Unter Piraten

31. Vorbereitungen

Während Olou noch sein Dorf einsammelte und einen kurzen Abstecher nach Motaku unternahm, um im Hafenviertel von Quent Handwerker zu engagieren, machte sich Ghazkull bereits daran zusammen mit Gortus zu planen, wie er das Fort umgestalten wollte. Zudem ließ er durch anwesende Werftarbeiter die brüchigen Teile der Mauer sowie die beiden Eingangstürme absichern und gab eine Erneuerung des Tors in Auftrag, welches den Eingang zum Fort nicht mehr schützte.

Unterdessen fand Olgran in Quent eine höchst interessante Frau, die von sich behauptete eine ehemalige taldanische Werftarbeiterin zu sein. Mit ihren Umgangsformen und ihrer gesamten Ausstrahlung erinnerte die Frau den Halb-Elfen so sehr an seinen Kapitän, dass er kurz überlegte, ob es wirklich eine gute Idee ist, die beiden einander vorzustellen, doch er entschied sich letztlich dafür. Zudem konnte er einen Handel mit der Steinmetzgilde ausarbeiten, die gegen die Errichtung eines Gildenhauses auf der Insel der toten Augen bereit waren gegen ein gewisses Entgelt mitzukommen. Olou segnete beide Vereinbarungen nach einer kurzen Bedenkzeit ab.

Baolo hingegen machte sich auf den Weg zum Haus der gestohlenen Küsse, um nach den seltsamen Ziepen zu fragen, welches hin und wieder sein Bein heimsuchte. Gleichsam berichtete er der Hohepriesterin einige Geheimnisse seiner Flotte und über die Insel der toten Augen, sodass diese sich umsonst um seine Verletzungen kümmerte. Zudem versprach er die Errichtung eines Calistria-Tempels, wofür er eine junge Novizin mitgeschickt bekam, welche dies überwachen sollte. Wieder zurück auf der Bote der Rache erteilte Olou ihm und Olgran den Auftrag auch noch einen oder besser mehrere Schmiede zu besorgen. Relativ unwillig, aufgrund der Launenhaftigkeit ihres Admirals begaben sich beide in eine Bar und berichteten dort von ihrer Suche.

Schon in der Nacht tauchten 2 höchsttaugliche Schmiede an der Bote der Rache auf und wollten sich Olou dem Mantikorschlächter anschließen: Plim und Plam. 2 Goblins, welche durch ihre Schmeicheleien schnell Oloues Herz eroberten, aber auch durch ihre hervorragenden Arbeiten und durch die Tatsache, dass sie die Einzigen waren, die seinem Aufruf gefolgt waren. Mit dem Verbot, kein Alchemistenlabor benutzen zu dürfen, nahm Olou sie an Bord, nachdem er Baolo erneut losgeschickt hatte, etwas Besseres zu suchen, dieser aber Niemanden fand.

Wieder zurück auf der Insel der toten Augen, war Olou überrascht von dem Fortschritt der sich bereits eingestellt hatte. Die Werft schien rechtzeitig fertig zu werden, Gortus und Ghazkull hatten Sefina überredet ihnen beim Bau eines Stegs behilflich zu sein und die einfachen Arbeiten an der Fortmauern waren auch bereits abgeschlossen.
Da nun noch lediglich 4 Wochen bis zum Festmahl waren, mussten die Piraten Prioritäten setzen. Auf ein Drängen von Ghazkull befahl Olou den Steinmetzen zunächst den Altar der Kapelle umzugestalten, um ein Heiligtum Urgathoas zu erschaffen, bevor sie sich der Außenmauer und dann den beiden Wachtürmen annehmen sollten und zudem ein Fundament für den Calistria-Tempel zu erschaffen. Plim und Plam und ihr stummer Hobgoblin-Freund nahmen sogleich die Schmiede in Besitz und machten sich daran, die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Baolo hingegen musste wieder den Keller des zerstörten Hauses freilegen, in den zuvor der gesamte Schutt gekommen war. Mühsam quälte er sich, bis Plim ein Einsehen hatte und eine selbst für Baolo höchst beeindruckende Bombe warf, die selbst das Metall zum Schmelzen brachte. Für diesen Heldentat versprachen Ghazkull und Olou den beiden Goblins ein eigenes Labor außerhalb des Forts.

Oloues ehemalige Dörfler hingegen machten sich daran auf der anderen Flussseite, in unmittelbarer Nähe und damit auch Sicherheit zum Fort ein neues Dorf zu errichten, während der Admiral höchstselbst die noch offenstehenden Gebäude im Fort seinen Kapitänen, Offizieren und auch Olgran zuteilte, der sich durch hervorragende Leistungen ausgezeichnet hatte.

Nach all dem Trubel machte sich ein alter Bekannter daran die Piraten zu besuchen. Pierce Jerell kam auf einen Besuch vorbei, von dem er meinte, dass er wohl bis zum Fest andauern würde. Gleichzeitig berichtete er Olou von einem Schmugglerschiff, welches sich von Höllenhafen auf den Weg nach Cheliax gemacht hatte und wohl besten Rum an Bord führte. Der Kapitän des Schiffes, Fargo Vitteron, sei dafür bekannt, nur hochwertige Ware zu schmuggeln, sodass Olou nach Absprache mit Ghazkull und Kogge sich am nächsten Tag auf den Weg zu den Rampore-Insel machte, da das Schiff dort vorbeifahren musste.
Nach einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd, die sie bis zur Hauptstadt der Rampore-Insel im inneren Bereich führte, stellte Ghazkull, der das einzig noch heile Schiff besaß, die „Narrengrinsen“ mit ihren Rattenkapitän Fargo Vitteron. In einem harten Kampf, den der Illusionsmagier Vitteron fast für sich gewinnen konnte, indem er Baolo gegen Olou kämpfen ließ, während er nach und nach versuchte Ghazkull, Olgran und Gortus auszuschalten, gelang es Ghazkull letztlich die Ratte zu vernichten, ohne den Rum wertvollen Rum, der in 100 Fässern mit dem Zeichen des Piratenfürsten Endymion im Frachtraum des Schiffes lagerte, zu zerstören.

Man beschloss das Schiff abzuschleppen und sich zurück zur Insel der toten Augen zu machen, als Ghazkull einfiel, dass in dem Tagebuch des Bikendi Otungu von einem Schatzhort im Südwesten der Insel der toten Augen. Genau an einer Stelle, an der sie jetzt sowieso vorbeifahren würden. Zunächst misstrauisch, ließ sich Olou von der Aussicht auf einen weiteren Schatz schnell überreden und ließ den Anker an der bezeichneten Stelle ins Wasser.

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30. Das Fort ist Unser!

Nachdem die Zyklopen endlich besiegt, die Ruinen von Sumitha ausführlich erkundet und alle Verletzungen der Gruppe um Olou abgeklungen waren, wurde es für die Piraten Zeit das Fort endlich in Besitz zu nehmen. Jedoch schien der Mut der Gruppe etwas zu bröckeln. Zu übermächtig waren ihnen Bikendi Otungu und Paeta die Ätherspinne bei der ersten Begegnung vorgekommen, sodass selbst der sonst so vorschnelle und mächtige Olou nachdenklich wurde.

Um Zeit zu schinden, beschloss er sich zunächst mit den Waldarbeitern zu beschäftigen und erklärte ihnen, wie sie neue Palmen anpflanzen konnten, damit die Baumhirten Aloha und Mahalo ihnen keine Probleme bereiteten. Zwar stieß er auf etwas Unverständnis aufgrund seiner Anweisung, doch die meisten Mitglieder von Olous Crew wussten, dass sie dem Admiral besser nicht widersprachen und führten seinen Auftrag aus.

Gortus und Baolo kam die Idee, dass man sich zuvor noch einmal den Turm auf der Westseite der Insel anschauen könnte. Vielleicht würden dort noch Geheimnisse auf sie warten, welche sie ergründen konnten und die ihnen beim Kampf im Fort helfen würden. Olou, offenbar froh um jede weitere Ablenkung nahm diese Idee auf. So verbrachte die Gruppe einen weiteren Tag damit quer über die Insel zu laufen, nur um festzustellen, dass der Turm verlassen war. Zwar hatten hier bis vor kurzem noch Zyklopen gelebt, doch Ischtoreth hatte diese zurückbeordert, um die Ruinen von Sumitha zu schützen, als immer mehr seiner Zyklopen im Kampf mit Olou gestorben war. So fanden die Piraten lediglich einen leeren Turm vor, an dessen Spitze sich erneut ein Quarzkristall befand. Gleichsam gab es auch hier wie in den Ruinen einen Teleportationskreis, der jedoch nicht mehr zu funktionieren schien.

Da ihm jetzt endgültig die Ausreden ausgegangen waren, beschloss Olou am nächsten Tag das Problem beim Schopf zu packen, Baolos simplen Plan „Wir schlagen ihnen volles Pfund aufs Maul“ zu befolgen und zunächst Bikendi Otungu zu vernichten, da er vermutete mit der Zerstörung des Unendlichen Traumsteins dessen Wiederkehr zu verhindern.

