Unter Piraten

05. Die Insel der Wierlinge

Schnell fanden die ausgeschickten Crewmitglieder heraus, dass sie die Insel nur unter äußersten Anstrengungen von der Westseite betreten konnten und näherten sich dem nördlichen Ufer.
Hier entdeckten sie einen ausgiebigen Sumpf und einen hohen Felsen, der, von dem sie einen guten Blick über die Insel haben konnten.
Ben Beckman, der offenbar schlechte Erfahrungen mit Sümpfen gemacht hatte, sorgte allerdings dafür, dass die Gruppe auch hier nicht an Land ging, sondern einige Zeite damit verbrachte, um die nördliche Spitze der Insel herumzurudern und am östlichen Sansstrand an Land zu gehen.
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Da die anderen, allen voran Ben Beckman und Olou die beiden Vermissten bereits für tot hielten, entschied sich Cysar Akr eigenständig nach ihnen zu suchen und schwamm alleine den östlichen Rand der Insel ab, ohne allerdings einen Hinweis auf ihrem vermissten Bettgefährten oder die Priesterin der Besmara zu entdecken.

Währenddessen machte sich Olou daran auf einenPalme zu klettern, um dort einige leckere Kokosnusse zu ergattern. Allerdings übersah er dabei die Riesenkrabbe, die diese Palme als ihre Heimat betrachtete und angesicht der frischen Beute sich sofort an den Angriff verlagerte. Zum Glück stellte weder diese Krabbe noch die 2 herbeigeeilten Krabben eine wirkliche Herausforderung dar, vor allem daGhazkull Thraka immer besser lernte mit seinem Blutskellet zu harmonieren.

Da sie entgegen Herr Spunds Anweisung das Wasser magisch auffüllen wollten, beschlossen sie sich auf der Insel etwas zu entspannen und brieten die Krabben zusammen mit der Kokosnussmilch.
Gegen Abend beschlossen sie den Strand zu verlassenund folgten einem schmalen Pfad nach Süden, der sie aufgabelte.
Sie beschlossen bis zu einem offenbar angelegten aber seit einiger Zeit wild wuchernden Weizenfeld inmitten des Dschungels weiterzugehen, bis ihnen auffiel, dass sie bei ihrem Weggang vom Strand bereits ihr Ruderboot nicht mehr gesehen hatten.
Schnell eilten die werdenden Piraten zum Strand zurück und konnten das Boot in einiger Entfernung noch auf dem Meer treiben sehen. Cysar schwamm zum Boot, holte es zurück und zog es mit Hilfe der anderen an Land, wo sie es dieses Mal weit an den Strand zogen, dort vertauten und noch einige Palmwedel abschnitten, um es vor etwaigen Besuchern zu verstecken.

Noch in der Nacht griff sie ein merkwürdig gekleiderter Ghul an, der allerdings im Endeffekt keine Herausforderung darstellte, es aber schaffte Cysar und Exulans zu beißen.

Unsicher, wo sie die Nacht verbringen sollten, beschlossen die Piraten dem schmalen Pfad den Bergkamm im Westen der Insel hinauf zu folgen.
Nach einigen Mühen fanden sie eine kleine Hütte, einige Miskitoschwärme und einen Grul, der versucht hatte, sie selbst aufzuhängen.

Schnell schaffte Olou die Fässer mit verwesendem Fleisch hinaus, nachdem sie der Plan das bequeme Bett aus der stinkenden Hütte herauszuschaffen als erfolglos erwiesen hatte, sodass alle in der Hütte schliefen.

Am nächsten Morgen entdeckten die nun ausgeschlafene Gruppe ein an der Barriere um die Hütte montiertes Fernrohr, durch welches sie in einer nahen Bucht 2 Wierlinge herumnhüpfen sahen, von denen einer Sandara Quinns Dreispitz trug, was sie als weiteres Zeichen werteten, dass ihre Kameraden bereits tot waren.
Bei ihrem Aufbruch vergaßen sie das Fernrohr, ließen sich allerdings von der erneut von dem verwesenden Fleisch angezogen Mücken stechen und flohen den schmalen Bergpfad hinab, um sich kurz doch einmal in Richtung des Sumpfes zu begeben.

