John Martell

Description:

Aussehen:
Blonde struppige Haare und ein einigermaßen kurzer Bart. Blaue Augen und eine dünner aber trotzdem trainirter Körper

Werte: Init:3 RK:17 KMB:0 KMV:10
Gesinnung: CN
Gottheit: -

Attribute:
ST:10 GE:16 KO:10 IN:10 WE:12 CH:16

TP8

Reflex:5 Willen: 3 Zähigkeit: 0

Bevorzugte Waffe Nahkampf: Langschwert 0 1W80
Bevorzugte Waffe Fernkampf: Kurzbogen 3(4) 1W6+0(+1)

Hervorstechende Fertigkeiten: Auftreten:8, Diplomatie:8, Bluffen:7, Fingerfertigkeit:7

Talente:Zusätzlicher Bardenauftritt, Kernschuss

Wesenszüge: Schankraumerzähler, Aufmerksam im Kampf

Bio:

Geboren in einem besonders armen Viertel von Port Fährnis ohne einen Vater war Johns Kindheit nicht gerade schön. Seine Mutter, Anne, versuchte zwar alles um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen aber Arbeit zu finden war schwer und deshalb reichte es zumeist nur für das Nötigste. Als kleines Kind ging es für John hauptsächlich darum auf der Straße nicht auf zu fallen und ja keinem der betrunkenen Schläger, von denen es reichlich gibt, vor die Füße zu laufen. Doch im Alter von sieben Jahren begann er zu sich schlecht zu fühlen weil seine Mutter sich so für ihn abrackerte und er nicht helfen konnte. Er hatte die Männer lange genug beobachtet um zu merken wie unachtsam sie wurden wenn sie getrunken hatten. John begann damit denen die vor lauter Alkohol zusammengebrochen waren ihre letzten Münzen aus der Tasche zu ziehen, aber nur wenn er sich ganz sicher war das sein Opfer nichts mitbekommen würde. Doch mit der Zeit wurde er immer mutiger. Ein Jahr später stahl er schon von Seeleuten die noch schwankend gehen konnten und es dauerte auch nicht mehr lange bis er in die Schenken ging und damit anfing jene zu bestehlen die sich noch betranken. Die Seeleute machten sich einen Spaß daraus dem kleinen Jungen Rum zu geben bis er seinen Mageninhalt in einer Ecke ausspie. Auf diese Weise gewöhnte sich John früh an den brennenden Geschmack des Alkohols. Das Geld das John so verdiente half ein wenig doch immer noch ging es ihm und seiner Mutter schlecht. Während dieser Zeit begann John langsam Gefallen an den Besuchen in der Schenke zu finden, besonders wenn einer der Männer Geschichten von den Piraten erzählte oder ein Seemannslied zum Besten gab bei dem dann Alle mitgröhlten dass die Wände nur so zitterten. John verbrachte immer mehr Zeit in den Schankräumen im Hafen, manchmal sogar ohne etwas zu stehlen, und er fing an sich vorzustellen wie es wohl wäre als Pirat übers Meer zu segeln, frei von allem und nur dem eigenem Willen folgend während man sich nimmt was man will und niemals in Armut leben muss. Auch wenn John klar war das die wenigsten Piraten je bis zu diesem Punkt kamen war solch eine Zukunft sehr verlockend. Da er noch zu jung war konnte John nicht auf einem Schiff anheuern, aber er konnte die Lieder und Geschichten lernen, Rum trinken und zumindest vom Leben als freier Pirat träumen. Als er älter wurde begann John die Lieder, die er inzwischen besser beherrschte als die meisten Seeleute, in den Schenken vorzutragen. Damit verdiente er sich neben dem Taschendiebstahl etwas dazu und als er immer besser wurde war er in der Lage das Leben seiner Mutter und sein eigenes zu finanzieren. So ging das eine Weile bis Johns Mutter krank wurde, die Jahrelange harte Arbeit hatten sie geschwächt und da Johns Auftritte keinen Arzt bezahlen konnten nahm die Krankheit ihren Lauf. Über Wochen hinweg wurde sie immer schwächer bis sie schließlich dahinschied.
Eine Zeit lang ertränkte John seinen Kummer in Rum, viel Rum, doch dann fasste er einen Entschluss: Er wollte Pirat werden. Leider hatte er keinerlei Erfahrung in derlei Dingen. John war klug genug nicht einfach auf irgendeinem Schiff anzuheuern und dann gequält zu werden. Stattdessen bezahlte er um auf kleinen Überfahrten dabei sein zu dürfen. Dabei lernte er die Grundlagen der Seefahrt und die an Bord tätigen Meeressänger lehrten ihn dass Musik noch sehr viel mehr als nur unterhalten kann. Es dauerte nicht lang bis man ihn bezahlte um auf kleinen Überfahrten zu helfen. Zwischen diesen Fahrten sang er immer wieder in den Schenken um sich etwas dazu zu verdienen. Immer noch das Ziel vor Augen Pirat zu werden verbrachte John so sein Leben bis zu einem schicksalhaften Abend in der griffigen Maid …

John Martell

Unter Piraten Blackburner1 Blackburner1