Unter Piraten

23. Eine wilde Schatzjagd

Nach der Enttäuschung bezüglich ihres Ziel, welches bereits vor ihrer Ankunft tot zu sein schien, bemerkte Olou bei einem Blick auf seine vor langer Zeit erbeuteten Walrosshauern und entdeckte dabei ein Kreuz ganz in seiner Nähe. Sofort Feuer und Flamme für die spannende Suche nach einem Schatz, der vielleicht auch die Gier seiner Männer zufrieden stellen würde, entschloss sich Olou den Schatz zu suchen.
Noch während er Vorbereitungen traf, fuhr ein ihm bekanntes Schiff in den Hafen ein mit Pierce Jerell, einem Mann, der irgendwie Gefallen an Olou gefunden zu haben schien. Dabei hatte er den 2. Geschützemsiter der Bote der Rache, den er in Quent aufgelesen hatte.

Sofort nutzte Olou Baolo und schickte ihn und Ghazkuzll aus, um nach Informationen zu dem Schatz zu suchen. Es dauerte nicht lange, da fanden sie heraus, dass das Schiff ganz in der Nähe gesunken war, allerdings das Wrack berreits zu großen Teilen gehoben worden war. Aber immer wieder tauchten wahnsinnig große Edelstein in der Umgebung auf, sodass es viele Schatzsucher gab, die vermuteten, es müsse noch viel viel mehr auf dem Meeresboden geben.
Auch Pierce hörte von den Gerüchten und schlug Olou ein Wettrennen vor, wer den Schatz zuerst finden würde. Widerwillig , auch weil Pierce nicht nachgab, ging der Mantikorschlächter darauf ein.

Mit einem Ablenkungsmanöver, Ghazkull schlug einen falschen Kurs mit seiner Oktohai ein, versuchte Olou einen Vorsprung vor Pierce Jerell zu bekommen, wa s ihm jedoch nicht gelangt. Stattdessen verlor er zusammen mit seinem Steuermann im Sturm die Orentierung, sodass er wieder auf Ghazkull traf, der zusammen mit seinem Kapitän dann den Schatz suchte.
Es dauert nicht lange und sie fanden Pierce wieder, der einen Eingang in eine Höhle gefunden haben wollte, doch gerade als Olou ihm zuvor kommen wollte, erschien ein riesiger Wasserelementar, der der Crew ein Rätsel stellte und sie nach dem Gelingen des Rätsel auf eine große Gefahr aufmerksam machte, welche den Eingang bewachte.

Ohne weitere Zeit zu verliren, nahm Olou, gefolgt von seinen Offizieren und Pierce die Reise ins kalte Nass auf sich und traf auf eine gewaltige Seeschlange, die besessen zu sein schie. In einem harten Kampf, der fast Baolo zum Verhängis wurde, konnten sie die Seeschlange jedoch besiegen und in eine Art Portal steigen, welche sie in eine trockene Höhle brachte.

Dort sahen sie einen gewaltigewn Schatz sowie 3 seltsam anmutende Statuen, die sich plötzlicvh zu bewegen begannen. Nahezu gleichzeitig begann Baolo seinen Kapitän mit Bomben zu bewerfen und Ghazkull auf Pierce loszugehen. Ein Kampf auf Leben udn Tod entbrannte zwischen den Parteien, bevor zunächst Ghazkull und dann Baolo mit der Hilfe von Pierce und Olou die Fesseln um ihren Verstand lösen konnten. Zwar gelang es ihnen nicht den Manipulateur gefangen zu nehmen, doch die Korallengolems waren schnell besiegt und der sagenhafte Schatz des Bussards gehörte der Crew des Mantirkorchlächters sowie Pierce Jerell, der brüderlich teilte.
Einzig erine gewaltige teinerne Konstruktion, die riesige Steinkugeln verschoss, konnten sie nicht mitnehmen, obwohl Baolo halbwegs verstand, mit welcher Magie sie funktionierte.

Wieder an der Meeresoberfläche angekommen, verteilte Olou den Schatz großzügig n seine Crew und behielt nur einen kleinen Rest für sich, während Ghazkull seine Schätze auffüllte, um seinem großen Traum einen Schritt näher zu kommen.

Man verabschiedette sich von Pierce und setzte seinen Weg nach Höllenhafen, der Heimat von Endymion, einem ehemaligen chelischen Flottenadmiral und gleichzeit Piratenfürsten, fort. Dort angekommen, gelang es Olou und seiner Crew innerhalb von kürzester Zeit den Tenguhorst ausfindig zu machen und in Schwieirigkeiten zu kommen. Ein rassistischer blonder Mann, der ihnen bereits zuvor aufgefallen war, erschoss den Tengu Corlan und machte sich dann daran auch Olou den Gar auszumachen. Nur geradeso überlebte der Mantirkoschlächter diesen Kampf, während der Attentäter, der sich hervorragend auf den Kampf mit der Armbrust verstand, entkommen konnte.

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22. Gefahr für den Gezeitenfelsen

Für Olou stand schnell fest, dass er zurück zu seiner Basis musste. Niemand durfte den Gezeitenfelsen angreifen, solange er unter seinem Schutz stand. Mit Hilfe von Ghazkull, der die Karte der guten Winde benutzte, um einen Kurs zu berechnen und ihm dabei half, auch in der Nacht durchzusegeln, benötigte der Mantikorschlächter nur 3 Tage, um in seine neue Heimat zurückzukehren.

Diese schon vollkommen verlassen. Nichts regte sich auf der gesamten Insel über dem Wind. Erst als Olou nach kurzer Überlegung beschloss alleine in den Turm einzudringen, wurde er beschossen und konnte für einen Moment pelzige Gestalten erkennen, die sich im Turm aufhielten. Man beschloss Baolo loszuschicken die Insel zu erkunden, da er mithilfe seines Mutagens fliegen konnte und so der ideale Kundschafter zu sein schien.
Währenddessen überlegte sich Olou gemeinsam mit seiner Crew einen Plan, um heimlich in den Turm einzudringen, den er jedoch schnell verwarf und sich auf dem Weg zum Turm machte. Begleitet von Sören Hurrikan, der die Tür des Turms einschlug, stürmte er vor. Sofort wurden sie von Werwölfen attackiert und mussten sich zurückziehen. Schwer angeschlagen erreichten beide die Bote der Rache, während Ghazkull den Rückzug deckte.

Derart angeschlagen, beschloss man auf die Rückkehr von Baolo zu warten. Hierbei machte Jugo jedoch den Piraten einen Strich durch die Rechnung. Er berichtete davon, dass der Späher mit einer Balliste aus dem Himmel geschossen worden war und sich ein Schiff ihnen näherte. Sofort gingen alle auf Gefechtsstation und bemannten die Geschütze, während Ghazkull alle Lampen auf seinem Schiff löschte, um sich heimlich an das feindliche Schiff, welches ebenfalls ohne Lampen und mit schwarzen Segeln über das Meer fuhr, zu überraschen.
Es kam zu einem grausamen Schiffskampf, bei dem große Teile der Bote der Rache in Flammen aufgingen, während Kogge mit seiner Chaosbringer das feindliche Schiff rammte und sich den Gegner mutig stellte, die sowohl in der Überzahl als auch dem neuen Kapitän überlegen waren. Währenddessen segelte Ghazkull um das feindliche Schiff herum und attackierte es von der Seite, um Kogge zu unterstützen, der schwer mit einem feindlichen Werwolf zu kämpfen hatte.
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Mit Hilfe einiger herbeibeschworener Kreaturen, sowie einer fliegenden Sense konnten Kogge und Ghazkull den feindlichen Kapitön jedoch bezwingen, das Schiff entern und die Crew vbis auf den letzten Werwolf vernichten, bevor Olou an Deck eintraf.

Nach diesem triumphalen Sieg beschloss Olou nach seinem 2. Geschützmeister auf der Insel zu suchen und stellte einen Trupp zusammen, der ihn begleiten sollte. Dazu gehörten Mardus Siggs, Alrik Mondhand, Karashik und Milah Bov. Selbstverständlich beglietete auch Ghazkull seinen Admiral, um ihn vor Gefahren zu beschützen. Sie fanden nach einer längeren Suche, der Tag begann bereits heranzunahen auch tatsächlich den schwer verletzten Baolo, doch es war nicht das einzige was sie finden.
Vor Baolo hatte sich eine Gruppe Werwölfe aufgebaut, angeführt von dem gefürchteten Adimaru Ionacu, der jedoch gar nicht in den Kampf eingriff, sondern nur Olou und seine Crew verhöhnte, bevor er sich zurückzog und mit dem Großteil seiner Meute die Insel verließ, bevor sich die übrigen Werwölfe auf den Suchtrupp stürzten und ihn deren Mitglieder zum Teil schwer vereltzten. Es war vor allem Alrik, der seinen Kapitän und den Admiral rettete.