Dabei entdeckten sie ein buntes, merkwürdig anmutendes Zelt, welches sie mit einem Alchemistenfeuer bewarfen, nachdem sie die Schwärme von Insekten und verwesenden GFliedmaßen entdeckt hatten.
Zu ihrem Unglück entdeckte der Rattenmensch durch das brennende Loch im Zelt eine Vielzahl von wertvollen Gegenständen, denen er nicht wiederstehen konnte und begab sich in das brennende Zelt und damit mitten in die Arme zweier Ghule, die ihn und dem ihm zu Hilfe eilenden Olou sofort attackierten.
Furchtlos rannte Exulans jedoch an ihnen vorbei und sicherte sich die Schätze, welche die Ghule gehortet hatten, direkt bevor das Feuer die 6 sich dort ebenfalls befindlichen Alchemistenfeuer auslöste und das ganze Zelt in einem gewaltigen Feuerball in Flammen aufging.

Exulans verbrannte sich dabei sein schönes Fell, schaffte es aber ein 400 GM teures Hochzeitskleid in Sicherheit zu bringen, sodass er selbst sich zumindest als Gewinner der Operation ansah.

Gerade als Nacht begann hereinzubrachen, unternahm Cysar doch noch einmal einen Versuch ihre Freunde und Ben davon zu überzeugen nach den beiden vermissten Crewmitgliedern zu suchen. Überraschenderweise ließen diese sich relativ leicht überzeugen, sodass die Piraten ein weiteres Mal den Pfad zum Bergkamm hinaufkletterten, dabei das Fernrohr samt Halterung und Holzpfosten mitnahmen, um sich in die Bucht zu begeben, an welcher sie die Wierlinge zuletzt gesehen hatten, Wierling.jpg

Schnell fanden sie den Eingang zu dem Höhlensystem und mussten zu ihrem Leidweisen feststellen, dass die Flut bereits begann das System zu fluten, doch jetrzt wollten sie nicht mehr zurück.
Schnell stellte sich heraus, dass in der absoluten Finsternis der Höhle Ben, Cysar und Olou ohne die Hilfe einer Fackel, welche sie alle am Einstieg der Höhle in Sicherheit trocken verstaut hatten, nichts sehen konnten.
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Diesen Umstand nutzten die Wierlinge aus und griffen mit ihrer gesamten Stärke die Eindringlinge am Eingang des Höhlensystems an, hatten jedoch nicht mit dem vom Untotenbeschwörer Ghazkhull kontrollierten Ghul und Sjkelett gerechnet, welche einen Wierling nach dem anderen erledigten.

Nachdem alle Wierlinge, die mutig oder dumm genug waren, sich ihren Klingen entgegenzustellen, besiegt waren, dabei waren Ben und Cysar nur 2 Mal bewusstlos geworden und fast ertrunken, beschlossen die Piraten tiefer in das Höhlensystem einzudringen, um sich endlich Gewissheit zu verschaffen.
Was hatten diese grausamen Wesen wohl aus Sandara und Jakob gemacht?

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Ein Plan reift!

Mit den fremden Segeln am Horizont vergaßen die Piraten schnell den verünglückten John und bereiteten sich auf ihren ersten wirklichen Enterkampf vor. Dieses Mal sollte es keine Übung sein, sondern der bittere Ernst mit womöglich tödlichen Konsequenzen.

Am nächsten Morgen, als “Die Verheißúng auf Erden” in unmittelbarer Nähe war, rief Riaris Krein die neue Entermannschaft zu sich. Olou sollte die Truppe bestehend aus ihm selbst Ghazkull Thraka, Exulans, Cysar Akr und Rosie Schandmaul anführen, um das Heckkastell zu übernehmen und das Steuer des feindlichen Schiffes zu bewachen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Entern, die Olou, der ausrutschte und ins Wasser und somit fast in den Magen eines Hais beförderte, schnell überwand, überrannte die Entertruppe die rahdoumischen Seeleute und konnten auch eine Offizierin darin hindern mit einem Beiboot zu fliehen, sowie einen Anschlag auf Kapitän Barnabas Harrigan verhindern, der dies mit einem Nicken würdigte. Nicht einmal der dicke, während des Kampfes aufziehendende Nebel konnte sie aufhalten.