Früh am Morgen, gleich nachdem die Spukerscheinungen der Sonne Platz gemacht hatten und die Irrlichter abgezogen waren, fand sich eine kleine Gruppe, bestehend aus Gortus, Ghazkull, Baolo, Olou und Olgran am Fort ein und ging vorsichtig durch den verlassenen Hof. Mit der Befürchtung jederzeit auf einen Belebten Traum treffen zu können, schlichen sie sich in das ehemalige Haupthaus mit den Offiziersunterkünften und begaben sich in den dortigen Keller hinab zu den Verließen, wo sie in einem Nebenraum bereits zuvor Bikendis Leiche gefunden hatte.

Gleich als der Geist sich materialisierte, griffen sie ihn mit vereinten Kräften an. Mühsam prügelten sie mit magischen Waffen auf die körperlose Gestalt ein, die sichtbar schwächer wurde. Gerade als Olous Gruppe kurz vor dem Sieg stand, beschloss Bikendi so nicht untergehen zu wollen und belegte Baolo und Olgran mit einem schrecklichen Fluch. Zwar konnte Gortus den Geist direkt danach vernichten, doch die beiden Piraten schienen seltsam ausdruckslos.

Sabbernd und verständnislos folgten sie Olou zurück zum Schiff, der nicht wusste, was er tun sollte. Mit viel Mühe stellten Ghazkull und Gortus fest, dass beide unter dem Zaubereffekt des Zaubers Schwachsinn stehen und dieser nur mit Mitteln geheilt werden kann, die ihnen nicht zur Verfügung stehen. Selbst Ghazkull Allheilmittel Alrik Mondhand konnte nur einen der beiden von dem schrecklichen Zauber heilen, sodass Olou beschloss seinen Offizier Baolo, der sich in vielen Kämpfen zumindest nicht schlecht angestellt hatte, zu heilen.

Unterdessen machten die Gargyles, welche sich auf Ghazkulls Schiff befanden, die Piraten darauf aufmerksam, dass die Woche fast abgelaufen sei und Olou den Teil seines Paktes einhalten sollte. Olou, der selbst abgelenkt zu sein schien und an seiner Aufgabe, die Insel vollständig in Besitz zu nehmen, verzweifelte, beauftragte Baolo damit, sich diesem Problem anzunehmen. Der Deckalchemist begab sich auf Ghazkulls Schiff, wo er zusammen mit Gortus Verhandlungen mit den Gargyles aufnahm und diesen versuchte zu erklären, dass sich alles noch weiter verzögern würde. Er bräuchte aber aktuell schon ihre Hilfe, um gefahrlos über das Fort zu fliegen und nachzusehen, ob die Spukerscheinungen mittlerweile verschwunden seien.

Darauf wollten sich die Gargyles, insbesondere ihr Anführer Goliath, nicht ohne Zugeständnisse einlassen. So handelte letztlich Gortus aus, dass Baolo als Lockvogel im Kampf gegen die Harpyien agieren würde, da er verzichtbar sei und die Gargyles als Belohnung für ihren Kampf den Horst der Harpyien erhalten würden. Ohne zu Zögern schlug Goliath in diese Vereinbarung ein.

Während ihres Flugs über das Fort, stellten Gortus und Baolo zu ihrer Erleichterung und auch Befriedigung fest, dass das Fort selbst in der Nacht nun vollkommen still da lag. Gerade in diesem Moment der Freude kamen die Harpyien. Baolo, ganz seiner Aufgabe als Lockvogel entsprechend, flog ihnen entgegen und bereitete sich auf den Kampf vor, während Ghazkull unsichtbar zwischen den Gargyles in einigem Abstand folgte.
Der kurze Kampf wurde durch die hervorragende Schusskünste der Gargyles schnell entschieden, sodass Baolo einen Erfolg bei seinem Admiral vermelden konnte, der sich in einem ausführlichen Gespräch mit Ghazkull befand, was noch alles für das Festmahl vorzubereiten ist und wie das Fort verändert werden soll. Als Olou von Baolos Erfolg hörte, beauftragte er diesen, ihm eine der Leichen der Harpyien zu bringen, da er aus dessen Haut eine Schatzkarte erstellen wollte, um so der Konfrontation mit Paeta weiter aus dem Weg gehen zu können.

Unterdessen gelang es schließlich Alrik Mondhand auch Olgran von seinem Schwachsinn zu heilen, wobei er erklärte, derartiges in Zukunft nicht mehr bewerkstelligen zu können. Seine Kräfte würden langsam nicht mehr ausreichen für derart mächtige Zauber.

Frohen Mutes begaben sich Olou und seine Gruppe zu der auf der Schatzkarte markierten Stelle und fanden dort eine gewaltige Zyklopenstatue, an deren Seite jeweils Einkerbungen vorhanden waren. Zudem lagen lose Steinplatten am Rand. Baolo erkannte, dass sich mit Hilfe dieser Steinplatten Formen bilden lassen konnten, die wohl in die Einkerbungen passten. Nach einer Weile konnte Baolo, Olou, Gortus und Olgran die Steinplatten alle an die richtige Stelle wuchten. Sofort begann die Statue sich unter lauten Knarren zu bewegen und zur Seite zu fahren, bis sie abrupt stoppte.

Es war lediglich ein Lücke entstanden, durch die Olgran kriechen konnte, der sofort wusste, dass der Mechanismus irgendwie zu klemmen schien. Mithilfe von Olous Spinnenschuhen und Kletterhandschuhen begab er sich unter die Statue, wo er sich an einer Art Draht, die er nicht sehen konnte, den Kopf seitlich aufschlitzte, was Ghazkull jedoch zum Glück zu heilen vermochte. Kurz danach fand Olgran den Mechanismus und reparierte ihn geschwind, sodass die Statue ein gewaltiges Loch, welches etwa 100m in die Tiefe führte, freigab. Das Problem: Es waren weder Treppen, noch sonst etwas zu sehen. Indem sie Steine und Äste warfen, konnte die Gruppe jedoch erkennen, dass irgendetwas am Rand liegen bleiben konnte.

Als Olou seinen Wahren Blick aktivierte, sah er die unsichtbare Treppe und machte sich sofort an den Weg abwärts. Zögerlich folgte Olgran, angelockt von der Aussicht auf Schätze, während Gortus und Baolo in Gasförmiger Gestalt nach unten schwebten und vor einer gewaltigen Tür aus schwarzem Metall standen, an deren Seiten sich 4 Hebel befanden. Nach kurzer Überlegungszeit über ein Zitat auf der Tür, legte Baolo den 3. Hebel um und öffnete so die Tür, hinter der sich ein gewaltiger Schatz befand. Nach kurzer Diskussion darüber, wer wie viel Gold bekommen sollte, verteilte Olou aus seiner Sicht die Beute gerecht und ließ große Teile unten liegen, da sie dort sicherer seien als woanders.
Vom Gold beflügelt, machte er sich am folgenden Tag zusammen mit den anderen daran, Paeta die Spinne zu vernichten, was ihnen relativ problemlos gelang. Endlich gehörte das Fort ihnen. Olous Probleme waren verschwunden. Er gab Ghazkull den Auftrag mit der Oktohai Baumaterialien auf der Sturminsel und der Beutelinsel zu kaufen, was dieser sofort befolgte, während er sich daran machte, nach Port Fährnis zu fahren, um dort einzukaufen, um danach zum Gezeitenfelsen zu segeln, um seine Frau zur Feier abzuholen, die in knapp 2 Monaten stattfinden sollte.

Noch am Gezeitenfelsen passierte das, womit viele bereits länger gerechnet hatten. Das Deck der Bote der Rache explodierte mitten in der Nacht, als Baolo mit einigen seiner Experimente beschäftigt war, die Olou ihm daraufhin untersagte. Notdürftig flickte er sein Schiff und machte sich dann auf den Weg in seine Heimat, um sein Dorf auf die Insel der toten Augen zu holen. Nach kurzer Diskussion schloss sich das gesamte Dorf Olou an und nahm die Reise zurück zur Insel an Bord der Bote der Rache auf sich.

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29. Quirays und Ischtoreths Ende

Als Ghazkull erfuhr, was Quiray herausgefunden hatt, war er nicht zufrieden. Sofort schickte er sie zurück in die Ruinen von Sumitha, sodass sie etwas erfahre, wa den Piraten wirklich weiterhalf. Quiray beschloss daraufhin die verlassenen Häusr zu durchforsten, deren Zyklopen sie bereits getötet hatten. Unsichtbar schlich sie an den Wachen vorbei bis hin in den Eingang, den auch schon Olou erobert hatte in einem harten Kampf.
Immer weiter drang sie in das Innere der Höhle vor, kam durch eine stinkende Kammer mit Fleischresten und fand sich letztlich wieder in einer Art unterirdischen Höhle, in der ein glitzernder Dolch lag. Sofort ging sie auf diesen zu und erschrack, als ein seltsames Wesen sich ihrer bemächtigte und sie, ohne, dass sie sich wirklich gegen die " Große Mutter", welche diese Höhle beherrschte, wehren konnte, tötete.