Nachdem die Werwölfe besiegt oder davon gesegelt waren, machte sich Mardus zusammen mit einigen auf die Suche nach den Überlebenden des Turms, von denen noch welche existieren mussten, schließlich hatten sie nur die Leichte von Tom und knapp einem dutzend anderer gefunden. Schließlich fand er sich in der Höhle, in der auch bereits eine seiner Ziegen verschwunden war, in den alten Ruinen. Allerdings waren Agasta Schmiedel und Salifa mit dem Werwolfsfluch infiziert. Mit viel Glück gelang es Alrik Mondhand sie mit Hilfe von Wolfsbann zu heilen, wobei vor allem Agasta dabei schwer vergiftet wurde und äußerst geschwächt war.

Mit den übrigen Infizierten fuhr Kogge, der eine gewaltige Summe Gold von Ghazkull erhalten hatte nach Senghor, da sie sich dort sonst niemand sehen lassen durfte und ließ die übrigen, nicht gestorbenen Crewmitglieder heilen.
In diesen 5 Tagen versuchte Olou zusammen mit seiner Crew den Gezeitenfelsen soweit wieder herzurichten, wie es ihm in der Zeit möglich war. Als Schutz für künftige Angriff ließ er Kogge mitsamt seiner Mannschaft zurück, in der Hoffnung, dass sein ehemaliger 1. Maat der Aufgabe gewachsen war, während er auf der Bote der Rache zusammen mit der Oktohai gen Quent segelte, um im Haus der gestohlenen Küsse die goldene Wespenstatue abzugeben, die er beim Kampf gegen die Schiffsbrecher erbeutet hatte.

Das Zusammentreffen mit Dindreann verlief äußerst erfreulich, so erfuhr Olou sowohl von einem Mann, der sich Hannelius Iltis nennt und auf der Haiinsel in Ollo lebt. Angeblich scheint dieser zu wissen, wo die Salzige Todesfee, das sagenhaft schnelle und wendige Schiff, dessen Geheimnis der Tempel des verborgenen Namens wissen wollte, liegt. Desweiteren erfuhr Olou von einem gewissen Jaymiss Keft, einem Elfenbeinschnitzer in Schauerhafen, der angeblich von einem chelischen Spion weiß oder es zumindest behauptet. Nachdem Olou und Gahkull noch Baolo bei der Priesterin zurückgelassen haben, damit diese sich um ihn kümmern, segelten sie los nach Schauerhafen, um Jaymiss Keft zu suchen.
Nach einem kurzen Abstecher in die örtlichen Kneipen, fanden sie den alten Halb-Elfen in der Halle der Schnitzer und erfuhren von einem Schmuggler namens Haddon Peik, der zurückgezogn am Strand lebt und sich häufiger auf Fahrten begibt, von denen er allerdings nie etwas mitbringt. Ein, zumindest für den alten Halb-Elfen, äußerst verdächtiges Verhalten.

Etwas genervt und irritiert, dass dies wirklich ihre beste Quelle sein sollten, machten sich Olou und Ghazkull auf den Weg zum Haus des Schmugglers, entschieden sich im letzten Moment jedoch, dass Haus besser zu beobachten und setzten Freddy darauf an.
Nach etwa einem Tag rief dieser sie herbei, und zeigte ihnen die Leiche des ehemaligen Schmugglers die mit Bolzen getötet worden war und mit von seinem Piranha zerfressenem Gesicht im Aquarium hing.
In der Hand hielt er die Holzfigur eines Tengu, den Jaymiss Keft später als Corlan, einen Kollegen von Haddon indentifizierte der in Höllenhafen lebe. Zudem fanden sie eine alte chelische Oper, die sie zwar lesen, aber deren Sinn nicht erfassen konnten.

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21. Die Schiffsbrecher

Nach einem letzten Gespräch mit Pierce Jerrell mahte sich Olou zusammen mit Baolo und Ghazkull wieder auf den Weg zurück auf sein Schiff, wo er bereits von Mardus Siggs, Christine Foley, Josi Kleinmesser und Lariela der Wind erwartete wurde, die eine eher ungewöhnliche Bitte an ihren Admiral hatten.

Als Besamra-Priesterin war Christine erkannt und von den Bewohnern Wellenstocks gebeten worden, sich um ein Problem zu kümmern. Immer wieder verschwanden Halblingskinder und keiner wusste, was mit ihnen passierte. Selbst die Anführer der Stadt standen dem hilflos gegenüber. Als Christine einen Schatz an dem Ort erwähnte, an dem die Kinder angeblich gefangen gehalten werden, war Olou sofort dabei.

Er beauftragte Jugo Marison damit einen Weg in den Wald und bis hi zur Ruine auszukundschaften, während er einem seltsamen Ritual der Bewohner der Stadt zusah: Eines ihrer Schiffe kehrte in den Hafen zurück, zusammen mit einer gekaperten Rudergaleere. Dann wurden verpackte Menschen auf den Kai geworfen und mit dem Rudern der Galerre solange verprügelt, bis die Ruder zerbrachen. Eine interessante Methode, wie der Tod aller Rahadoumi befand.

Es dauerte nicht lange und Jugo schickte seinen mechanischen Tuka, um Olo zu übermitteln, dass der Weg bishin zu einem Brunnen, der in ein unterirdisches Höhlensystem führte nicht schwer zu finden war. Zusammen mit einigen seiner Gefährten brach der Piratenadmiral auf und bemerkte, dass er seltsam angestarrt wurde, als er durch das Dorf lief. Dies könnte natürlich auch an den vielen Untoten liegen, die mit Ghazkull marschierten, doch Olou meinte hier und dort Hass seiner Person gegenüber zu sehen. Etwas womit er sich später beschäftigen wollte.

An dem zerstörten Brunnen angekommen, schickte Olou zunächst Milah Bov und Baolo vor, um vor Überraschungen sicher zu sein, die eventuell am Grund des ausgetrockneten Brunnens auf ihn warteten, doch nichts Dergleichen geschah.
Unbehelligt kam seine Grruppe am Boden des Brunnens an, wo sie in einem Gang einige merkwürdige Symbole bemerkte, die Baolo schnell mit Hilfe eines Extraktes lesen konnte und feststellte, dass hier wohl einige Leute das Reich von Ghol-Gan anbeteten.
Hinter einer Tür, die Milah problemlos öffnete und dann ihrem Kapitän den Vortritt ließ, sahen sie Betten mit Ketten und einige merkwürdige Flecken, die sie nicht zuordnen konnten, bis Baolo sie als Säure identifizierte, als sich die Ereignisse überschlugen.

Gerade in dem Moment als Olou eine weitere Tür öffnete, rollte ihm ein Stein entgegen und Finsternis breitete sich um ihn und seine Kameraden herum aus. Männer mit schwarzen Kutten, wie sich hinterher herausstellte, attackierten sie mit mächtigen Zaubern und dunkler Energie, worüber Ghazkull nur lachen konnte, aber einer von Olous freigekauften Sklaven aus Port Fährnis zum Opfer fiel, bevor sie 2 der feindlichen Magieanwender besiegen konnte und der Dritte tiefer in das Höhlensystem floh.
Schnell setzten ihm die Piraten nach und entdeckten ein gewaltiges alchemistisches Labor, in dem die Halblingskinder, die sich in desolatem Zustand befanden, fast wie willenlos arbeiteten. Der geflohene Priester stand neben einigen Granaten und hatte eines der Halblingskinder als Geisel genommen.
Er tötete es sofort, als Olou ihn angriff und eine weitere Präsenz damit begann Ghazkull zu attackieren. In einer gewaltigen Explosion, die 2 Halblingskinder in den Tod riss und große Teile des Labors zerstörte, starb der Priester und der Geist verschwand.
Kurz darauf begann das gesamte Höhlensystem einzustürzen, sodass Olou und seine Kameraden sich nur gerade so noch in Sicherheit bringen konnten. Wieder an der Oberfläche sahen sie das ganze Ausmaß des Einsturzes. Mehr als die Hälfte des kilometerlangen Waldes war weggesackt.