Neben einigen wertvollen Gütern und hervorragender Ausrüstung, welche die Entergruppe bekam, befand sich im Laderaum des Schiffes auch ein Gefangener, der sich als Ben Beckmann vorstellte und eine sehr interessante Metallwaffe, er bezeichnete sie als Pistole, mit sich führte. Während der Feierlichkeiten, die dem Entern des Schiffes folgten. fand er schnell Kontakt zu Ghazkhul.

Diese Zeit nutzte Exulans, um sich auf der Wermuth einmal ausführlich umzusehen und dabei auch in die Kapitänskajüte einzubrechen. Obwohl er fast zu Tode geschockt wurde, hielt ihn dies nicht auf, sodass er sich umsah, allerdings nur Kisten entdeckte, die er nicht öffnen konnte und einige Seekarten, die ihn allerdings nicht sonderlich interessierten.

Nach den 1 1/2 Tage andauernden Feierlichkeiten entschied Kapitän Harrigan, dass es nun Zeit würde aufzubrechen.
Er gab Herr Spund den Auftrag eine Rumpfmannschaft auszuwählen, mit welcher er die Verheißung auf Erden bemannen solle, um das Schif nach Port Fährnis zu bringen und dort zu verkaufen.
Zu den Ausgewählten gehörte unter anderem die Entermannschaft, die keineswegs erpicht darauf war, auf einem Schiff unter dem Kommando von und [[:meister-gei-el | Meister Geißel]] zu segeln. Schnell kristallisierte sich, angetrieben von Sandara Quinn und Ambros “Fischmagen” Kroop ein meuterische Stimmung an Bord der “Verheißung auf Erden” heraus, die ihren Höhepunkt inmitten eines Sturms fand, in welchem Olou dafür sorgte, dass sein Feind Mahiem, der Rahdoumi über Bord ging.

Am nächsten Morgen musste der Mwangi jedoch feststellen, dass nicht nur Mahiem, sondern auch Sandara und Jakob Beinschnitzer, der Gefährte von Cysar nicht mehr an Bord waren, dafür aber schleimige Spuren von Kreaturen mit Oktopuskörper, welche bereits in der Nacht versucht hatten das Schiff anzugreifen. Wierling.jpg Zudem war die “Verheißung auf Erden” auf ein Riff nahe einer unbekannten Insel aufgelaufen und besaß ein riesiges Loch im Rumpf.

Herr Spund kümmerte sich zwar nicht um die Verschollenen, schickte das Enterkommando zusammen mit Ben Beckmann dennoch auf die nahe gelegenene Insel, da das Frischwasser beschädigt worden und ausgelaufen war.
Die Geschickten entschieden sich dem Befehl zum Schein Folge zu leisten, um dann auf der Insel die Fässer schnell magisch mit Wasser zu füllen, obwohl Spund dies ausdrücklich verboten hatte und stattdessen nach ihren vermissten Freunden zu suchen.

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03. Das tragische Ende eines Sängers

Durch die Flaute lag das Schiff seelenruhig auf dem Wasser, sodass Herr Spund den Koch, 3 Schrubber und einen Takler sowie Jakob Beinschnitzer zu einem Riff schickte, damit sie dort Krabben für das Abendessen des Kapitäns fangen konnten.

Dabei tauchte Exulans wieder auf, der die ganze Zeit in ein Fass eingesperrt worden war und sich dort von fauligem Essen ernährt hatte.

Auf dem Weg zum Riff zeigten sich wieder einmal die schlechten Schwimmkünste von John Martell, der hinter die anderen zurückfiel und dort auch keine Krabben entdeckte. Dafür fand ihn eine Riffklaue, die ihn sofort attackierte und versuchte unter Wasser zu ziehen. Gleichzeitig versank auch Jakub im Meer.

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Schnell handelte Cysar Akr, wohl auch in der Hoffnung sich einen ihm genehmeren Sexualpartner zu verschaffen und rettete den jungen Jakub aus den Klauen des Monsters, welches Olou erschlug und damit seinen Krabbeneimer füllte.
Die andere Riffklaue bereitete etwas mehr Probleme, konnte aber letztlich von Ghazkull Thraka besiegt werden, der eine merkwürdige Aura ausstrahlte, welche die Kreatur entscheidend schwächte.
Mit dieser fetten Beute kehrten die werdenden Piraten zurück an Bord. Dort bekamen Cysar und Olou für das Fangen der Riffklaue eine Belohnung vom Kapitän.