Ghazkull und Gortus warteten eine Weile und mussten dann feststellen, das Quiray wohl getötet worden war. Jedenfalls konnte Gortus, den Ghazkull in einer waghalsigen Mission ausgeschickt hatte, keine Schreie des Halb-Elfen hören, die darauf schließen ließen, dass die Zyklopen ihn gerade fraßen. Ernüchtert kehrten sie zu Olou zurück, der seine Inselumsegelung gerade beendet hatte und berieten, wie sie nun weiter vorgehen wollten.
Ein abenteuerlicher Plan nach dem Anderen wurde gefasst, bis schließlich der Plan in Olou reifte, doch am besten die Zyklopen mit Taggitöl zu vergiften, um sie im bewusstlosem Zustand zu vernichten.

Alle Vorräte von Baolo zusammen genommen, machte sich Olou, zusammen mit seinem neuen Schurken Olgran, einem Halb-Elfen aus Sargave, der sich bereits vor geraumer Zeit der Crew angeschlossen hatte, daran einen Plan zu entwickeln, an deren Ende Olgran in die Küche eindringen sollte, um das Essen der Zyklopen dort zu vergiften.
Nach einigen Verwirrungen fand Olgran schließelich aufgrund von Quirays Hinweisen, die sie Ghazkull noch übermitteln konnte, die Küche und vergiftete den großen Eintopf. Es dauerte auch nicht lange, da lag ein Zyklop am Boden und 3 weiteren brüllten ihn an.
Diese günstige Gelegenheit nutzen die Piraten, die sich unsichtbar angeschlichen hatten und stürmten die Küche, um mit Feuerbällen und Schwertern die Zyklopen zu vernichten. Angelockt vom Lärm stürmte eine Gruppe von Zyklopen aus der Haupthalle, sodass ein die Ruinen umfassender Kampf begann, den Olou zusammen mit seinen Offizieren nur knapp für sich gewinnen konnte, bis Ischtoreth auftauchte und sich in den Kampf einmischte.

Hart kämpfte der Große Zyklop, der Steine warf und dann seine gewaltige Keule schwang, mit er Olou und Olgran zu Boden schickte, doch Ghazkull und Gortus konnte ihn besiegen. Es folgte nach einer erholsamen Nacht eine längere Tour durch die Ruinen, bei der die Gruppe unter anderem einen noch halbwegs funktionierenden Teleportationskreis sowie 2 ihn bewachende Statuen fanden, bis sie schließlich die heiligen Hallen betraten, in denen der Unendliche Traumstein lagerte.

Das Rätsel lösend, dass sie sich selbst blenden mussten, gelangte Gortus in das Innere Auge und kämpfte mit 2 Gholdaku, die ihn jedoch schnell an den Rand einer Niederlage brachten, sodass er floh und Ghazkull den Kampf überließ, der die Gholdakus kontrollierte, den Traumstein stahl und so die Aufageb, die Olou ihm gestellt hatte, vollbrachte. Olou kümmerte sich indessen um den geblendeten Olgran, als sich eine Treppe tiefer in de Ruinen öffnete.

Dort fand sich eine geheime Kammer, in welcher die 4 mächtigsten Elementare der Insel eingesperrt worden waren. Diese versprachen der Insel zum Gleichgewicht zu verhelfen, sollte Olou sie befreien. Olou, der dergleichen an diesem Tag bereits häufiger gehört hatte, sowohl die Maride im Brunnen als auch die Gargyles wollten befreit werden und flohen danach, war misstrauisch, sodass er keine Entscheidung traf, bis er eine Stimme hörte, die ihn aufforderte im Namen des großen Rakschasa niederzuknien.

Eine seltsame Kreatur mit sechs Schlangen als Händen tauchte auf und erklärte Olou, dass Vibhischah der Suchende nicht mehr an ihm interessiert sei und er jetzt auf Dahaks Zähnen seinem neuesten Untergebenen dienen sollte. Olou, alles andere als begeistert, wollte sich vehement wehren, doch seine Tatoowierung hielt ihn und Ghazkull zurück. Gortus hingegen besaß kein derartiges Tattoo und schleuderte Feuerbälle auf die Kreatur, bis sie verbrannte.
Daraufhin befreite Olou die Elementare, indem er den Unendlichen Traumstein mit seiner Keule zerstörte und erhielt, genau wie seine Gefährten eine ausgewählte Belohnung der mächtigen Wesenheiten, mit der er sich sehr schnell anfreunden konnte. Zudem vernichteten die Elementare noch die die Drachen, mit denen der Rakschasa die Insel betreten hatte.

Die nächsten Tagen erholte dich die Gruppe von den vielen negativen Energien, die auf sie eingeprasselt waren und planten einige Besuche. So gab es ein interessantes Gespräch zwischen Olou und Sefina, die nach einem Stelldichein mit Olgran Olou berichtete, dass der Feuerelementar damit begonnen hatte die Vulkane zu erwecken, um die Lücke zu schließen, die Olou als Bucht und Hafen nutzen wollte. So suchte die Gruppe ihn auf und letztlich gelang es Ghazkull und Olgran ihn zu überzeugen doch neues Land an einer anderen Stelle zu erschaffen.
Kurz darauf traf sich Olou, wieder in sprachgewandter Begleitung mit den Baumhirten der Insel, die ihn aufforderten keine Bäume zu fällen. Noch während Olou zusagte, überlegte er, wie er dies umgehen konnte, bevor Olgran darauf drängte die Leiche von Quiray zu bergen, um an dessen Ausrüstung zu gelangen.

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28. Danke Ghazkull oder die Auferstehung des Olou

Nach den neuen Erkenntnissen beschloss Olou zusammen mit seinen wichtigsten Männern die Insel zu erforschen und die Zyklopen einfach zu vertreiben.
Doch bevor er sich einen genauen Plan überlegen konnte, wie er dies bewerkstelligen wollte, segelte ein fremdes Schiff in den Hafen ein. Schnell erkannte er die Flagge von Tessa Schönwind und wartete geduldig, bis sich das Schiff in Reichweite befand. Zwar war die Piratenfürstin nicht selbst gekommen, doch hatte sie eine ihre Kapitäninnen geschickt, Mary Windfang, eine junge Halb-Elfe mit durchaus einigem Temperament und keinerlei Furcht vor Olou wie sich im Gespräch herausstellen sollte.

Schnell kam sie, nachdem sie Olou informiert hatte, dass Tessa ihre Schulden bezahle und mit 2 Dutzend Werftarbeiter zur Verfügung stelle, um eine Werft einzurichten, auf den Punkt zu sprechen, dass Olou noch das Fort nicht in Besitz genommen hatte und offensichtlich selbst über einen Monat nach dem Erhalt der Insel noch auf seinem Schiff lebte. Sie berichtete weiter davon, dass es in Port Fährnis einige Leute gebe, die dies durchaus erwartet hätten und der Ansicht seien, dass Olou ein noch viel zu grüner und schwacher Kapitän sei, um eine eigene Insel zu kontrollieren.

Nachdem Olou einige Crewmitglieder dazu abgestellt hatte mit Holzfällerarbeiten zu beginnen und die Werftarbeiter zu bewachen, während sich diese an Land befanden, brach er auf, die Zyklopen von der Insel zu vertreiben. Was konnte daran schon so schwer sein?
Zusammen mit Ghazkull, Baolo, Quiray und Gortus fuhr er in seinem Hutboot und einem von der Rettungsbote der Oktohai den Fluss gen Norden, um weiter im Landesinneren an Land zu gehen. Zuvor hatte er noch seine Mannschaft darauf aufmerksam gemacht, dass es wohl besser wäre, vorerst das Fort nicht weiter zu betreten, um die dort lauernden Flüche nicht auf sich zu ziehen.

Nach einem kurzen Zwischenfall wegen sich offenbar plötzlich drehendem Wind ging die Eingriffstruppe an einem flachen Strand an Land und ließ Crewmitglieder zurück, welche das Rettungsboot bewachen sollten. Zudem sorgte Ghazkull dafür, dass sich Alrik Mondhand und Karashik der Expedition ins Innere der Insel anschlossen.

Schnell gelangte die kleine Gruppe zu einer baumstammgroßen Umzäunung, die jedoch nicht mehr vollständig intakt zu sein schien. Schnell erkannte Olou den Grund dafür, als 2 riesige Stegosaurier auf ihn zuliefen und dabei den Boden erbeben ließen. Wer konnte schließlich solche Kreaturen einsperren? Quiray hingegen erkannte die wahre Gefahr in Form von 3 Zyklopen, welche mit Äxten, Armbrüsten und Netzen den Stegosauriern nachjagten.

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Sofort alarmierte sie den Rest der Gruppe, dem es jedoch nur unzureichend gelang sich zu verstecken. Lediglich einer der Zyklopen folgte weiter den Stegosauriern, während die beiden anderen brüllend und waffenschwingend auf die Gruppe zustürmten. Mit erstaunlicher Zielsicherheit schlugen sie mit ihren ersten Hieben auf die Gruppe ein und brachten Quiray und Olou in arge Bedrängnis, bis Gortus Blitz und Feuerball schleudernd die monströsen Kreaturen vernichtete und gleich den 3. Ebenfalls tötete, der zurück getrottet kam, um nach seinen Kameraden zu sehen.