Als Belohnung für die Rettung einiger Halblingskinder überreichten ihnen die Anführer von Wellenstock die Chaosbringer, ein, wie Ghazkull befand, durchaus vernünftiger Segler.

Endlich dem Hinweis des Halblings Schlingel folgend, machte sich die nun angewachsene Flotte der Boote der Rache auf den Weg zum Rampore Archipel, wobei ihnen ein alter Bekannter in die Quere kam. Mit dem Läuten der Schiffsglocke, kündigte sich Kapitän Walknochen Pilk an, der nur von Alrik Mondhand und Wagaye Krik bemerkt wurde, sodass die Schiffe kurz überrascht waren, bevor es zu einem harten Kampf kam, an deren Ende es Ghazkull gelang sowohl die Glocke als auch die Geißel der Meere zu bezwingen und Blutroter “Kogge” Koggwart es sogar noch schaffte zusammen mit einigen anderen die Schätze des Schiffes zu bergen, bevor es für immer auf den Meeresgrund sank.

Derart aufgehalten, dauerte es etwas länger als gedacht zu den Rampore-Inseln zu gelangen. Auch die Suche nach den Schiffsbrecher, die sich ja irgendwo an den Riffen aufhalten mussten, verlief ereignislos, bis sich ein rahadoumisches Handelsschiff zeigte, welches Olou sofort veranlasste, sie Verfolgung aufzunehmen und damit genau in die Falle von der Illusionsmagierin Vakarla zu laufen.
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Ein äußerst heftiger Kampf entbrannte, vor allem, da niemand außer Ghazkull Vakarla sehen konnte und diese sich dann auch ausschließlich auf den Hobgoblin konzentrierte und ihn an die Grenzen seiner Kraft zwängte, bevor sie fliehen musste, was ihr dank eines herbeibeschworenen Windelementars nicht gelang. Unterdessen rettete Kogge Olou das Leben beim Kampf gegen einen der Schiffsbrecher und wurde mit dem Kapitänsposten der Chaosbringer, einem neuen Schiff der Flotte belohnt.
Es gelang der Crew dann auch noch das Versteck der Schiffsbrecher mit Hilfe eines Überläufers zu finden und die goldene Wespe, das heilige Artefakt aus dem Haus der gestohlenen Küsse wiederzufinden.

Doch bevor die Feier über den Sieg richtig beginnen konnte, sprang Jugo höchstpersönlich von seinem Ausguckposten an Deck, um eine wichtige Nachricht zu übermitteln, die er vom Gezeitenfelsen erhalten hatte.
Sorrinaschs Männer griffen die Heimat der Piraten an und der Turm würde wohl nicht mehr lange durchhalten.

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20. Ein neuer Auftrag

Immer noch in den unterirdischen Höhlen fanden Olou, Ghazkull und Baolo ein gewaltiges steinerenes Portal, in dem sie nach einer kurzen Suche schnell auch einen Eingang entdeckten, den sie zu öffnen vermochten. Was sie da hinter erblickten, ließ sie für einen Moment staunen:
Eine gigantische Säulenhalle, größer als ihre Vorstellung und ihre Sicht reichte, breitete sich erleuchtet von Feuerkäfern vor ihnen aus. Sie konnten Hammerschläge und hören und es dauerte auch nicht lange, da vernahmen sie die typischen Geräusche von einem Truppenübungsplatz. Allerdings schien keine der Kreaturen, weder Tiefling noch Troglodyt, Duergar und Schlagenmensch Notiz von ihnen zu nehmen, bis sie von einer Reihe von Spinnenreitern, Drow, die auf gigantischen Spinnen durch die Hallen eilten, angehalten und aufgefordert wurden, ihr Begehr zu erklären.
Nach dem die Sprachbarriere überwunden war, erfuhren sie, dass Jolb Vielfinger der Herrscher dieses gewaltiges Reiches war und sie nun zu einerm Treffen mit ihm gebracht werden sollten. Dafür hätten sie ihre Waffen abzulegen, was Olou nach kurzer Überlegungszeit auch tat. Schnell ließen sie Fledermäuse von der nicht einsehbaren Decke der Säulenhalle hinabgleiten und ergriffen die niedergelegten Waffen.

Sodann wurden die tapferen Piraten zu Jolb Vielfinger gebracht. Dem Herrscher der unterirdischen Armee. Der Halb.Ork strahlte eine Aura von <Fremdheit und Bedrihung aus, doch Olou ließ sich davon nicht beeindrucken und ging einen Pakt mit dem Kapitän ein. Er sollte das Knotenwerk von Port Fährnis ausräuchern, um der Armee einen freien Weg nach Port Fährnis zu ermöglichen. Fünf Jahre hat er nun dafür Zeit. Damit Olou und auch Ghazkull und Baolo den Pakt nicht vergessen, ließ Jolb ihnen sein Zeichen mit brennenden Nadeln in den Oberarm stechen, bevor er sie mittel mächtiger Magie augenblicklich zurück ins Knotenwerk brachte.
Froh wieder die Sonne zu sehen, begaben sich alle drei zurück an Bord ihrer Schiffe, wo mehrere Nachrichten auf sie warteten.

Zum einen hatte Vibhischah der Suchende nach ihnen verlangt und war reichlich ungehalten, dass er sie nicht finden konnte, zum anderen hatten sie eine Einladung von Tessa Schönwind, der mächtigsten Piratenfürstin nach dem Orkankönig erhalten hatten. Nach einigen Querelen, die mit ihrem Ausflug in die Unterwelt und der damit verbündenen Verzögerung zu tun hatten, wies der Rakschasa sie an einen Ersatz für den getöteten Ben Beckman zu organisieren, während das Anliegen der Piratenfürstin schon weitaus interessanter war.

Tessa glaubt, das sich in den fesseln ein Spitzel aus Cheliax herumtreibt, der Informationen sammelt, damit eine Flotte der Cheliaxaner die freien Piraten vernichten und das Land zum Teil des finsteren Königreichs machen kann. Aber sie braucht Beweise, die sie dem Rat vorlegen kann, am besten aus unabhängiger Hand. Olou, der als vielversprechendes Talent gilt und bereits beim Bankett gezeigt hat, dass er sich nicht einmal vom Orkankönig einschüchtern lässt, passte genau in ihr Bild. Und der Mantikorschlächter selbst war dem Angebot auch nicht abgeneigt. Als Gegenleistung handelte Ghazkull Hilfe für den Bau eines eigenen Docks auf dem Gezeitenfelsen aus, bevor sie sich auf den Weg machten, um noch letzte Erledigungen vor ihrem Aufbruch durchzuführen.

Während Olou und Baolo den Attentäter trafen, der Tsojimin Kreidoros niedergestreckt hatte und sich sofort daran machten, ihn in der Sirenenpeitsche dingfest zu machen, begab sich Ghazkull zur Mystikerschanze und fand ein Buch, mit dessen Hilfe er Unsterblichkeit erlangen konnte. Ein steiniger und langer Weg, wie er feststellte, doch er war fest entschlossen ihn zu gehen.

Unterdessen entwischte Olou der Atttentäter, der Hilfe von den städtischen Huren erhielt. Darauf beschloss der ewig rachsüchtige Mwangi das ganze Bordell, welches gleichzeitig ein heiliger Tempel ist, einfach niederzubrennen.Dabei fassten sie den Plan einige Sklaven auf dem Markt zu kaufen, während Brim Hausbrand und Baolo weitere Alchemistenfeuer herstellten, die sie den freigekauften Sklaven in die hand drückten, die mit einer Aspis-Flagge umwickelt worden waren.

Ohne bemerkt zu werden, konnten am nächsten Tag die Bote der Rache und die Löwenzahn nach Quent zum Haus der gestohlenen Küsse, einem Tempel Calistrias, wie sie ihn in Port Fährnis noch niedergebrannt hatten. Doch die Hohepriesterin Dindreann empfing sie freundlich, da ihnen Tessa ein Schreiben mitgegeben hatte, welches sie als Freunde aufwies.
Schnell erfuhren Olou, Ghazkull und Baolo, dass es tatsächlich Spione auf den fesseln gab, welche für Cheliax arbeiteten, aber Dindreann nur Hinweise rausrücken wollte, wenn sie ihr zuvor einen Gefallen erwiesen. Die Stachel der Herrin, ein Schiff des Tempels sei von Schiffsbrechern überfallen und das darin enthaltene Artefakt, eine vergoldete Wespenstatue, gestohlen worden. Ein derartiger Frevel muss gesühnt werden. Ein Gedanke, den Olou sofort nachvollziehen konnte und in den Handel einschlug.
Um herauszufinden, wo sich die Schiffsbrecher aufhielten, beschloss er zum Tempel des verborgenen Namens zu reisen und es dort in Erfahrung zu bringen.