In der Nacht dieses ereignisreichen Tages geschah gleich Mehreres.
Zunächst verzauberte John Martell mit einem Lied große Teile der Crew, die sich darin bestätigt sahen, dass der Barde zwar nicht arbeiten, aber hervorragend singen konnte. Danach beschlosse John und Exulans unabhängig voneinander, dass es nun genug war, ohne Ausrüstung durch die Gegend zu laufen. Sie verließen unbemerkt das Deck und brachen in den Lagerraum ein. Dort öffnete Exulans die richtige Truhe und nahm sich sein gesamtes Eigentum, sowie einige andere kleinere Dinge.
John hatte hingegen etwas Skrupel, fand zu seinem Glück jedoch Rosie Schandmauls Fiedel, die ihm daraufhin nicht die Finger abschlug.

Stattdessen stand sie zu ihrem Teil des Handels und verbrachte eine heiße Nacht mit dem Barden, die sich wiederholen sollte. Gleichzeitig offenbarte Cysar seine Vorliebe für Männer und hatte Glück, dass auch Jakob Beinschnitzer seinen Vorlieben nicht abgeneigt war.

In den kommenden Nächten konnte man des Öfteren das Stöhnen der beiden Pärchen vernehmen.

Gleichzeitig verschärfte sich der Konflikt zwischen Olou und Mahiem sowie dem Zwerg Tam Narwal Tait, welcher letztlich in einer Schlägerei endete, für welche Blutroter “Kogge” Koggwart und Olou die Quittung in Form der Peitsche erhielten.

Zudem erhielten die neuen Piraten Training in Form von Enterübungen mit der Offizierin Riaris Krein, welche nur Olou und Exulans bestanden. Die anderen scheiterten unter den derben Flüchen der Geschützmeisterin.

Weiter ist zu erwähnen, dass Olou und Ghazkull alles versuchten, um Exulans in ihr Bündnis zu bekommen, sich die Ratte jedoch zu Beginn etwas zierte, bis Olou ihm ein Angebot machte, dass er nicht ablehnen konnte. Zusammen bestahlen sie 2 Mitglieder der Crew und tauschten deren Sachen, sodas der Verdacht auf den jeweils anderen fallen sollte. Bisher scheint ihr Diebstahl noch nicht aufgefallen zu sein oder Mahiem und der Zwerg weigern sich ihn zuzugeben.

Am nächsten Morgen hatten die Piraten jedoch ein anderes Problem. John Martell, ihr Vorzeigesänger starb bei einem Unfall in der Bilge, bei dem einige Kisten, die dort gelagert wurden, auf ihn krachten.
Nur wenige trauerten um ihn, einzig Rosie schien ihn ein wenig zu vermissen, doch die Segel eines fremden Schiffes am Horizont änderten die Prioritäten, sodass jetzt alle begierig auf ihren ersten Enterkampf warten.

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02. Das Leben an Bord

Nachdem Olou von Meister Geißel dabei erwischt wurde, wie er Aretta Bansen niederstach, wurde er zusammen mit Blutroter “Kogge” Koggwart übel ausgepeitscht und verlor das Bewusstsein.
Einzig mit Sandaras Hilfe gelang es ihm, an diesem Tag seine Aufgaben zu erfüllen.

Bereits an diesem Abend holte Herr Spund sein Haustier, den einfältigen Eulenbären, auf Deck, damit er gegen die SC kämpfen konnte. Olou, fit gemacht von Ghazkull Thraka und John Martell meldete sich freiwillig, gegen den großen Mann anzutreten.
Schnell erkannte der ehemalige Fischer, dass Spunds Haustier auf dem linken Auge blind war und schlug ihn nieder, selbst als dieser zu weinen anfing und um Vergebung bettelte.

Währenddessen vergnügte sich Cysar Akr im Laderaum hinter den Schweinen mit Tilly Flaschenleer und entdeckte dabei in einigen Käfigen Ziegen. Sofort Feuer und Flamme beschloss sie sich mit einer von ihnen anzufreunden und entwendete etwas Essen, um diese anzufüttern.