Angeschlagen setzte die Gruppe ihren Weg fort und kam, geführt von Baolo, der zuvor in der Luft bereits einige Erkundungen durchgeführt hatte, zu einer gewaltigen Treppe, die 150m hinauf zu einer weiteren Ebene der Insel führte. Obwohl vor allem Quiray ziemlich außer Puste war, beschloss Olou der sich hier befindlichen halb zerfallenden Straße zu folgen und gelangte rasch an eine Wegkreuzung, von wo aus es nach Baolos Erkenntnissen gen Osten in Richtung der Ruinen von Sumitha ging und gen Westen zu einem Aussichtsturm, den Baolo nicht weiter erkundet hatte.

Olou beschloss sich zusammen mit den anderen über eine Hügelkette an die Ruinen anzuschleichen, als ihm auffiel, dass er seinen Proviant vergessen hatte. Schnell machte er sich daran ein Reh zu fangen, während Ghazkull Baolo zu einer weiteren Kundschaftermission schickte. Dieser fand jedoch nur die Ruinen, die in einem Tal lagen, jedoch keine Zyklopen, obwohl die Gebäude zumindest von außen nicht dermaßen verlassen und zerstört aussahen, so als ob hier niemand mehr leben würde.
Man beschloss sich die Ruinen am nächsten Tag anzusehen. Ohne Eile betrat die Gruppe die Straße, welche direkt in die Ruinen führte und tappte prompt in eine Falle der Zyklopen, die auf dem Boden ein Netz ausgelegt hatten, welches selbst Quiray nicht erkennen konnte. Während der Schurke das Netz aufschnitt schossen 2 Zyklopen Armbrustbolzen, die für Olou mehr nach Ballistengeschossen aussahen auf die Gruppe, bis Ghazkull einen Nebel wirkte und damit 2 Zyklopen zwang im Nahkampf anzugreifen.

Nach einem kurzen aber heftigen Kampf konnten sie besiegt werden, hatten jedoch durch den Kampflärm 4 andere Zyklopen angelockt, die nur durch eine weitere Nebelwolke, gut gezielte Feuerbälle und reichlich Nehmerqualitäten besiegt werden konnte. Doch es blieb keine Zeit auszuruhen. Die brüllenden Zyklopen und der laut brüllend Olou, der seinem Blutrausch freien Lauf ließ, hatten eine größere Zyklopin und deren Gefolgsleute, insgesamt 7 Zyklopen auf den Plan gerufen.

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Obwohl sie wussten, dass sie gegen die Übermacht nicht bestehen konnte, stellte die Gruppe sich dem Kampf, bis Olou von einem Hieb der größeren Zyklopin getroffen leblos zu Boden sackte. Augenblicklich brach Panik in der Gruppe aus. Wenn der Admiral hier starb, besaßen sie kein Recht mehr auf diese Insel. Die Flotte würde auseinanderfallen, da viele Piraten Ghazkull wohl nicht folgen würden.

Gortus schnappte sich seinen Kapitän Ghazkull sowie Quiray und nutzte eine Dimensionstür zu Flucht, während Baolo sich den leblosen Körper seines Admirals schnappte und versuchte wegzufliegen, doch seine Trauer schien ihn zu überwältigen, sodass er nicht vom Boden abheben konnte. Schnell war Alrik Mondhand zur Stelle, legte seine Hand auf Baolo und verschwand mit ihm Karashik und dem Admiral durch eine weitere Dimensionstür aus dem Einflussgebiet der Zyklopen.

Nach einer abenteuerlichen Flucht durch mehrere Dimensionen kam die Gruppe wieder bei ihrem Schiff an und musste zu ihrem Entsetzen feststellen, dass Olou nicht mehr geholfen werden konnte. Der Hieb der Zyklopin hatte ihm das Leben geraubt und ihn fast gespaltet. Sowohl Kogge als auch Lariela nahmen Olous Tod nicht gut auf, allen voran der Kapitän der Chaosbringer schien dem Wahnsinn nahe, bis Ghazkull sich daran erinnerte, dass ihm die Götter eine Möglichkeit gegeben hatten, einen Toten wieder zu den Lebenden zurückzuholen, auch wenn dies seinem inneren Glauben widersprach. Das einzige Problem an der Sache war, dass er für diesen Zauber einen gewaltigen Diamanten als magischen Verstärker benötigte.

Zu seinem großen Erstaunen verfügte Kogge, der während seiner Zeit auf Gezeitenfelsen einige Edelsteinhändler überfallen hatte, über ein passendes Exemplar, sodass Olou am nächsten Tag mit wahnsinnigen Schmerzen von den Toten auferstand und wieder über das Wasser wandelte. Und so feierten die Eingeweihten die Wiederaufstehung von Olou dem Mantikorschlächter und der Geißel der Rahadoumi, während der Rest der Crew das Genesen ihres Admirals feierte.

Zu dieser Feier gesellte sich auch eine vollkommen nackte Frau, die im Wasser schwamm und von Olou bemerkt wurde, der sich ihr sofort näherte. Sie stellte sich als Sefina vor und schien kein Mensch zu sein. Allerdings schien sie durchaus Interesse an Menschen zu haben. Allen voran an Quiray und Gortus, wobei sie auch Ghazkull wohl reizend zu finden schien. Es entspann sich ein kurzes Gespräch, in dem sich Olou versichern ließ, dass Sefina niemanden gegen ihren Willen für eine Weile ausborgte, als Baolo vom Deck ins Wasser platschte, so sehr starrte der die nackte Sefina an, die mild lächelte.

Olou beschloss mit seinem neuen Leben erst einmal sorgsamer umzugehen und machte sich daran zusammen mit Baolo auf der Bote der Rache die Insel zu umrunden und dabei zu erkunden. Währenddessen sollten Quiray und Ghazkull die Ruinen ausspionieren und herausfinden, wo sich der Unsterbliche Traumstein befindet.

Während Olou bei seiner Erkundung eine zerstörte Hafenanlage der Zyklopen fand, die offenbar von Palmenbaumhirten zerstört worden war, auf missgestaltete Harpyien stieß, welche den Westen der Insel in Besitz hatten und erkannte, dass der von Baolo entdeckte Wachturm ebenfalls den Zyklopen gehörte, töteten Quiray, Ghazkull und Gortus 2 Zyklopen, welche die riesige Treppe bewacht hatten.

Schnell mussten sie feststellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden waren und die Zyklopen aufmerksam nach ihren neuen Feinden Ausschau hielten, ohne allerdings ihr Heim zu verlassen und das Fort zu attackieren, obwohl Ghazkull Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte und alle Bauarbeiten einstellte sowie die Schiffe in die Mitte der Bucht navigierte.

Ghazkull als ranghöchstes Mitglied von Olous Piratenmannschaft beschloss, dass Quiray unsichtbar die Ruinen ausspähen und sich durch den Wachen durchschlängeln sollte. Dies gelang dem Halb-Elfen, auch wenn er mit seiner Angst kämpfen musste. Er sah sich um, entdeckte einen Brunnen, in dem eine Maride eingesperrt zu sein schien, jedoch nicht den Unsterblichen Traumstein.

Allerdings erfuhr er von einigen Gargyles, welche die Zyklopen als Wächter hielten, wo sich Ischtoreth der Mächtigte die meiste Zeit über aufhält und dass die Gargyles alles angreifen würden, was kein Zyklop sei und sie es sehen können. So lautete der mit Ischtoreth geschlossene Pakt. Im Stillen dankte Quiray Baolo, der ihn mit Unsichtbarkeitsextrakten ausgestattet hatte und kehrte zu Ghazkull und Gortus zurück, die auf ihn warteten.

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27. Das "verlassene" Fort

Sich von dem ersten Schock des Angriffs erholend, schliefen Olou, Ghazkull, Baoalo und Quiray erst einmal eine Nacht über das Erlebte und die Hände, die sie angefallen hatten. Das Fort schien keineswegs so unbewohnt, wie sie angenommen hatten und auch ansonsten hörten sie wieder gellende Schreie aus dem Inneren der Insel, die sie in ihrer Gesamtheit gar nicht überblicken konnten.

Mitten in der Nacht wurden Olou und Ghazkull von ihren Wachmannschaften geweckt. Irgendetwas Seltsames ging in dem Fort vor sich. Olou und Quiray vermochten Waffengeklirr zu vernehmen und zudem konnten sie alle vier in unterschiedlichen Farben leuchtende Kugeln erkennen, welche auf der Mauer schwebten. Dieser Absonderheit auf den Grund gehen wollend, weckten Ghazkull und Olou Teile ihrer Mannschaft und gingen wieder an Land. Lautlos schlichen sich Quiray und Milah bis an die Mauern des Forts heran, wo sie ein merkwürdiges Schauspiel beobachten konnten. Zombies mit Entermessern, Kurzschwertern und Armbrüsten bewaffnet stürmten das leere Fort und gebärdeten sich als Herren der Festung, bis eine unsichtbare Macht sie hinwegfegte. Dies alles wurde von seltsamen schwebenden Kugeln beleuchtet, die Jugo später aufgrund der Beschreibung als Irrlichter identifizierte.