Die Überfahrt dauerte nicht lange. Immer besser gewöhnte sich Ghazkull an sein neues Schiff und auch Zeky kam immer besser mit der Bote der Rache zurecht, sodas die beiden Schiffe in atemberaubenden Tempo über das Meer schossen.

In Wellenstock angekommen, stellte sich jedoch die Frage, wie sie den Tempel finden sollten. Nachdem Baolo einfach Leute auf der Straße fragen wollte, hielt Ghazkull dies für eine dumme Idee und beschloss erst einmal in eine Kneipe zu gehen, um sich dort umzuhören. Dort angekommen bestellte er sich zusammen mit Olou erst einmal etwas zu trinken, während die Mannschaft schon damit begann ausgelassen zu feiern, entdeckten die beiden ein bekanntes Gesicht in der Menge.

Das junge Schiffmädchen von der Wermuth Baryt Teerauf, die sich äußerst merkwürdig verhielt und immer wieder die Hand über die Gläser einiger Gäste hielt. Doch bevor einer der beiden sie darauf ansprechen konnte, kam ein gut aussehender Mann mit einer Augenklappe an ihren Tisch. Er stellte sich als Pierce Jerrell vor und schlug sogleich einen Wettkampf vor, den Olou zunächst ausschlug, da er in Tessas Namen noch etwas zu erledigen hatte.
Dann kam es, wie es kommen musste: Ein Gast bemerkte etwas in seinem Getränk, ein Wort ergab das andere und eine zünftige Kneipenschlägerei begann, die jedoch Baolo, der sich erneut in ein Monster verwandelte, nicht aufhalten konnte. Problemlos flog er zu dem Schiffsmädchen, welches fliehen wollte und streckte es mit Ghazkulls Hilfe nieder, während Olou zusammen mit Pierce einige Schläger aus dem weg räumte.

Olou beschloss die bewusstlose Baryt mitzunehmen und ließ sich von Pierce einen Geheimweg aus der Kneipe zeigen, als die örtliche Miliz kam, um die Aufrührer festzunehmen.

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19. Der Kaperbrief

Direkt nach dem Tod des Schützen kam Tsadok Goldzahn lächelnd auf Olou zu, um ihn freundlich daran zu erinnern, dass er eine Prüfung nicht bestanden hatte. Um dennoch den Kaperbrief zu erhalten, verlangte er eine kleine Gebühr, die Olou zähneknirschend zahlte, nachdem er kurz versucht hatte den Halb.-Ork zu provozieren, da Olou die Bevölkerung hinter sich wusste, die lauthals seinen Namen brüllte und den Mantikorschlächter feierte.

Nach dem Bezahlen der Bestechungssumme erklärte Tsadok, dass Olou die Prüfung bestanden habe und am Abend eine Audienz beim Orkankönig sowie seinen Kaperbrief erhalte. Jubilierte die Menge beim Namen Olous noch, wurde sie deutlich stiller, als der Orkankönig erwähnt wurde.

Den restlichen Tag noch nutzen wollend, nahm sich Olou zwei seiner Crewmitglieder und setzte mit Hilfe seines Hutbootes auf das Festland über, um seine 3 neuerworbenen Sklaven an der Strandgutkapelle bei Vater Ignalus abzuholen. Ghazkull hingegen nahm Teile seiner Crew, unter anderem Rosie Schandmaul und ging in den Nixenkübel, um den Erfolg der bestandenen Prüfung zu feiern.
Dabei bemerkte er einen seltsam stillen Mwangi, der sich ihm versuchte zu nähern, allerdings von Rosie aufgehalten wurde.
Er stellte sich als Baolo vor und wolle der Crew beitreten. Diese Gelegenheit auf eine gute Show wollte sich Ghazkull nicht entgehen lassen und beschloss den Neuankömmling, der von sich behauptete Alchemist zu sein und mit Belagerungswaffen umgehen zu können auf die Probe zu stellen.

Nach einer merkwürdigen Szene im Wasser, von dem aus Baolo direkt mit ihm gewachsenen Flügeln auf das Schiff Löwenzahn flog und dort attackiert wurde, da er keine Erlaubnis hatte an Bord zu gehen, beschoss er unter Ghazkulls Aufsicht eine Möwe aus einer Balliste und ritzte ihr den Flügel an, ohne sie zum Abstürzen zu bringen.

Unterdessen nahm Olou seine 3 neuen Mwangi mit zu einem Fleischer, der ihm einen exzellenten Preis für Dinosaurierfleisch gemacht hatte und darauf hinwies, dass er auch anderes besonderers Fleisch annehme, sofern es keinen Kopf mehr hat und bereits tot ist. Das Angebot im Kopf behaltend, zumal er unterwegs einen Rahadoumi gesehen hatte, kehrte Olou nach einem kurzen Abstecher in das Knotenwerk, den Untergrund der Stadt wieder zurück zum Halbmondhafen, wo Ghazkull ihm mit dem neuen Alchemisten vertraut machte, der auf das Deck der Bote der Rache wechselte, da Olou dringend eine Hilfe für den aktuellen Geschützmeister Brim Hausbrand benötigte.

Am Abend ging Olou zusammen mit seinem wichtigsten Vertrauten Ghazkull sowie Christine Foley und Knöchel Malmer zu seiner Audienz beim Orkankönig. Auf der Mammonfeste angekommen, befand sich die Feier bereits in vollem Gange. Betrunkene Piraten torkelten Olou entgegen, der nur einen Blick auf den Orkankönig werfen musste, um seinen Respekt vor diesem Mann zu verlieren. Mit glasigen Augen starrte der Orkankönig umher, der erst mit seiner Pistole ein Loch in die Decke des Raumes schießen musste, bis seine eigenen Männer seinen Worten lauschten.

Nach einer äußerst beeindruckenden Geschichte von Ghazkull, der von der Vernichtung des Rahadoumi Schiffs sowie dessen Mantikorbeschützer erzählte, ging die Feier weiter und selbst Olou amüsierte sich, nachdem er seinen Kaperbrief erhalten hatte, bevor er die Feier zusammen mit den Teilen seiner Crew verließ, die er mitgenommen hatte.

Doch die Freude sollte nicht lange anhalten. Kaum wieder an Bord angekommen, musste Ghazkull feststellen, dass es einen Angriff auf sein Schiff gegeben hatte. Zwei seiner Crewmitglieder lagen tot an Deck und sein Leibwächter Skelett, welches immer auf seine Truhe aufpasste, war zerstört worden sowie seine Truhe verschwunden. Mitgenommen von geflügelten Kreaturen der Nacht, die er allerdings nicht identifizieren konnte. Nur ihren Namen konnte Ghazkull in Erfahrung bringen: Strigae

Auch der nächste Morgen sollte nicht besser werden. Eigentlich wollte jeder aus der Crew seinen eignen Plänen nachhängen, doch direkt nach dem Aufwachen hörten alle einen großen Lärm vom Hafenhorn und machten sich dorthin auf dem Weg. Als sie dort ankamen, hatte sich eine große Menschenmenge um den Turm des Hafenmeisters versammelt und es herrschte allgemein große Aufregung, die sich nicht legen wollte.

Um sich ein Bild zu machen, drängelten sich die Piraten um Olou vor und sahen den Zwerg in einer Blutlache bewusstlos am Boden liegen. In der Hoffnung, daraus einen Vorteil zu erhaschen, beschloss Ghazkull den Zwerg zu heilen, der seiner ersten Einschätzung nach keine tödliche Verletzung erlitten hatte, aber irgendwie nicht mehr auf die Beine kommen wollte. Als er es mit magischen Mitteln versuchte, merkte er warum. Irgendeie Art Bann, die mächtiger war als Ghazkull es bisher erlebt hatte, lag auf dem Zwerg und sog alle Magie aus ihm heraus. Ein schreckliches Schicksal für einen Mann, der sein ganzes Leben auf magische Mittel angewiesen war.
Olou beschloss der Sache auf den Grund zu gehen, zumal ein hohes Kopfgeld auf den Angreifer, der als Person mit einem Kapuzenmantel und eine seltsamen Dolch beschrieben wurde und sich wohl in Richtung Festland abgesetzt hatte.