Olou, der mit solchen Dingen nicht viel anfangen konnte, verstand sich jedoch immer besser mit Ghazkull Thraka. Zusammen schmiedeten die beiden Pläne, wie sie in Zukunft sich das Leben an Deck einfacher gestalten konnte. Die Freundschaft des Hobgoblins mit Ambros “Fischmagen” Kroop und Halsabschneiderin Grok stellte sich dabei schnell als wahre Goldgrube hinaus.
Vor allem als Herr Spund nach dem Angriff auf Aretta alle Waffen an Bord verbot, woraufhin Ghazkull seine große Sense und den Zweihänder des Mwangis kostenlos wieder bei der Lagermeisterin in Verwahrung gab. Diese bot sogar an, dass er sie jederzeit in ihrer Kajüte besuchen könne, wenn er etwas brauche.

Einzig John Martell hatte weiter Probleme an Deck, die sich verschärften, als Rosie Schandmaul von ihm verlangte, dass er ihre Fiedel von Halsabschneiderin Grok besorgen solle. Zwar machte sie ihm ein interessantes Angebot für den Fall, dass er Erfolg haben sollte, stellte ihm aber in Aussicht, ihm seine Hand und andere Dinge abzuschneiden, sollte er diese Aufgabe nicht bald erfüllen.
Zusätzlich verschlimmerte er seine Lage, als er angebtrieben von seiner Alkoholsucht nachts in das Lager unter Deck einbrach und sich so betrank, dass er nur mit Mühe noch den Weg zumindest zu den Schweinen zurückfand, dort aber bewusstlos vom Alkohol zusammenbrach.
Den Pfeil in seiner Schulter, den er davon getragen hatte, als er eine der Kisten der Lagermeisterin öffnete, bemerkte er nicht einmal mehr.
Zu seinem Glück hatte Ambros “Fischmagen” Kroop ihn gehört und schaffte es in seinem völlig betrunkenen Zustand Ghazkull Thraka zu wecken und diesem mitzutreilen, dass sein Freund bewusstlos zwischen den Schweinen liege und die Küche völlig verwüstet sei.
Der Hobgoblin versorgte den Barden, der nicht einmal daran gedacht hatte, seine Ausrüstung mitgehen zu lassen. Zu seinem Glück kam am nächsten Tag ein gewaltiger Sturm auf, sodass erst 2 Tage später der Diebstahl bekannt wurde und außer Ghazkull sich niemand zusammenreimen konnte, was passiert war.

Während des Sturms brach John Martell zwar einmal zusammen und erhielt nach dem Sturm ein halbes Dutzend Peitschenhiebe, die ihn fast umbrachten, doch ansonsten überstanden alle den Sturm heil.
Cysar rettete sogar Giffer Tibbs, die über Bord gegangen war, das Leben, indem er ihr geistesgegenwärtig ein Seil zuwarf, welches die alte Frau ergreifen konnte.

Als der Sturm abklang, ging er in eine Flaute über, über die sich die meisten Crewmitglieder sehr freuten, da es nichts zu Tun gab.
Am Nachmittag jedoch würden Ghazkull, Olou, John, Cysar und Jakob Beinschnitzer von Herr Spund an Bord gerufen.
Mit einem mulmigen Gefühl folgten sie dem Befehl.

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01. Die Wermuth

Es war ein lauer Sommertag gewesen und die Straßen von Port Fährnis waren noch immer von der Hitze des Tages erfüllt, als sich am Abend eine kleine Gruppe teilweise doch recht merkwürdiger Gestalten an einem Tisch in der Griffen Maid traf.

Kurz zuvor hatte es eine zünftige Barschlägerei gegeben, in welcher der Mensch Olou ordentlich ausgeteilt und seinen Kameraden die Ratte Exulans dabei vor Schaden bewahrt hatte. Dazu sang der Mensch John Martell ein munteres Liedchen.
Weiter am Tisch befanden sich ein mit merkwürdigem Humor ausgestatteter Hobgoblin mit Namen Ghazkull Thraka und Cysar Akr, ein Kiemenmensch.