Verunsichert kehrten Quiray und Milah zu dem Admiral und seinen Kapitänen zurück, die im nahen Wald gewartet hatten. Da keiner so recht wusste, was sie tun sollten, beschlossen sie erst am nächsten Morgen dem Spuk auf den Grund zu gehen und kehrten auf die Schiffe zurück.

Nach einer kurzen Unterredung mit Kogge aufgrund seiner fehlenden Sicherheitsvorkehrungen am nächsten Morgen ging Olou mit persönlich ausgewählten Crewmitgliedern wieder in das Fort, nur um zu bemerken, dass sich dort rein gar nichts verändert hatte. Gründlich durchsuchten sie das Fort und fanden eine Hinterlassenschaften der Vorbesitzer, die sich noch in einem Zustand befanden, der als nützlich zu bezeichnen war.

In der ehemaligen Arodenkapelle jedoch, die von einem gewaltigen und alten göttlichen Symbol geschmückt war, trafen sie auf erbitterten Widerstand von Kreaturen, die zwar wie Spinnen aussahen, jedoch weit gefährlicher zu sein schienen. Immer wieder verschwanden sie aus dem Sichtfeld der Piraten und konnten nicht mehr getroffen werden, bis sie zum nächsten Mal angriffen. Als dann plötzlich auch Ghazkull verschwand, der zuvor von einer Spinne gepackt worden war, machte sich Verunsicherung breit.

Erst nach etwas mehr als einer Minute kehrte Ghazkull zurück und berichtete, dass er sich hinter einer Art Nebel befunden hatte, in welchem sich die Spinnen immer wieder zurückzogen, um erneut aus dem Hinterhalt anzugreifen. Es kostete Olou all seine Kraft die drei der vier Spinnen zu besiegen, bevor die letzte durch den, von Baolo als Ätherebene erkannt, Nebel floh. Heilfroh so glimpflich davon gekommen zu sein, beschloss die Gruppe von nun an vorsichtiger vorzugehen, was sich jedoch schnell wieder erledigt hatte, als sie das Haupthaus betraten und Olou, Baolo und Quiray schreiend flüchteten. Ratlos blieb Ghazkull zurück, bis auch sein fleischgewordener Albtraum aus einer Wand hervortrat und sich daran machte, ihn zu attackieren. Daraufhin beschloss der Hobogblin ebenfalls einen taktischen Rückzug anzutreten.

Müde und erschöpft erholten sich die Piraten in der folgenden Nacht, doch Olous Ungeduld wuchs. Er wusste, dass er nicht ewig Zeit hatte das Fort einzunehmen und wieder auszubauen, da das Festmahl für den Rat der Piraten sich nicht verschieben lassen würde und zudem noch eine Reihe weiterer Probleme wohl im Inneren der Insel auf ihn zu warten schien.

Heute wollte er endgültig das Fort von allen Gefahren säubern. Nachdem er eine alte Waffenkammer entdeckt hatte, stieg er zusammen mit den Anderen eine Kellertreppe hinab und fand das alte Gefängnis des Forts sowie einen geheimen Zugang zu einer unterirdischen Höhle, in der ein Leichnam lag. Vorsichtig näherte sich die Gruppe der Leiche, bis es Baolo zu lange dauerte und er sich an der wertvollen Ausrüstung der Leiche zu schaffen machte. Augenblick materialisierte sich ein Geist neben der Leiche, der eine mächtige Aura verströmte.

Er nannte sich selbst Bikendi Otongu und behauptete der Anführer einer Piratenbande gewesen zu sein, die vor nicht allzu langer Zeit das Fort in Besitz genommen hatte. Er habe den Zyklopen der Insel ein mächtiges Artefakt gestohlen, welches er zu einem Unsterblichen Traumstein umformen wollte, um seinen Geist auf die Traumebene zu transferieren und dort ewig weiterzuleben. Gerade als er das Ritual durchführen wollte, hätten die Zyklopen das Fort attackiert, seine Männer massakriert und sich ihr Artefakt wiederbeschafft. Er habe sein Ritual nicht vollenden könne und sei nun an diese Form gebunden.

Nach einigen Verhandlungen über verbliebene Schätze, Geheimkammer und Informationen über die Vorkommnisse in dem Fort und Ätherspinnen sowie Belebte Träume versprach Olou dem Piraten seine Hilfe bei dem Ritual. Als Wirtskörper für das Ritual wollte er dessen ehemaligen Lehrling, welcher die oberen Etagen bewohnt und mittlerweile dem Wahnsinn anheimgefallen war, gefangen nehmen.

Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch das Fort, bei der vor allem Olou in zahlreiche von Ederli Barnes, dem Lehrling des Bikendi Otongu stolperte und dadurch fast umkam, gelang es letztlich Ghazkull diesen zu fassen und mit seinen Handschellen der Unterwürfigkeit gefügig zu machen. Der ehemalige Lehrling bestätigte die Worte seines Meisters und zeigte selbst dabei einen starken Wahnsinn, den Olou jedoch heilen wollte. Immerhin konnte ein Inseleinheimischer ihm in Zukunft sicher nützlich sein.

Kurz darauf betraten Olou, Ghazkull und Quiray das letzte noch nicht untersuchte Gebäude, den Zyklopenturm. Baolo wollte diesen Turm direkt von der Mauer aus betreten, um etwaigen Gefahren im Erdgeschoss aus dem Weg zu gehen. Ein grundsätzlich kluger Gedanke, der jedoch in letzter Konsequenz nicht zum Erfolg führte. Der Zyklopenturm war nämlich von einer großen Ätherspinne bewohnt, die über jeden Schritt der Piraten im Fort unterrichtet war, mit Ausnahme des Gesprächs mit Bikendi, was Baolo ihr jedoch freimütig berichtete.

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Da Olou nicht erneut gegen eine Ätherspinne kämpfen wollte, beschloss er sich mit dieser zu verbünden und für sie den Unsterblichen Traumstein von den Zyklopen zu beschaffen. Wie er letztendlich das Problem lösen wollte, dass er sowohl Bikendi als auch der Ätherspinne Paeta den Traumstein versprochen hatte, darüber sollte der Zukunfts-Olou sich Gedanken machen.

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26. Die Insel der toten Augen

Olou feierte seinen Erfolg bei der Regatta ausgiebig mit seinen Getreuen Ghazkull und Baolo, der sich in letzter Zeit zu so etwas wie einem dritten Mann an Bord entwickelt hatte, auch wenn sich dies in seinen Positionen noch nicht widerspiegelte.
Seine Freunde Merril Holzläufer und Pierce Jerrell beglückwünschten ihn zu dieser tollen Leistung. Merrill warnte ihn daraufhin, dass damit das Abenteuer erst richtig beginnen würde, während Pierce sich einfach nur für Olou freute und ein bisschen für sich selbst, immerhin hatte 20.000 GM auf Olous Sieg gesetzt.
Tessa Schönwind hingegen schien Olou mit ganz anderen Augen zu sehen, bis sie Quiray entdeckte und gleich nachfragte, ob sie sich den neuen Matrosen vielleicht einmal ausleihen dürfe, was Olou zunächst verneinte, aber auf das Fest hinwies, welches zu seinem Ehren in Port Fährnis stattfinden sollte.

Ohne auf die weiteren Teilnehmer, außer Barnabas Harrigan war noch niemand wieder aus dem Auge zurückgekehrt, zu warten, brach die Flotte, welche die Regatta beobachtet nach Port Fährnis auf. Einzig Harrigan blickte griesgrmäig zu Olou und in seinen Augen lag mehr als Hass und Wut.

In Port Fährnis verbrachten die siegreichen Piraten 2 Tage mit ausgiebigen Feiern, Hahnenrennen, Schlangenkämpfen und anderen unterhaltsamen Aktivitäten, bevor Olou beschloss zunächst beim Gezeitenfelsen vorbeizuschauen, bevor er dann mit seiner gesamten Flotte zur Insel segelte. Währenddessen schloss sich ihm eine Gruppe Mwangi an, die einen weiteren Weg aus dem Dschungel hinter sich hatte und sich Olou dem Mantikorschlächter udn Zerstörer von Port Fährnis anschließen wollte. Es sorgte für einige seltsame Blicke als Olou diese Anrede wie selbstverständlich hinnahm und schließlich sogar zugab, dass es zu seinen Pläne gehöre Port Fährnis eines Tages in ein Meer der Flammen zu verwandeln. Glücklicherweise floss an diesen Tagen reichlich Alkohol, sodass sich niemand mehr an seine gewagte Aussage zu erinnern vermochte.

Kurz vor seinem Aufbruch gesellte sich der Herr der Stürme zu Olou und erklärte ihm, dass die Insel der toten Augen keineswegs so unbewohnt sei, wie viele ihm das weismachen wollen. Viel mehr haben bereits einige Leute versucht dort eine Siedlung zu gründen und sie sind alle an der Insel gescheitert. An was genau wisse er nicht, doch es werde nicht einfach sein, die Insel in Besitz zu nehmen. Vor allem habe er dafür nur 5 Monate Zeit. Nach diesem Zeitraum werde der Rat der Piraten vorbeischauen und sich bei einem zünftigen Festmahl davon überzeugen wollen, dass er seiner Stellung würdig sei.

