben, Cysar und Olou ohne die Hilfe einer Fackel, welche sie alle am Einstieg der Höhle in Sicherheit trocken verstaut hatten, nichts sehen konnten.
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Diesen Umstand nutzten die Wierlinge aus und griffen mit ihrer gesamten Stärke die Eindringlinge am Eingang des Höhlensystems an, hatten jedoch nicht mit dem vom Untotenbeschwörer Ghazkhull kontrollierten Ghul und Sjkelett gerechnet, welche einen Wierling nach dem anderen erledigten.

Nachdem alle Wierlinge, die mutig oder dumm genug waren, sich ihren Klingen entgegenzustellen, besiegt waren, dabei waren Ben und Cysar nur 2 Mal bewusstlos geworden und fast ertrunken, beschlossen die Piraten tiefer in das Höhlensystem einzudringen, um sich endlich Gewissheit zu verschaffen.
Was hatten diese grausamen Wesen wohl aus Sandara und Jakob gemacht?

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Ein Plan reift!

Mit den fremden Segeln am Horizont vergaßen die Piraten schnell den verünglückten John und bereiteten sich auf ihren ersten wirklichen Enterkampf vor. Dieses Mal sollte es keine Übung sein, sondern der bittere Ernst mit womöglich tödlichen Konsequenzen.

Am nächsten Morgen, als “Die Verheißúng auf Erden” in unmittelbarer Nähe war, rief Riaris Krein die neue Entermannschaft zu sich. Olou sollte die Truppe bestehend aus ihm selbst Ghazkull Thraka, Exulans, Cysar Akr und Rosie Schandmaul anführen, um das Heckkastell zu übernehmen und das Steuer des feindlichen Schiffes zu bewachen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Entern, die Olou, der ausrutschte und ins Wasser und somit fast in den Magen eines Hais beförderte, schnell überwand, überrannte die Entertruppe die rahdoumischen Seeleute und konnten auch eine Offizierin darin hindern mit einem Beiboot zu fliehen, sowie einen Anschlag auf Kapitän Barnabas Harrigan verhindern, der dies mit einem Nicken würdigte. Nicht einmal der dicke, während des Kampfes aufziehendende Nebel konnte sie aufhalten.

Neben einigen wertvollen Gütern und hervorragender Ausrüstung, welche die Entergruppe bekam, befand sich im Laderaum des Schiffes auch ein Gefangener, der sich als Ben Beckmann vorstellte und eine sehr interessante Metallwaffe, er bezeichnete sie als Pistole, mit sich führte. Während der Feierlichkeiten, die dem Entern des Schiffes folgten. fand er schnell Kontakt zu Ghazkhul.

Diese Zeit nutzte Exulans, um sich auf der Wermuth einmal ausführlich umzusehen und dabei auch in die Kapitänskajüte einzubrechen. Obwohl er fast zu Tode geschockt wurde, hielt ihn dies nicht auf, sodass er sich umsah, allerdings nur Kisten entdeckte, die er nicht öffnen konnte und einige Seekarten, die ihn allerdings nicht sonderlich interessierten.

Nach den 1 1/2 Tage andauernden Feierlichkeiten entschied Kapitän Harrigan, dass es nun Zeit würde aufzubrechen.
Er gab Herr Spund den Auftrag eine Rumpfmannschaft auszuwählen, mit welcher er die Verheißung auf Erden bemannen solle, um das Schif nach Port Fährnis zu bringen und dort zu verkaufen.
Zu den Ausgewählten gehörte unter anderem die Entermannschaft, die keineswegs erpicht darauf war, auf einem Schiff unter dem Kommando von und [[:meister-gei-el | Meister Geißel]] zu segeln. Schnell kristallisierte sich, angetrieben von Sandara Quinn und Ambros “Fischmagen” Kroop ein meuterische Stimmung an Bord der “Verheißung auf Erden” heraus, die ihren Höhepunkt inmitten eines Sturms fand, in welchem Olou dafür sorgte, dass sein Feind Mahiem, der Rahdoumi über Bord ging.

Am nächsten Morgen musste der Mwangi jedoch feststellen, dass nicht nur Mahiem, sondern auch Sandara und Jakob Beinschnitzer, der Gefährte von Cysar nicht mehr an Bord waren, dafür aber schleimige Spuren von Kreaturen mit Oktopuskörper, welche bereits in der Nacht versucht hatten das Schiff anzugreifen. Wierling.jpg Zudem war die “Verheißung auf Erden” auf ein Riff nahe einer unbekannten Insel aufgelaufen und besaß ein riesiges Loch im Rumpf.