Da dies bis auf Ghazkull, der eigentlich die Mystikerschanze besuchen wollte, für alle in der richtigen Richtung lag, beschlossen Olou, Ghazkull und der neue Alchemist Baolo setzten mit Olous Hutboot auf das Festland über.
Nach einiger Zeit nachdem sie ziellos durch Port Fährnis gezogen waren, beschloss Olou einen weiteren Eingang nahe dem Liegeplatz der Seegeist ins Knotenwerk zu benutzen, um sich den Versunkener Markt anzusehen.
Dort angekommen fand er einige merkwürdige Leute und vor allem 2 Gelehrte der Mystikerschanze vor, die fasziniert vor einer Wand standen, die sich nicht öffnen wollte, obwohl sie es angestrengt versuchten. Nach einer kurzen Befragung, die Olou auf eher unfreundliche Art und Weise gestaltete, erfuhr er von den immer noch versteckten Grabkammern und beschloss eine solche zu öffnen.

Mit einiger Mühe schaffte es Baolo die Tür zu entschlüsseln und zu öffnen. Hinter der Tür warteten 2 Mumien, die sich allerdings schnell besiegen ließen, anders als die große Menschenmenge, die vor der Grabkammer wartete und ihren Anteil anforderte, was Ghazkull ihnen jedoch mit einigen gezielten Worten ausreden konnte und zudem noch erfuhr, dass sich Des Kapitäns Kriechgang ganz in der Nähe befand und hin und wieder daraus einige geflügelte Bestien herauskamen.
Mutig begaben sich die Piraten zu dem Loch im Boden und fanden schnell, dass es einen Weg hinunter gab, auch wenn dieser eine schiere Ewigkeit zu dauern schien. Mehr als tausend Meter ging es senkrecht in die Tiefe.

Unten angekommen musste Olou feststellen, dass es eine ganze Reihe von Wegen gab, die immer tiefer i das unterirdische Tunnelsystem führten…
Was außer Riesenspinnen und seltsamen Geräuschen würde sich noch dort unten erwarten, jetzt wo sie beriets 2 Tage dort unten umherwandelten?

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18.1 Nachruf auf Ben Beckmann

Was kann man nur sagen über den Schützen, der aus der Nähe von Port Fährnis stammte, nur um dann in die Welt hinauszuziehen, von einem Händlerschiff der Piraterie bezichtigt und festgenommen zu werden, eben genau jenem Händlerschiff, welches die Wermut kaperte und der sich dann bei der Revolte Olou anschloss und Teil der Crew des Mantikorschlächters wurde?

Lassen wir seine Gefährten zu Wort kommen, die ihn die letzten Monate seines Lebens durch viele Höhen und Tiefen begleiteten, bevor er Opfer eines Sumpfriesen wurde.

Ghazkull Thraka, Kapitän der Löwenzahn, treuer Untergebener von Olou dem Mantikorschlächter: Als ich Ben das erste Mal in Aktion erlebte, dachte ich mir nur, was ist das für ein Trottel. Er zog seine Pistole, zielte auf einen großen Affen und schoss unserem damaligen Kameraden und heutigen großartigen Admiral Olou dem Mantikorschlächter in den Rücken. Ich war verwundert, dass dieser seine Wut und seinen enormen Hass nicht an Ben ausließ und beschloss daraufhin ihn genauer zu beobachten, den Mann, dem Olou vergeben konnte. Und er mauserte sich zu einem passablen Piraten mit einem Hang zu Nahtoderfahrungen. Sein Ende war abzusehen, doch er wird in unseren Geschichten weiterleben und für viel Erheiterung sorgen.
Auf Ben “Bums” Beckman!

Exulans, ehemaliger Geschützmeister der Bote der Rache und der Drescher: Es lässt sich viel sagen über Ben. Zum einen schuldete er mir bis zu seinem Ende ein verdammtes Alchemistenfeuer, welches er sich ausgeliehen hatte und mir nie zurückgab.
Zum anderen war er mit seinen Anfällen, nur weil er er 2 schwarze Stachel im Körper hatten, die ihn wahnsinnig werden ließen, durchaus unterhaltsam.
Auf Wiedersehen, du alter Halunke, deine Schulden begleichen wir in der Hölle!

Olou, Kapitän der Bote der Rache, Admiral einer aus 2 Schiffen bestehenden Flotte und Tod aller Rahadoumi: Ben war wirklich ein Ärgernis. Immer brachte er sich und andere in Gefahr und meistens, obwohl er das genaue Gegenteil erreichen wollte. Ich erinnere wie er seinen ersten Schuss, beim 10 Versuch, traf und wie glücklich er daraufhin war, bis er von einem der Männer von Meister Geißel ausgeknockt wurde. Und wie ich einen Stachel aus seinem Arsch zog, der so tief saß, dass er fast daran verblutete.
Wie er es schaffte mit einem gelähmten Bein von Hausdach zu Hausdach zu springen, aber daran scheiterte auf Deck eines fremden Schiffes zu springen.
Machs gut Ben und grüß die Rahadoumi von mir!

Kurtisane aus Port Fährnis: Ben Beckman? Was ein Mann! Der wusste wirklich, was er tat! Er ist tot? Ein Verlust für die Frauenwelt!

Rosie Schandmaul, ehemalige Offizierin der Drescher, heute 1. Maat der Löwenzahn: Ich konnte Ben nie wirklich einschätzen, obwohl ich eine Zeit lang auf seinem Schiff, der Drescher, als Offizier diente. Bis heute weiß ich nicht, ob er uns beschützen wollte oder zu feige war, als die 4 Männer von Sorrinasch kamen, um ihn mitzunehmen.

Kogge, 1. Maat der Bote der Rache: Ben? Hab ihn ein paar Mal gesehen. Hat sich immer zurück gehalten, wenn es ernst wurde. Wenn du mich fragst ein Feigling, aber dem Admiral treu. Vielleicht merkt er nun endlich, dass nur ein Schwert eine echte Waffe ist, nur übertroffen von der Faust lacht

Ambros Kroop, Koch auf der Bote Rache: Ben? War ein Hungerhaken. Hätte mal was essen sollen, dann hätte er auch mehr Entscheidungsfreude gehabt. Werd ihn vermissen, den Schwätzer, der besoffen zwischen den Schweinen lag.

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18. Die Prüfung des Orkankönigs

Es dauerte nicht lange, da trafen sich Olou und Teile seiner Crew im Nixenkübel, um die Lage der Dinge zu besprechen. Selbst nach 2 Tagen in Port Fährnis waren sie noch nicht weiter gekommen, was den Kaperbrief anging.

Dafür waren Blutroter “Kogge” Koggwart, Freddy das Wiesel, Lariela der Wind und Der stumme Torben bereits dabei einen Plan auszuhecken. Ghazkull, dem nicht genug Stimmung in der Kneipe war, beschloss diesen PLan zu befeuern, indem er allen einen Rum und Freibier spendierte, was sofort dazu führte, dass Freddy mit einem waghalsigen Plan und der Bitte um einen Vorschuss auf ihn zukam, der ihm sofort gewährt wurde.

Unterdessen unterhielt sich Ben Beckmann mit einem Halbing, der sich im Nixenkübel aufhielt und als Joris Selftmann vorstellte. Nachdem beide gezeigt hatten, dass sie mit ihren Schusswaffen aufeinander zielen konnte, stellte Joris dem inzwischen wieder zum einfachen Matrosen abgestiegenen Ben eine Herausforderung, um an die Feder an seinem Hut zu gelangen, die Olou haben wollte.
Ben sollte die Markierungsschilder der einzelnen Mördergilden im Halbmondhafen jeweils mit einer Kugel versehen und das innerhalb von 6 Stunden und dann lebend zurück in den Nixenkübel gelangen.

Gleichzeitig unterhielten sich Olou und Ghazkull mit einem höchst seltsamen Mann. Keiner traute sich an den mysteriösen Kerl heran, dessen körperliche Substanz immer wieder verschwand.
In einem interessanten Gespräch, in dem Olou versuchte seinen Gegenüber, Alrik Mondhand, von der Rechtschaffenheit seiner Rache und seiner Mission zu überzeugen, fanden sie heraus, dass Alrik aus Nex kam und eine Lebensaufgabe suchte, die er schließlich darin fand, sich Olous Crew anzuschließen.