Olou, plötzlich in Zeitnot geraten, beschloss noch in der Nacht aufzubrechen und segelte gen Heimat, wo bereits ein Überaschung auf ihn wartete. Blutroter “Kogge” Koggwart, dem Olou völlig freie Hand gelassen hatte, hatte einen gewaltigen Schatz angehäuft, den er sofort mit seinem ehemaligen kapitön und jetzigen Admiral teilte.
Dafür lief Olous Gespräch mit seiner Frau Agasta Schmiedel nicht ganz so erfreulich. Es wirkte eindeutig so, als habe sie nur wenig Interesse an einer Fortsetzung des Zweckbündnis. Erst Olous Eingeständnis all seine Leute fortzunehmen und ihr die vollständige Kontrolle über den Gezeitenfelsen zurück zu geben, konnte sie dazu bewegen, einer erneuten Ehe für ein weiteres Jahr zuzustimmen.
Inmitten dieser Verhandlungen platzte ein Warnschrei von Mardus Siggs, der alle an Bord der 3 Schiffe, Chaosbringer, Bote der Rache und Löwenzahn alamierte, dass sich eine wahrlich monstrüse Gefahr näherte.
DRACHEN!!

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Mit aller Macht attackierten sie die Löwenzahn und die Chaosbringer und zogen sich nach einem kurzen Gefecht zurück, in dem vor allem Ghazkull seine Macht demonstriert hatte, um die Kreaturen zu vertreiben. Allerdings war Baolo aufgefallen, dass einer der Drachen etwas hatte fallen lassen. Er sprang in den Kanal, um einen Behälter aus Silber zu bergen, den Quiray öffnete, da Baolo irgendeine Art Zauberei erwartete.
Dort stand auf Drakonisch eine Warnung der Bewohner von Dahaks Fängen, die sich der Herausforderung, die Vibhischah der Suchende ihnen auferlegt hatte, sich mit Olou zu messen.
Mit Entsetzen begriffen die Piraten, was dies bedeutete und beschlossen den Gezeitenfelsen zu verlassen, sobald sich ihre Männer und Frauen, die beim Angriff böse mitgenommen worden waren, einigermaßen erholt hatten.

Nach 3 Tagen mit neuem Mut und dem Wind in den Segeln lichtete Olou den Anker, winkte seiner Ehefrau zum Abschied, der er noch einige erlesene Parfüme und Kleider gebracht hatte, die sie versöhnlich stimmten und machte sich zusammen mit seinen 3 Schiffen auf den Weg zur Insel der toten Augen.

Während einer weitesgehend ereignislosen Reise, lediglich ein Schiff stellte sich ihnen in den Weg und wurde von Olou besiegt und versenkt, genau wie der Rest der Mannschaft, die sich ihm nicht anschließen wollten, erreichte Olou, 29 Tage nach dem Sieg bei der Regatta die Insel der toten Augen.

Er beschloss in Absprache mit seinen Offizieren in die große Bucht einzufahren, wo ein gigantischer Oktopuss die Löwenzahn attackierte und einige Crewmitglieder mit in den Tod riss. Mit Glück, Können und Geschickt konnten Grotus und Ghazkull jedoch Rosie und Kleinstein, die sich ebenfalls in den Tentakeln der Kreatur befanden, retten, während einer seiner Männer gefressen wurde. Da auch Ghazkulls Zombiehai sowie die letzten Überreste von krellort vernichtet worden waren, beschloss er den Oktopuss als seinen neuen Zombie zu nehmen. Zudem schickte er Baolo in die Riefen der Bucht hinab, um die Ausrüstung von krellort zu bergen, damit sie nicht auf ewig verloren war.

In einiger Entfernung zum Strand, in der Nähe eines Süßwasserflusses beschlossen die Piraten zu ankern und ein altes Fort, von dem noch etwas mehr als Ruinen übrig waren, zu erkunden.

Schnell fanden sie eine in die Mauer geschlagene Bresche und wurde von 4 untoten gewaltigen Händen angegriffen, die sie jedoch leicht zurückschlagen konnten. Doch vor allem Quirays und Ghazkulls Blicke wurde zu einem großen Edelstein mitten auf dem einzig intakten Turm gelenkt

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25. "Freundchen!"

Direkt nach seinem Besuch bei Tessa Schönwind, machte sich Olou daran seine Schiff und seine Crew auf die bevorstehende Regatta vorzubereiten. Zwar schickte er Lariela der Wind noch in den Bettlerdorn, um sich zu vergewissern, dass der Aufstand beruhigt war, doch wirklich damit beschäftigen, wollte er sich nicht mehr. Dazu hatte Olou seiner Ansicht nach auch gar keine Zeit.
Es galt as neu gewonnene Haus in Besitz zu nehmen und mit den bürokratischen Hürden von Port Fährnis zurecht zu kommen, die so etwas mit sich brachte. Baolo Saynitska machte sich ebenfalls in dem Alchemistenlabor breit und begann damit einige höchst gefährliche Gegenstände herzustellen, die er nicht auf dem Schiff zusammenbrauen durfte. Unterdessen versuchte Quiray sich neue Kleidung zu besorgen und kaufte bei der Gelegenheit auch noch das ein oder andere nützliche für ihre Ausflüge ein.

Es dauerte nicht lange, da kehrte Lariela zurück und berichtete von Schwierigkeiten im Bettlerdorn. Immer noch erschien die Menge aufgebracht zu sein, sodass Olou seine Offiziere rund um Ghazkull, Baolo Saynitska, Quiray und Grotus schickte, um mehr in Erfahrung zu bringen. Schnell erfuhr er, dass sich weitere Leute dem Aufstand angeschlossen hatten, darunter einige schwer bewaffnete Halb-Orks und Halb-Elfen, die in der Nacht einige Guerillaaktionen plante. Gleichzeitig gaben Ausrufer in der Stadt bekannt, dass am nächsten Tag die Route für die diesjährige Rgegatta der freien Kapitäne bekannt gegben werden würde.

In der Zwickmühle, was er jetzt tun sollte, wurde er zudem von Mardus Siggs, dem Ziegenhirten in seiner neuen Unterkunft aufgesucht, der panisch berichtete, dass jemand auf ihr Schiff gekommen sei und ihn sowie Ghazkull und Leute zum Zeichnen zu sprechen wünsche. Olou, dem nichts Gutes schwahnte, beeilte sich so schnell wie möglich auf seine Bote der Rache zu kommen, gefolgt von Ghazkull. Erwartungsgemäß traf er dort auf Vibhischah der Suchende, der bereits drei Männer seiner Crew ausgeknockt hatte und leicht ungehalten wirkte, dass ihm niemand einen Stuhl gebracht hatte. In einem aufschlussreichen Gespräch, dass von einem nahen Krieg und einem Konkurrenten für Olou handelte, den der Rakschasa erwählt hatte, wurde Olou immer mulmiger, während Ghazkull bemerkte, wie ein mächtiges Schiff in ihrer Nähe auf den Bettlerdorn zuhielt.

Direkt nach dem Gespräch hallte Kanonendonner durch den Hafen und allen war klar. Der Orkankönig war selbst mit seinem Schiff, der Schnöder Mammon gekommen, um den unsäglichen Aufstand zu beenden, der in seiner Stadt tobte. Olou, noch immer befürchtend, dass er dafür verantwortlich gemacht werden würde, beschloss mit der Schnöder Mammon Kontakt aufzunehmen, was Tsadok Goldzahn mit einer unflätigen Geste abwehrte.

Leider hatte er seine Segel gehisst und den Anker eingeholt, sodass direkt nach seiner erneuten Ankunft am Landungssteg Joran Firlen, der Hafenmeister auf ihn zugeschwebt kam und erneut die Hafengebühr von ihm erlangte, platzte dem Mantikorschlächter der Kragen. Nur mit Mühe und Not konnte er sich zusammenreißen und nicht auf den schmächtigen, ewig grinsenden Gnom losgehen, der meinte, dies könne er gerne versuchen, immerhin sei er ein Mann des Orkankönigs. Mit einer Beleidigung auf den Lippen bezahlte Olou die Hafengebühr und schickte kurz danach Quiray aus, den Gnom zu bestehlen, um sein Geld wiederzuerlangen.

Der Halb-Elf, sichtlich nicht begeistert, von dem nächtlichen Alleingang, den er bewältigen sollte, machte sich auf de Weg und fand schon bald das Wohnhaus des Gnoms. Mit Hilfe von Baolos Unsichtbarkeitselixieren und dem, was Olou ihm mitgegeben hatte, kletterte Quiray durch ein Fenster und fand sowohl den Goldsack des Gnoms als auch sein großes Hafenbuch. Zu seinem Unglück übersah er eine Falle im Schreibtisch, welche Joran alamierte, sodass er mit nur geringer Beute fliehen und aus dem Fenster springen musste, was mehr schlecht als recht gelang.

Am nächsten Morgen gingen alle zum nördlichen Teil von Ostwind, um auf die Mammonfeste zu schauen, vor der sich ein imposantes Schiff, der Kraken, dem Schiff des Herr der Stürme, der verkündete, dass die Regatte in knapp einer Woche am Kesselfelsen beginnen und bis in das Auge von Abendengo hinein führen würde. Der Aufruhr war riesig und die Begeisterung groß. Schnell machten sich die meisten Kapitäne auf den Weg, doch nicht so Olou.