Herr Spund kümmerte sich zwar nicht um die Verschollenen, schickte das Enterkommando zusammen mit Ben Beckmann dennoch auf die nahe gelegenene Insel, da das Frischwasser beschädigt worden und ausgelaufen war.
Die Geschickten entschieden sich dem Befehl zum Schein Folge zu leisten, um dann auf der Insel die Fässer schnell magisch mit Wasser zu füllen, obwohl Spund dies ausdrücklich verboten hatte und stattdessen nach ihren vermissten Freunden zu suchen.

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03. Das tragische Ende eines Sängers

Durch die Flaute lag das Schiff seelenruhig auf dem Wasser, sodass Herr Spund den Koch, 3 Schrubber und einen Takler sowie Jakob Beinschnitzer zu einem Riff schickte, damit sie dort Krabben für das Abendessen des Kapitäns fangen konnten.

Dabei tauchte Exulans wieder auf, der die ganze Zeit in ein Fass eingesperrt worden war und sich dort von fauligem Essen ernährt hatte.

Auf dem Weg zum Riff zeigten sich wieder einmal die schlechten Schwimmkünste von John Martell, der hinter die anderen zurückfiel und dort auch keine Krabben entdeckte. Dafür fand ihn eine Riffklaue, die ihn sofort attackierte und versuchte unter Wasser zu ziehen. Gleichzeitig versank auch Jakub im Meer.

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Schnell handelte Cysar Akr, wohl auch in der Hoffnung sich einen ihm genehmeren Sexualpartner zu verschaffen und rettete den jungen Jakub aus den Klauen des Monsters, welches Olou erschlug und damit seinen Krabbeneimer füllte.
Die andere Riffklaue bereitete etwas mehr Probleme, konnte aber letztlich von Ghazkull Thraka besiegt werden, der eine merkwürdige Aura ausstrahlte, welche die Kreatur entscheidend schwächte.
Mit dieser fetten Beute kehrten die werdenden Piraten zurück an Bord. Dort bekamen Cysar und Olou für das Fangen der Riffklaue eine Belohnung vom Kapitän.

In der Nacht dieses ereignisreichen Tages geschah gleich Mehreres.
Zunächst verzauberte John Martell mit einem Lied große Teile der Crew, die sich darin bestätigt sahen, dass der Barde zwar nicht arbeiten, aber hervorragend singen konnte. Danach beschlosse John und Exulans unabhängig voneinander, dass es nun genug war, ohne Ausrüstung durch die Gegend zu laufen. Sie verließen unbemerkt das Deck und brachen in den Lagerraum ein. Dort öffnete Exulans die richtige Truhe und nahm sich sein gesamtes Eigentum, sowie einige andere kleinere Dinge.
John hatte hingegen etwas Skrupel, fand zu seinem Glück jedoch Rosie Schandmauls Fiedel, die ihm daraufhin nicht die Finger abschlug.

Stattdessen stand sie zu ihrem Teil des Handels und verbrachte eine heiße Nacht mit dem Barden, die sich wiederholen sollte. Gleichzeitig offenbarte Cysar seine Vorliebe für Männer und hatte Glück, dass auch Jakob Beinschnitzer seinen Vorlieben nicht abgeneigt war.

In den kommenden Nächten konnte man des Öfteren das Stöhnen der beiden Pärchen vernehmen.

Gleichzeitig verschärfte sich der Konflikt zwischen Olou und Mahiem sowie dem Zwerg Tam Narwal Tait, welcher letztlich in einer Schlägerei endete, für welche Blutroter “Kogge” Koggwart und Olou die Quittung in Form der Peitsche erhielten.

Zudem erhielten die neuen Piraten Training in Form von Enterübungen mit der Offizierin Riaris Krein, welche nur Olou und Exulans bestanden. Die anderen scheiterten unter den derben Flüchen der Geschützmeisterin.

Weiter ist zu erwähnen, dass Olou und Ghazkull alles versuchten, um Exulans in ihr Bündnis zu bekommen, sich die Ratte jedoch zu Beginn etwas zierte, bis Olou ihm ein Angebot machte, dass er nicht ablehnen konnte. Zusammen bestahlen sie 2 Mitglieder der Crew und tauschten deren Sachen, sodas der Verdacht auf den jeweils anderen fallen sollte. Bisher scheint ihr Diebstahl noch nicht aufgefallen zu sein oder Mahiem und der Zwerg weigern sich ihn zuzugeben.

Am nächsten Morgen hatten die Piraten jedoch ein anderes Problem. John Martell, ihr Vorzeigesänger starb bei einem Unfall in der Bilge, bei dem einige Kisten, die dort gelagert wurden, auf ihn krachten.
Nur wenige trauerten um ihn, einzig Rosie schien ihn ein wenig zu vermissen, doch die Segel eines fremden Schiffes am Horizont änderten die Prioritäten, sodass jetzt alle begierig auf ihren ersten Enterkampf warten.

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