Sie feierten lange und laut und später zusammen mit einer rothaarigen Schönheit, die überzeugt von ihrer Göttin davon ausging, bald ein Schiff zu finden, um eine freie Piratin zu werden.

Doch am nächsten Morgen sah alles anders aus.
Die kleine Gruppe erwachte an Bord eines Schiffes, gekipnappt von der Crew des Barnabas Harrigan, einem brutalen Piratenkapitän. Angetrieben von der Peitsche Meister Geißels begab sich die Gruppe an Deck und bekam nach einer Ansprache des Kapitäns sofort ihre künftigen Aufgaben zugeteilt.

Während Olou sehr zufrieden mit seiner Aufgabe als Takler war und auch Ghazkull damit leben konnte Ambros “Fischmagen” Kroop als Beikoch zur Hand zu gehen, waren die übrigen 3 nicht davon angetan, als Schrubber arbeiten zu müssen.
Gleich am ersten Tag zeigte sich zumindest auch teilweise wieso. John Martell, der zwar bisher auf Schiffen gesungen aber noch nie gearbeitet hatte, konnte beim Deck schrubben nicht überzeugen und wurde am Abend vom 1. Maat Herr Spund sofort ausgepeitscht. Auch Cysar hatte einige Probleme sich vollständig ins Wasser zu begeben, um zu überleben, bis sie die rothaarige Schönheit vom Tag zuvor traf, die ebenfalls gekipnappt worden war. Mit Hilfe von Sandara Quinn schaffte sie es 2 weitere Matrosen zu mobiliseren, die das Seil festhielten, mit welchem sich der Kiemenmensch wieder an Bord ziehen ließ.
Bis auf John, dem die Schläge offenbar mehr ausgemacht hatten und der daraufhin seekrank wurde, überstanden die anderen die erste Nacht gut.
Olou begann damit Geld beim Armdrücken einzusammeln, mit welchem er seine Ausrüstung von Halsabschneiderin Grok zurückkaufen wollte, da er im Gegensatz zu Cysar nicht in der Lage war diese zu belügen.

Doch gleich am nächsten Morgen wartete der erste richtige Ärger auf die kleine sich langsam findende Gruppe.
4 Matrosen versperrten ihnen den Weg an Deck und begannen sie zu verspotten und zu schubsen. Zwar suchte einer von ihnen das Weite als Ghazkull mit seinem aus dem unglücklichen Jakub Elstner beschworenen Skelett in den Kampf eingriff, doch da war der seekranke John bereits zu Boden gegangen. Kurz darauf suchten auch die anderen Piraten ihr Heil in der Flucht als einer der ihren bewusstlos zu Boden ging.

Schnell gingen die Übrigen an Deck und ließen den bewusstlosen John liegen, der dafür am Abend fast zu Tode gepeitscht wurde.

Währenddessen schloss Cysar etwas ungewollt eine sexuelle Bekannschaft mit der in dieser Hinsicht sehr überzeugenden Tilly Flaschenleer, die ihm dafür half ein Fass mit Wasser an Deck zu verstecken.

Als am 4. Tag an Bord die Gruppe von Herr Spund in die Bilge geschickt wurde, außer John hatten alle zumindest wieder Teile ihrer Ausrüstung beisammen, tötete Ghazkull mit einer bösartigen Energiewelle, die er fokussierte alle Schreckensratten auf einen Schlag und verdiente sich so ein Lob, nachdem er zuvor Herr Spund die Steifel geküsst hatte, um sein Skelett beschwören zu dürfen.

Wieder an Deck sprach der bullige Blutroter “Kogge” Koggwart Olou an. Er suche eine Herausforderung eine ordentliche Schlägerei. Schnell erkannte er in Olou einen Gefährten im Geiste, sodass sie beschlossen einen der vier Angreifer, welche die Gruppe am 2. Tag hindern wollte an Deck zu kommen, niederzuschlagen und vielleicht danach die Situation einer wehrlosen Frau auszunutzen, was sie dann auch in den Tat umsetzten.

Allerdings wandte sich Olou ab, nachdem die Piratin zu Boden gegangen war und auch Kogge hielt es daraufhin nicht mehr für so klug, sie noch zu vergewaltigen und ließ die Bewusstlose einfach in der Bilge liegen.

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