Im Rahmen einer waghalsigen Jagd durch den Halbmondhafen, immer verfolgt von Teilen der Gilden, die ihn zwar bemerkten, aber nicht zu fassen bekamen, fand sich Ben auf einem der Häuserdächer kurz vor seinem letzten Ziel wieder.

Zu seinem Unglück hatte die letzte Bande ihn rechtzeitig bemerkt und rollte eine große Balliste herbei, mit der sie ihm vom Dach schießen und gleichzeitig an eine andere Wand nageln wollten. Den Aufruhr mitbekommend, gesellten sich Ghazkull und Olou zu dem Pöbel hinzu, der Blut fließen sehen wollte, immerhin hatte Ben oder eher sein Schutzengel Joris einem der Gildenchefs mit einer Donnerbüchse den Brustkorb aufgesprengt.
Zwar dachte Olou zuerst, dass Kogge bereits etwas Unüberlegtes getan hatte, doch als er Ben in Not sah, beschloss er auch hier einzugreifen. Gerade in dem Moment, als die Bewohner des Halbmondhafens die Balliste bedienten, beschwor Ghazkull einen Nebel herauf, der sie ihr Ziel verfehlen ließ, sodass der faustgroße Bolzen im Dach neben Ben einschlug.
In der Zeit kletterte Olou mithilfe seiner Spinnenschuhe die Wand hinauf, packte den Schützen und floh mit ihm durch die Straßen zurück zum Nixenkübel.
Als Joris Ben gratulieren wollte, fragte Olou ihn, ob sich ein Mann mit seinen Talenten nicht seiner Crew anschließen wolle, es gebe immer etwas, was man dort erschießen könne.

Am nächsten Morgen setzte Olou zusammen mit Ben und Ghazkull über zum Festland, um dort einen Boten zu engagieren, der zusammen mit einer gewaltigen Bestechungssumme eine Audienz beim Orkankönig erreichen sollte.
Da sie sonst nichts zu tun hatten, beschlossen die 3 sich etwas umzuschauen. Dabei landete Ben mit der Erlaubnis und vor allem dem Geld von Olou in der Sirenenpeitsche, dem besten Bordell in ganz Port Fährnis, um offiziel zu sehen, ob Kogge wirklich arbeitete oder nur sein ganzes Geld verhurte.
Da er Kogge nicht fand, beschloss Ben sein Glück zu nutzen und die zeit im Bordell zu genießen, was auch die Damen ausgiebig erfreute.

Unterdessen kauften sich Ghazkull und Olou einige Gegenstände und 3 Mwangi-Sklaven, die Olou in den Gozreh-Tempel brachte, um sie zu untersuchen zu heilen und anzukleiden, damit er sie in seine Crew aufnehmen konnte. Ghazkull hingegen fand etwas über das Viridiankartell hinaus, beschloss aber, dem erst am nächsten Tag nachzugehen, genau wie seinen Besuch in der Mystikerschanze.

Am nächsten Morgen jedoch wurden Ben, Olou und Ghazkull von einer grölenden Menge geweckt, die lautlos, Olou! Olou! skandierten, woraufhin sich der Mantikorschlächter nach draußen begab und sich plötzlich dem 1. Maat des Orkankönigs, Tsadok Goldzahn, gegenübersah.

Dieser erklärte unter reichlich verdeckten Beleidigungen das ein solch unbedeutender Pirat ohne Fürsprecher zunächst eine Prüfung abzulegen habe und das diese nun beginnen werde.

Zunächst sollte Olou gegen einen Mann aus der Crew des Orkankönigs beweisen, wie schnell er ein Segel entfalten konnte. Da Olou über seine Spinnenschuhe verfügte, war sein Gegner ihm zu keiner Zeit gewachsen. Auch ein offensichtlicher Versuch das Segel umzuschwenken wurde von Ghazkull und Ben verhindert, indem sie den unglücklichen Piraten, der betrügen wollte, einfach über Bord warfen.

Beim 2. Test hingegen, ein auf Glück basierenden Kartenspiel, stellte sich die Situation anders dar. Hier spielte Ghazkull gegen Tsadok persönlich und verlor trotz der Hilfe von Olou, der mithilfe seines Fernblicks in Tsadoks Karten spähen konnte.

Der 3. Test, ein Kampf gegen einen wütenden Sumpfriesen endete hingegen in einem Debakel. Zwar konnten Olou und Ghazkull schnell verhindern, dass der Riese ihr Schiff attackierte, doch der mutige Ben, der vorgerannt war, um das Ungetüm zu erschießen, wurde von dessen Fischhacken aufgespießt und verblutete elendig an seinen Wunden, während seine Kameraden das Monster töteten.

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17. Ein unerwarteter Verrat

Kaum hatten Olou, Ghazkull und Exulans die Geheimtür in dem Krankenraum gefunden, betätigten sie den Schalter, um diese zu öffnen. Hinter dem Bücherregal befand sich eine dunkle Treppe, die mehrere Stufen hinabging.
Furchtlos schnappte sich Olou eine seiner ewigen Fackeln und ging voran in die Finsternis.

Währenddessen hatte Ben Beckman ein unerfreuliches Gespräch mit Marinus Modrinacht, bei dem dieser sich als Werwolf zu erkennen gab und meinte, Ben als Druckmittel gegen Olou benutzen zu können. Ben konnte darüber nur lachen, da Olou mit niemandem verhandle, bis ihm klar wurde, dass dies seinen Tod bedeuten würde.

Die Ketten, welche seine Hände auf den Rücken fesselten wurden nun hochgezogen, sodass er eien halben Meter über dem Boden hing und seine Schultern zu bersten drohten, während Marinus darauf wartete, dass Olou den Raum betrat und noch Männer postierte.

Es dauerte auch nicht lange bis sich Olou zusammen mit seinen Kameraden durch die Räume voran gewagt hatte, um in den Hauptraum des Anwesens, einen großen unterirdischen Keller zu gelangen. Das Bild, welches sich ihm bot, ließ den mächtigen Mwangi zumindest für einen Moment innehalten.
Der gefesselte Kapitän der Drescher mit knirschenden Schultergelenken und gesenktem Kopf von der Decke hängend und dazu ein einsamer Mann, der seelenruhig auf einem Stuhl sitzt und ihn freundlich anlächelt.

Es entspannte sich ein Gespräch zwischen Marinus und der Gruppe um Olou, in welchem Marinus Olou anbot sich doch dem Piratenfürsten Sorrinasch anzuschließen. So könnte er Teil einer bedeutenden Crew werden und zudem den Kaperbrief des Piratenfürsten als Teil seiner Flotte mitnutzen. Nach einigem Hin und Her und dem Zeigen eines weiteren Gefangen, Freddy, der vor allem Ghazkull nachdenklich werden ließ, schien sich Olou mit dem Gedanken anfreunden zu können, bis Marinus ihm die 2. Bedingung erzählte. Jeder Pirat in der Crew von Sorrinasch muss ein Werwolf sein.

Ohne weiter zu zögern beendete Olou die Verhandlungen und zog sein Schwert vom Rücken, doch sein Gegenüber überraschte ihn erneut. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin fielen die seitlichen Wände zu Boden und dahinter kamen 4 Werwölfe und 4 Werraten zum Vorschein, die sich auf Olou, Ghazkull und Exulans stürzten.
Es entspann sich ein Harter Kampf zwischen den Beteiligten, während Marinus seelenruhig mit seinem Schwert auf den wehrlosen Ben Beckmann einschlugg, bis dieser schwer blutend nur noch schlaff an den Ketten hing.

Lachend machte er sich darauf daran den Raum zu verlassen. Unterdessen kämpften Olou und Ghazkull nach wie vor mit der Überzahl an Lykanthropen, die es ihnen deutlich schwerer machten als jeder Gegner vor ihnen. Hinzu kam ein sehr unerwarteter Verrat.
Anstatt mit seinen Kameraden zu kämpfen, erlag Exulans den Verlockungen des Werwolfs und folgte ihm durch die Tür hinaus.
Als Olou und Ghazkull ihre Gegner endlich besiegt hatten, waren viele bereits geflohen,. Exulans mit Marinus gegangen, aber Ben Beckmann sehr zu ihrem Erstaunen noch am Leben, auch wenn es ihm nicht gut ging.
Bevor Ghazkull den Schützen heilte, nahm er noch dessen zweiläufige Pistole, die auf dem Tisch lag wieder an sich.