Unterdessen erfuhr Ghazkull am nächsten Tag das 2 seiner Leute, Freddy das Wiesel und Der stumme Torben verschwunden waren. Als Quiray ihm von einer Schlägerei vor den Toren von Latschmins Schloss berichtete, reimte sich der Hobgoblin seinen Teil zusammen und machte sich auf den Weg zum Händlerschloss, um dort eine ihn anpöbelnde Menge zu verängstigen und herauszufinden, dass ein rahadoumisches Handelshaus seine Männer gefangen und mitgenommen hatte. Vor Zorn außer Rand und Band wollte Olou gleich das gesamte Hädnlerhaus niederbrennen und alle Rahadoume vernichten. Er ging zu Baolo, der sofort wusste, dass sein Kapitän explosive Hilfe brauchte, doch Ghazkull beruhigte sich und entschied sich für einen weniger auffälligen Plan, der es ihnen erlauben sollte, auch weiterhin in Port Fährnis zu gastieren. Immerhin stand das Handelshaus unter dem Schutz des Orkankönigs.

Mit Hilfe von Olou und Ghazkull gelangte Quiray, nachdem zuvor ein Gespräch eine fast unangenehme Lösung herbeigeführt hatte, heimlich über die Mauern des hohen Anwesens und schlich sich in das Haus ein. Mit etwas Glück und Geschick fand sich in den Zellen den bewusstlosen Freddy und den verstümmelten Torben, der ein Ohr, seine Nase und 2 Finger seiner linken Hand verloren hatte und aus vielen Wunden ebenso wie Freddy blutete. In einem kurzen Kampf nutzte Quiray seine Heimlichkeit aus und löschte innerhalb weniger Augenblicke das Leben zweier Wachen aus, bevor er Torben und Freddy nach draußen eskortierte.
Erst einmal durchschnaufend, nahm Olou sie mit an Bord der Bote der Rache, da Rosie Schandmaul die Oktohai bereits gen Gezeitenfelsen steuerte, um sie in Sicherheit zu bringen, während Ghazkull sich seinem Kapitän anschloss, um die Regatta der freien Kapitäne zu gewinnen.

Am Kesselfelsen angekommen, warteten dort beriets Tessa Schönwind, Merril Holzläufer und Pierce Jerrell auf sie, um ihnen Glück zu wünschen. Der personifizierte Glücksritter selbst nahm nicht an dem Rennen teil, da er nicht wusste, was er mit einem Sitz im Rat der Piraten anfangen sollte. Doch es wartete noch jemand anders auf sie.
Barnabas Harrigan wollte ebenfalls an der Regatta teilnehmen und er schien sie nicht vergessen zu haben. Doch auch Olou wollte seinem ehemaligen Kapitän eins auswischen und so machte er sich zusammen mit Quiray auf den Weg um die Ruderseile der Wermuth zu zerstören. Doch sie mussten schnell erkennen, dass dies ein tödliches Unterfangen werden würde, daher brach Olou seinen Plan ab und schickte stattdessen Cysar Akr, um das Ruder unter Wasser zu blockieren, während sich alle an Bord der Bote der Rache auf eine lange Nacht vorbereiteten, in welcher sie auf ihr Schiff achten mussten.
Am nächsten Tag stellte Ghazkull fest, dass etwas ihr Ruder blockierte. Als er es beheben wollte, bemerkte er den Leichnam von Cysar sowie den Klotz, der eigentlich im Ruder der Wermuth stecken sollte.

Die Regatta selbst, eine tödliche Strecke durch das Auge und die Untiefen rund um den Kesselfelsen, begann bereits am frühen Morgen. Alle Kapitäne versammelten sich mit ihren Schiffen am Startpunkt und kämpften um die beste Ausgangsposition.
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Mit dem Blitzschlag, den der Herr der Stürme auslöste, der als Schiedsrichter agierte, begann die abenteuerliche Fahrt. Mit Hilfe von Quiray, Olou und Baolo, welche die Untiefen beobachteten, Grotus, der dem Schiff immer mal wieder einen kleinen Windstoß verlieh und Ghazkull, der das Schiff brilliant sterute, maneuvriierten sich die Bote der Rache an die Spitze der Regatta.
Gekonnt wehrte sie am Nadelöhr den Angriff einer Drachenschildkröte ab, die Grotus mit einigen Blitzen zurück ins Meer beförderte.
Einer gewagten Route folgend, die einen Umweg machte, um nicht direkt ins Auge fahren zu müssen, verloren sie etwas Zeit, doch entkamen den dort lauernden Gefahren.
Selbst die Angriffe eines Blitzelementars sowie 2er Unsichtbarrer Pirscher konnte die Bote der Rache nicht mehr aufhalten, die mit knappe Vorsprung vor der Wermuth die Regatta gewann.

Der Jubel an Bord war groß und er sollte noch größer werden.

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24. Rückkehr nach Port Fährnis

Mit dem Schatz des Bussards und den neuen Informationen über eine mögliche Spionin in Port Fährnis in der Jaspisblattapotheke, machten sich Olou und seine Mannschaft auf den zurück zu ihrer Auftraggeberin Tessa Schönwind. Kaum im Hafen angekommen, erlebte der Mantikorschlächter bereits eine erste Überraschung. Der Hafen schien vollkommen überlaufen zu sein. Alle Anlegestellen waren besetzt und selbst viele Plätze in der 2. Reihe bereits vergeben. Da Olou jedoch nicht wieder im Halbmondhafen ankern wollte, beschloss er sich einen Platz in 2. Reihe zu suchen. Allerdings befahl er seiner Crew wachsamer als üblich zu sein.

Der Hafenmeister, ein seltsamer Gnom begrüßte ihn und verlangte die Hafengebühr. Als Olou seinen Namen erwähnte, sah der Gnom kurz auf und erklärte, dass er bereits der 2. Mann dieses Namens sei, der hier ankere. Nachfragen des Mantikorschlächters und Spionageversuche von Baolo Saynitska brachten keine weitere Erkenntnis, sodass Olou beschloss, diese Information anderweitig zu erlangen und sie sich nicht mit Gewalt von dem Gnom zu holen.

Da nach dem Abgang des Blutroter “Kogge” Koggwart immer noch ein Platz in der Offiziersriege der Bote der Rache zu vergeben war und die Stimmung in der Crew auch merklich schwanke, beschloss Olou den Posten endlich neu zu besetzen. Jeder seiner Anwärter sollte in den Hafen gehen und so viele neue Crewmitglieder wie möglich mitbringen. Eine Aufgabe, der Baolo sich nicht wirklich gewachsen sah, sodass er versuchte, anders seinen Admiral zu beeindrucken, um an den begehrten Posten zu gelangen.

Während Lariela der Wind es schaffte 3 neue Crewmitglieder innerhalb kürzester Zeit aufzutreiben, darunter einen Halb-Elfen mit flinker Zunge und flinken Fingern, der sich aus Quiray vorstellte, erfuhr Baolo von einem Mann, der sich im Bettlerdorn herumtrieb, dort aufsässige Reden schwang und die Mwangi zu einer Revolte anstachelte. Er nannte sich selbst Olou der Mantikorschlächter. Dieser Spur folgend fand Baolo eine aufgebrachte Menge, die aufrührerischen Reden eines Mann mit einem gefälschten Mantikormantels lauschte.
Alamiert beschloss Baolo dies sofort seinem Kapitän mitzuteilen udn eilte zur Bote der Rache zurück.

Olou, der diese Verwendung seines Namens, die ihn durchaus in einer Weise in Verruf bringen konnte, die er nicht sehen wollte, nicht guthieß, beschloss ein Exempel zu statuieren. Er nahm seine neuen Crewmtglieder sowie einige Offiziere mit und machte sich auf den Weg zuum Bettlerdorn. Quiray trug dabei in einem Sack verpackt den wahren Mantikormantel. Im Bettlerdorn angekommen, war die Stimmung am Kochen. Aufgebrachte Mwangi, die Waffen in Empfang nahmen und ihre Unterdrücker endlich zu besiegen, lauschten Reden von anderen Mwangi, die jedoch alle keinen Mantel trugen. Im Angesicht der schieren Menge der aufgebrachten Leute, beschloss Olou sich zu Tessa Schönwqind zurückzuziehen, damit diese bezeugen konnte, dass er zum Zeitpunkt des Aufstands nichts damit zu tun hatte.

Baolo und seine übrigen Offiziere beauftragte er damit mehr herauszufinden und wenn möglich den Anführer zu vernichten. Während Baolo noch darüber nachdachte, wie er den Anführer ausfindig machen konnt und auf die äußerst fragwürdige Idee kam, die Spuren der Mwangi zu verfolgen und dort wo sich am meisten trafen, musste schließlich auch der Anführer sein, ging Quiray nach vorne in die Menge und hörte den Reden zu.
Er erfuhr dabei, dass der Aufstand in der übernächsten Nacht beginnen sollte und zuvor noch verstärkung aus dem Dschungel eintreffen würde. Zum Schein solidarisierte sich Quiray mit den Aufständischen und bekam ein neues Kurzschwert geschenkt, während er sich weiter umhörte.

In den folgenden Stunden suchten sowohl Quiray als auch Baolo nach weiteren Spuren und Erkenntnissen, konnten aber nichts entdecken, außer, dass Andersdenkende Mwangi sich in ihren Häusern verbarrikadierten oder all ihr Hab und Gut zusammenpackten, um die Stadt schnellstmöglich zu verlassen.
Olou, der währenddessen von Tessa erfahren hatte, dass die bislang erlangten Beweise nicht ausreichten und er sich die Jaspisblattapotheke einmal ansehen sollte, war nicht sonderlich zufrieden mit den Informationen und entschloss sich, in der Nacht in den Bettlerdorn mit seiner gesamten Crew zu gehen und die Verstärkung aus dem Dschungel zu vernichten.

Nach einer kurzen Irrreise durch den Dschungel fanden sie schließlich die fast 100 Mann starke Truppe und attackierten sie hinterrücks. Es entbrannte ein kurzer, schnell entschiedener Kampf, bei dem Olou nur 3 Männer verlor, w#ährend er den gesamten gegnerischen Trupp auslöschte. Seinem Ruf als Schlächter wieder einmal alle Ehre gemacht, kehrte er an Bord seines Schiffes zurück, um sich vor die bevorstehende Erstürmung der Jaspisblattapotheke auszuruhen.

Dem simplen Plan folgend ein Codewort zu sagen, welches er auf der Straße aufgeschnappt hatte, ging Olou zusammen mit Baolo und Quiray sowie weiteren Crewmitglieder, welche das Haus in Ostwind umstellen sollten zur Jaspisblattapotheke. Die Wachen ließen ihn nach der richtigen Nennung des Codeworts hinein und führten den Mantikorschlächter und seine Begleiter in einen schick eingerichteten Raum, in dem auch kurz darauf Zarskia Galembar erschien. Die vermeintliche Anführerin des Spionagerings.
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Nach einer kurzen Unterhaltung, in der Olou zum Schein einige Gifte erwerben wollte, durchschaute die Inhaberin der Apotheke ihn und wollte gerade den Raum verlassen, als Quiray sich auf sie stürzte. Nur mit Mühe gelang es Zarskia den Halb-.Elfen abzuschütteln und aus dem Raum zu fliehen, während sich ihre Wachen mit Olou schlugen. Der kurze Kampf war schnell vorüber, doch niemand befand sich mehr auf den Gängen der Apotheke.

Eilig ging Olou nach draußen, doch auch seine Crew hatte niemanden die Apotheke verlassen sehen. Schematisch vorgehend öffneten Olou und Baolo daraufhin jede Tür der Apotheke, während Quiray sich zu einer Treppe begab, von der aus sie zuvor Schritte gehört hatte. Schnell stellte sie sich einer weiteren Wache und betrat einen Raum, in dem ein Dämmerkamadan lauerte.
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Noch bevor sie um Hilfe rufen konnte, stürzte die Bestie sich auf sie. In einem heftigen Kampf, in dem sowohl Quiray als auch der zu Hilfe eilende Olouz zu Boden gingen und letztlich Baolo alle retten musste, was in Quirays Fall nur durch göttliche Hilfe gelang, konnten sie vereint den Kamadan besiegen, der sich eine beeindruckende Schlafstätte zurecht gemacht hatte. Bei der wieteren Jagd durch die Apotheke fanden sich ein alchemistisches Labor, viele kleinere versteckte Fallen eine Alraunenzucht in einem Dämonenskelett, doch keine Zarskia.

Dafür roch Olou jedoch Rauch und während er ein Zimmer stürmte, von dem es einen Zugang in geheime Kellerräume gab, war die Inhaberin der Jaspisblattapotheke gefloehen und hatte alle ihre Unterlagen verbrannt. Olou konnte nur eine kleine wasserdischte Tasche retten, in welcher sich auf Infernalisch Anweisungen aus dem Schattenhof von Nidal befinden.

Enttäuscht berichtete er Tessa Schönwind von seinem Fund, die jedoch vollauf zufrieden zu sein und Olou daran erinnerte, dass die Regatta der freien kapitäne in knapp 10 Tage beginnen würde und sie sich sehr freuen würde, sollte er an dieser erfolgreich teilnehmen. Ein junger aufstrebender Mann wie er sei im rat der Piraten sicher gut aufgehoben.

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23. Eine wilde Schatzjagd

Nach der Enttäuschung bezüglich ihres Ziel, welches bereits vor ihrer Ankunft tot zu sein schien, bemerkte Olou bei einem Blick auf seine vor langer Zeit erbeuteten Walrosshauern und entdeckte dabei ein Kreuz ganz in seiner Nähe. Sofort Feuer und Flamme für die spannende Suche nach einem Schatz, der vielleicht auch die Gier seiner Männer zufrieden stellen würde, entschloss sich Olou den Schatz zu suchen.
Noch während er Vorbereitungen traf, fuhr ein ihm bekanntes Schiff in den Hafen ein mit Pierce Jerell, einem Mann, der irgendwie Gefallen an Olou gefunden zu haben schien. Dabei hatte er den 2. Geschützemsiter der Bote der Rache, den er in Quent aufgelesen hatte.

Sofort nutzte Olou Baolo und schickte ihn und Ghazkuzll aus, um nach Informationen zu dem Schatz zu suchen. Es dauerte nicht lange, da fanden sie heraus, dass das Schiff ganz in der Nähe gesunken war, allerdings das Wrack berreits zu großen Teilen gehoben worden war. Aber immer wieder tauchten wahnsinnig große Edelstein in der Umgebung auf, sodass es viele Schatzsucher gab, die vermuteten, es müsse noch viel viel mehr auf dem Meeresboden geben.
Auch Pierce hörte von den Gerüchten und schlug Olou ein Wettrennen vor, wer den Schatz zuerst finden würde. Widerwillig , auch weil Pierce nicht nachgab, ging der Mantikorschlächter darauf ein.

Mit einem Ablenkungsmanöver, Ghazkull schlug einen falschen Kurs mit seiner Oktohai ein, versuchte Olou einen Vorsprung vor Pierce Jerell zu bekommen, wa s ihm jedoch nicht gelangt. Stattdessen verlor er zusammen mit seinem Steuermann im Sturm die Orentierung, sodass er wieder auf Ghazkull traf, der zusammen mit seinem Kapitän dann den Schatz suchte.
Es dauert nicht lange und sie fanden Pierce wieder, der einen Eingang in eine Höhle gefunden haben wollte, doch gerade als Olou ihm zuvor kommen wollte, erschien ein riesiger Wasserelementar, der der Crew ein Rätsel stellte und sie nach dem Gelingen des Rätsel auf eine große Gefahr aufmerksam machte, welche den Eingang bewachte.

Ohne weitere Zeit zu verliren, nahm Olou, gefolgt von seinen Offizieren und Pierce die Reise ins kalte Nass auf sich und traf auf eine gewaltige Seeschlange, die besessen zu sein schie. In einem harten Kampf, der fast Baolo zum Verhängis wurde, konnten sie die Seeschlange jedoch besiegen und in eine Art Portal steigen, welche sie in eine trockene Höhle brachte.

Dort sahen sie einen gewaltigewn Schatz sowie 3 seltsam anmutende Statuen, die sich plötzlicvh zu bewegen begannen. Nahezu gleichzeitig begann Baolo seinen Kapitän mit Bomben zu bewerfen und Ghazkull auf Pierce loszugehen. Ein Kampf auf Leben udn Tod entbrannte zwischen den Parteien, bevor zunächst Ghazkull und dann Baolo mit der Hilfe von Pierce und Olou die Fesseln um ihren Verstand lösen konnten. Zwar gelang es ihnen nicht den Manipulateur gefangen zu nehmen, doch die Korallengolems waren schnell besiegt und der sagenhafte Schatz des Bussards gehörte der Crew des Mantirkorchlächters sowie Pierce Jerell, der brüderlich teilte.
Einzig erine gewaltige teinerne Konstruktion, die riesige Steinkugeln verschoss, konnten sie nicht mitnehmen, obwohl Baolo halbwegs verstand, mit welcher Magie sie funktionierte.

Wieder an der Meeresoberfläche angekommen, verteilte Olou den Schatz großzügig n seine Crew und behielt nur einen kleinen Rest für sich, während Ghazkull seine Schätze auffüllte, um seinem großen Traum einen Schritt näher zu kommen.

Man verabschiedette sich von Pierce und setzte seinen Weg nach Höllenhafen, der Heimat von Endymion, einem ehemaligen chelischen Flottenadmiral und gleichzeit Piratenfürsten, fort. Dort angekommen, gelang es Olou und seiner Crew innerhalb von kürzester Zeit den Tenguhorst ausfindig zu machen und in Schwieirigkeiten zu kommen. Ein rassistischer blonder Mann, der ihnen bereits zuvor aufgefallen war, erschoss den Tengu Corlan und machte sich dann daran auch Olou den Gar auszumachen. Nur geradeso überlebte der Mantirkoschlächter diesen Kampf, während der Attentäter, der sich hervorragend auf den Kampf mit der Armbrust verstand, entkommen konnte.

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