Es folgte eine rasante Flucht durch die Straßen von Ollo, die erst am Hafen endete. Hier hatte die Crew unter der Führung von Freddy, Kogge und Knöchel Malmer bereits die Hafenarbeiter, welche die Bote der Rache in Besitz nehmen wollten, überwältigt und getötet, ohne selbst allzu große Verluste zu erleiden. Die Drescher hingegen, die noch immer schwere Schäden aufwies, ließ Olou zurück, zumal er auch Ben Beckman, der sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte sowieso das Kommando über das Schiff entziehen wollte.

Da keiner in der Crew und auch nicht die Offiziere und Kapitäne nun wussten, wie es weitergehen sollte, der Ausflug nach Ollo hatte ein Schiff, einen geschätzten Weggefährten gekostet und sicherlich einen mächtigen Feind gebracht, beschloss Olou zunächst einmal zurück zum Gezeitenfelsen zu reisen und sich auf dem Weg dorthin über seine zukünftigen Ziele klar zu werden. Unterdessen überlegte sich Ghazkull wen er als Offizier auf seinem Schiff Teufelsblässe einstellen sollte, wenn Eisberg, Franky und Tom es denn geschafft hatten, dieses zu reparieren.

Ohne Probleme kam die Bote der Rache zurück zum Gezeitenfelsen, wo sie bereits von Kleinstein und den Handwerkern erwartet wurden. Sehr zu Ghazkulls Freude war sein Schiff vollständig repariert und sogar mit einem leicht verbesserten Steuerrad ausgestattet worden. Auch Olous Frau war in der Zwischenzeit nicht tatenlos geblieben und hatte mehr als 20 neue Wachen sowie einen Barden angeheuert, dessen Ziel es war, den Ruf des Mantikorschlächters zu mehren.
In der darauffolgenden Nacht kam Olou zusammen mit seinen wichtigen Männern und Frauen zu einer Entscheidung. Die Zeit war reif für eine Reise nach Port Fährnis.

Die Reise zum wichtigstens Piratenhafen der Fesseln verlief bis auf einen kurzen Zwischenfall mit einem rahdoumischen Schiff, welches jedoch im Schutz der Dunkelheit entkommen konnte, ereignislos. Im Hafen angekommen allerdings kam Olou und Ghazkull ein Schiff aus dem Hafen entgegen, welches sie aufforderte ihre Fahrt zu verlangsamen und zu stoppen. Der Sprechen stellte sich als Zwerg hinaus, der es sich nicht nehmen ließ, daraufhin fliegend auf das Schiff von Olou hinüberzuwechseln und ihn darauf hinzuweisen, dass er die Bote der rache sowie die Teufelsblässe zunächst für 1 Woche unter Quarantäne im Halbmondhafen zu stellen habe.

Um nicht gleich zu Beginn für Aussehen zu sorgen, unterwarf sich Olou dieser Anweisung und ging nach einer kurzen Durchsuchung seines Schiffs an Land.

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16. Auf nach Ollo!

Nach einer ausufernden Feier, in deren Rahmen die allerletzten Vorräte der Bote der Rache aufgebraucht wurden, kehrte Müdigkeit und Ernüchterung auf der Bote der Rache ein.
Zwar hatte die Crew einen gewaltigen Schatz gefunden und auch vollständig geborgen, die Sahuagin der Menschenfängerbucht fast vollständig vernichtet und doch wusste keiner so Recht, wie sie jetzt weitermachen sollten, zumal Sandara Quinn beschlossen hatte eine Pilgerreise zu Besmaras Thron durchzuführen und die Crew daher nach Absprache mit Kapitän Ollo verließ.

Derart gestrandet kam es Olou, der zusammen mit Ghazkull einen Kurs nach Ollo, der Hauptstadt der Haiinsel, erarbeitet hatte, gerade Recht, dass sich ein alter Feind zu ihrem Ankerplatz am Rande der Menschenfängerbucht näherte:
Die Drescher mit ihrem neuen Kapitän Knöchel Malmer, einem wild aussehenden Piraten, der sich auf den brutalen Faustkampf verstand.

Er forderte den bereits geschwächten Kapitän Olou zu einem Zweikampf am Strand auf, den dieser knapp gewann. Er verschonte Knöchel Malmer, nahm sich dessen Schiff und seine noch überlebende Crew und gab es Ben Beckman, der nun endlich auch ein Schiff unter seinem Kommando hatte.

Nachdem Olou und Ghazkull zusammengerechnet hatten, wie lange ihre Vorräte reichten, beschlossen sie zur Haiinsel, genauer nach Ollo zu segeln. Zum einen wollte Kapitän Olou einen neuen Hafen kennenlernen, zum anderen versprachen sie sich hiervon, gewissen Eindruck auf die Bevölkerung zu machen, so ihren Ruf zu steigern und vielleicht sogar im Ansehen Avimar Sorrinasch, eines Piratenfürsten zu steigen.

Mit einigen Schwierigkeiten, Bens Erfahrungen zum Führen eines Schiffes waren noch sehr begrenzt, gelangten sie schließlich am Mittag des 3. Tages nach ihrem Aufbruch von der Menschenfängerbucht in Ollo und liefen in den Hafen ein. Nachdem Ben ein schlechtes Geschäft mit Exulans abschließen musste, um die Hafensteuer zu entrichten und Olou sein Schiff, die Bote der Rache in eine Werft gebracht hatte, wo sie repariert werden sollte, beschlossen die Piraten sich einmal in dem Dorf umzusehen.

Was ihnen als Erstes und allem voran Exulans auffiel war, dass die Bewohner von Ollo anscheinend all ihr Silber im Hafenbecken entsorgten aufgrund einer Anweisung des Piratenfürsten. Als Exulans versuchte nach den Schätzen zu tauchen, kam es zu einem kurzen Konflikt mit einigen Hafenaufsehern, den er jedoch schnell lösen konnte. ZU seinem Leidwesen konnte er dabei nur einige Fläschchen Silberöl ergattern, während er all die wertvollen Dinge wieder zurück ins Wasser werfen musste.

Unterdessen verfolgten Olou und Ghazkull einen Schützen, der von den Dächern der Stadt mit Armbrustbolzen auf sie geschossen hatte, konnten ihn aber nicht schnappen. Dafür lief Ghazkull in die Falle eine Straßenbande auf Jugendlichen und Kindern, die er ohne zu Zögern auslöschte, als sie ihn angriffen.

Wie vorher abgesprochen trafen sie sich wieder am Hafeneingang, wo eine breite Straße in das Dorf hinein führte.
Unterdessen hatte Ben eine unterhaltsame Unterredung mit einem Mann namens Grotus, der das Geschäft eines gewissen Grotus anpries und meinte, dort müsse man gewesen sein, wolle man Ollo heil wieder verlassen. Da er dem Braten nicht so wirklich traute, beschloss er zusammen mit Exulans seinen Admiral zu informieren und sich zunächst mit Olou und Ghazkull abzustimmen.

Wieder vereint beschloss Olou sich diesen Grotus einmal anzusehen und ebenfalls in die Wirtschaft einzukehren, in der zuvor Ben sein Glück versucht hatte. Entzückt von der freundlichen Art des Mannes beschloss er ihm zu folgen und seinen Laden aufzusuchen. Ben, dem der Mann noch immer suspekt war, beschloss auf sein Schiff zurückzukehren. Dabei wurde er ebenfalls von 2 Schützen auf den Dächern der Stadt beschossen, konnte aber erkennen, dass diese Männer Abzeichen von Avimar Sorrinasch trugen.

Schnell wollte er zu seinem Kapitän eilen, doch dieser befand sich bereits nicht mehr in der Wirtschaft. Leider war ihm die Wegbeschreibung von Grotus nicht mehr exakt im Kopf, sodass er sich in den schmutzigen Gassen von Ollo verlief, direkt in die Arme einer weiteren Kinderbande.
Noch bevor er seine Überlegenheit mit Hilfe der neuen von Ghazkull erhaltenen Pistolen ausspielen konnte, traf ihn ein Schlafpfeil am Kopf und ließ ihn zu Boden gehen.

So niedergeschlagen kam er zu einem Mann namens Madrios, der ihm eine Pistole abnahm und versprach sie ihm wiederzugeben, sollte er sich um das ominöse Gespensterhaus kümmern, indem seine Kinder immer wieder verschwinden würden.
Nachdem sie ihn frei gelassen hatten, beschloss Ben aber die Sache Olou gegenüber nicht zu erwähnen und die Sache auf sich beruhen zu lassen. Immerhin besaß er noch 2 weitere Pistolen.

Die nächsten 2 Tage geschah nicht viel. Olou wartete darauf, dass die Arbeiten an seinem Schiff beendet wurden, während Ghazkull versuchte den Ruf der Piraten zu steigern und Ben sich zusammen mit Exulans daran machte überschüssiges Plündergut zu verkaufen, beziehungsweise Ausrüstung, und Proviant einzukaufen.

Dann sollte das Unglück seinen Lauf nehmen. Ghazkull, Exulans und Olou beschlossen sich persönlich noch bessere Waffen zu kaufen, während Ben auf seinem Schiff blieb, um sich etwas zu erholen und das Schiffsabläufe zu ordnen.
Plötzlich kamen 6 Männer mit dem Abzeichen von Sorrinasch auf die Kaimauer und forderten, dass Ben sie an Bord seines Schiffes ließe, um zu überprüfen, ob er sich an das Silberverbot hielte. Einer seiner Männer, Exulans, sei mit einem silbernen Anhänger gesehen worden.
Widerstandslos ließ sich Ben Beckman nach einer ergiebigen Durchsuchung seines Schiffes abführen, während Olou zusammen mit den Offizieren nach dem Kauf neuer Waffen den Eingang des angeblichen Spukhauses betrat, da sich dort das Zeichen von Sorrinasch finden ließ, welches auch die Schützen auf den Dächern getragen hatten.

Nach dem Kopf gegen einige KInder, die sich unter lauten Schmerzensschreien in Werwölfe verwandelten und der Durchsuchung des ersten Raumes stand für Olou fest, dass er dieses Haus durchsuchen und der Ursache der Angriffe auf den Grund gehen musste.

Gleichzeitig wurde Ben in ein unterirdisches Gewölbe gebracht, zu einer beeindruckenden Gestalt, die sich als Marius Modrinnacht vorstellte und ihm erklärte, dass Olou, Ghazkull und Exulans auf dem Weg zu ihm sein, nur um sich vor seinen Augen in einen Werwolf zu verwandeln.

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15. Die Menschenfängerbucht

Den Gefahren von Raugsmaudas Gestaden entkommen, setzte Kapitän Olou wieder Segel gen Menschenfängerbucht um seinen Durst nach Rache und den Hunger seiner Mannschaft nach Beute zu befriedigen.
Es dauerte nicht lange und die Bote der Rache konnte die gewünschte Inselgruppe anlaufen. Eine tiefblaue Lagune, die vollkommen in einem Kessel eingeschlossen war und nur durch eine schmale Einfahrt zu erreichen war, zeigte sich vor den Piraten.

Überspannt wurde die Lagune von einem gewaltigen Geflecht aus Ranken, die kaum Sonnenlicht durchließen. Zudem gab es nur wenige Möglichkeiten an Land zu gelangen, da hohe, steile Felswände vom Wasser bis hoch in den Dschungel ragten.

Vorsichtig steuerte Ghazkull am Nachmittag das Schiff in die Bucht hinein. Sie hatten also die Menschenfängerbucht gefunden, doch wo befand sich der Eingang zu Kapitän Kyros Wolf gigantischem Schatz? Sorgfältig inspizierten Olou und Ghazkull die Felswände von ihrem Schiff aus, doch sie konnten nichts erkennen, was zu dem Gedicht auf dem Rücken der getöteten Piratin passte.
Dafür bemerkte ihre Crew, wie sich irgendjemand an dem Schiff zu schaffen machte. Darauf aufmerksam gemacht, konnte auch Ghazkull die Flossen von Haien erkennen, die um das Schiff herumschwammen und ein sägendes Geräusch.
Das Wissen aus ihren bisherigen Erfahrungen mit Sahuagin anwendend, erkannten Olou und Ghazkull, dass die Fischwesen mit den Haien kommunizierren und diese als Reittiere nutzen konnten und wohl gerade dabei waren, das Ruder des Schiffs zu beschädigen, sodass die Bote der Rache manövrierunfähig sein würde.

Eilig machte sich Ghazkull daran ein paar unheilige Kreaturen zu beschwören, während Olou Pfeil um Pfeil in Richtung der Haiflossen abschoss, was seine Crew ihm gleich tat. Gerade noch rechtzeitig konnten die Sahuagin abgewehrt werden und Ghazkull wendete das Schiff aus der Bucht hinaus aufs freie Meer, wo sie beschlossen erst einmal zu ankern. Zu ihrem Glück schienen sie die Fischwesen nicht zu verfolgen, auch wenn sich ihnen der Grund dafür nicht wirklich erschloss.

Allerdings erkannten sie, dass die Sonne nun in ihrem Rücken stand und aufs freie Meer schien, wohingegen in dem Rätsel die Rede davon war, dass die ersten Sonnenstrahlen ihnen den goldenen Zahn weisen würden. Also beschloss Olou bis zum nächsten Morgen zu warten, verdoppelte jedoch die Wachen an Deck.

Nach einer ereignislosen Nacht versammelte sich die gesamte Crew am Morgen an der Reling, um zu erblicken, was auch immer da kommen möge. Erwartungsvoll starrten sie auf die steinernen Küstenwände als Sarenraes Strahlen über die Horizont kamen und tatsächlich funkelte da etwas mitten in einer Felsformation am anderen Ende der Bucht.

Doch wie sollten sie durch die Sahuaginverseuchte Bucht gelangen?
Derart vor einem Problem stehend, beschlossen Olou und Ghazkull sich von der Spitze des Mastes, der fast bis an das Geflecht oberhalb der Bucht heranreichte, nach oben in die Ranken zu springen und sich von dort an Land zu hangeln und sich dann abzuseilen. Da Olou selbst dafür zu schwer schien, schickte er Kleinstein los, der sich gut macht, aber in der Mitte der Bucht abstürzte und sich dann wieder daran machte, schwer verletzt aufs Schiff zurück zu schwimmen.
Nur dank einem von Olou abgeschossen Pfeil gelang es ihm das Seil seiner Kameraden zu ergreifen, bevor ein Hai nach ihm schnappte, doch es zeigten sich erstaunlicherweise keine Sahuagin. Wagten sie sich nicht bis zum Rand der Bucht?
Die Lösung erschien Olou so gut wie jede andere, daher beschloss er zusammen mit Christine, Brim, Exulans, Kogge, Ben und Ghazkull die Außenseite der Felswand emporzuklettern, durch den Dschungel zu laufen, wobei er hier darauf achten wollte, nicht in eines der wilden Affenrudel hineinzulaufen, welche er als große Gefahr ansah, und sich dann an der entsprechenden Stelle abzuseilen.

Gesagt getan, doch in des Kaptäns leerem Auge fand sich leider nicht, was Olou gedacht hatte. Kein Schatz, kein Gold, sondern ein mit Wasser gefüllter Tunnel und eine vermoderte Holzkonstruktion.
Da er jedoch so einfach nicht aufgeben wollte, sprang er zusammen mit Christine, Ben und GHazkull ins Wasser, trank einen TRank Wasser atmen, den er wohlweislich für einen solchen Fall bei sich trug und tauchte unter, MITTEN in die Heimat des örtlichen Sahuaginstammes.

Hier konnten die ausgewählten Mitglieder seiner Crew zum ersten Mal sehen, was es bedeutete, wenn Kapitän Olou jemanden ewige Rache geschworen hat. Mit einer Präzision und enormen Wut kämpfte sich der Mwangi zusammen mit Ghazkull durch die Tunnel und verschonte keinen Sahuagin. Jeder vom Babyalter bis hin zum Greis wurden gnadenlos abgeschlachtet, sodass das Wasser sich rot von den unglaublichen Mengen an Blut färbte, die Olou vergoss. Selbst vor den gerade aus ihren Eiern geschlüpften Babys machte er keinen Halt, wobei er beschloss ein anders aussehendes Ei, welches er zusammen mit einem komisch aussehenden Fisch fand, mitzunehmen, während er auch hier die übrigen Eier zerstörte.

Kurz darauf gelangten Olou, Ben und Ghazkull in den Thronsaal der Sahuagin. Nachdem sie einen riesigen Hai den Gar ausgemacht hatten, dauerte es auch nicht mehr lange, bis der vierarmige König
Krelloort.jpg
fiel.
Nach einiger Suche und einer unangenehmen Überraschung in Form eines giftigen Quallenschwarms gelang es Olou den sagenhaften Schatz von Kyros Wolf zu finden und zurück auf sein Schiff zu bringen, wo er von seiner begeisterten Mannschaft empfangen wurde.

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