Unter Piraten

24. Rückkehr nach Port Fährnis

Mit dem Schatz des Bussards und den neuen Informationen über eine mögliche Spionin in Port Fährnis in der Jaspisblattapotheke, machten sich Olou und seine Mannschaft auf den zurück zu ihrer Auftraggeberin Tessa Schönwind. Kaum im Hafen angekommen, erlebte der Mantikorschlächter bereits eine erste Überraschung. Der Hafen schien vollkommen überlaufen zu sein. Alle Anlegestellen waren besetzt und selbst viele Plätze in der 2. Reihe bereits vergeben. Da Olou jedoch nicht wieder im Halbmondhafen ankern wollte, beschloss er sich einen Platz in 2. Reihe zu suchen. Allerdings befahl er seiner Crew wachsamer als üblich zu sein.

Der Hafenmeister, ein seltsamer Gnom begrüßte ihn und verlangte die Hafengebühr. Als Olou seinen Namen erwähnte, sah der Gnom kurz auf und erklärte, dass er bereits der 2. Mann dieses Namens sei, der hier ankere. Nachfragen des Mantikorschlächters und Spionageversuche von Baolo Saynitska brachten keine weitere Erkenntnis, sodass Olou beschloss, diese Information anderweitig zu erlangen und sie sich nicht mit Gewalt von dem Gnom zu holen.

Da nach dem Abgang des Blutroter “Kogge” Koggwart immer noch ein Platz in der Offiziersriege der Bote der Rache zu vergeben war und die Stimmung in der Crew auch merklich schwanke, beschloss Olou den Posten endlich neu zu besetzen. Jeder seiner Anwärter sollte in den Hafen gehen und so viele neue Crewmitglieder wie möglich mitbringen. Eine Aufgabe, der Baolo sich nicht wirklich gewachsen sah, sodass er versuchte, anders seinen Admiral zu beeindrucken, um an den begehrten Posten zu gelangen.

Während Lariela der Wind es schaffte 3 neue Crewmitglieder innerhalb kürzester Zeit aufzutreiben, darunter einen Halb-Elfen mit flinker Zunge und flinken Fingern, der sich aus Quiray vorstellte, erfuhr Baolo von einem Mann, der sich im Bettlerdorn herumtrieb, dort aufsässige Reden schwang und die Mwangi zu einer Revolte anstachelte. Er nannte sich selbst Olou der Mantikorschlächter. Dieser Spur folgend fand Baolo eine aufgebrachte Menge, die aufrührerischen Reden eines Mann mit einem gefälschten Mantikormantels lauschte.
Alamiert beschloss Baolo dies sofort seinem Kapitän mitzuteilen udn eilte zur Bote der Rache zurück.

Olou, der diese Verwendung seines Namens, die ihn durchaus in einer Weise in Verruf bringen konnte, die er nicht sehen wollte, nicht guthieß, beschloss ein Exempel zu statuieren. Er nahm seine neuen Crewmtglieder sowie einige Offiziere mit und machte sich auf den Weg zuum Bettlerdorn. Quiray trug dabei in einem Sack verpackt den wahren Mantikormantel. Im Bettlerdorn angekommen, war die Stimmung am Kochen. Aufgebrachte Mwangi, die Waffen in Empfang nahmen und ihre Unterdrücker endlich zu besiegen, lauschten Reden von anderen Mwangi, die jedoch alle keinen Mantel trugen. Im Angesicht der schieren Menge der aufgebrachten Leute, beschloss Olou sich zu Tessa Schönwqind zurückzuziehen, damit diese bezeugen konnte, dass er zum Zeitpunkt des Aufstands nichts damit zu tun hatte.

Baolo und seine übrigen Offiziere beauftragte er damit mehr herauszufinden und wenn möglich den Anführer zu vernichten. Während Baolo noch darüber nachdachte, wie er den Anführer ausfindig machen konnt und auf die äußerst fragwürdige Idee kam, die Spuren der Mwangi zu verfolgen und dort wo sich am meisten trafen, musste schließlich auch der Anführer sein, ging Quiray nach vorne in die Menge und hörte den Reden zu.
Er erfuhr dabei, dass der Aufstand in der übernächsten Nacht beginnen sollte und zuvor noch verstärkung aus dem Dschungel eintreffen würde. Zum Schein solidarisierte sich Quiray mit den Aufständischen und bekam ein neues Kurzschwert geschenkt, während er sich weiter umhörte.

In den folgenden Stunden suchten sowohl Quiray als auch Baolo nach weiteren Spuren und Erkenntnissen, konnten aber nichts entdecken, außer, dass Andersdenkende Mwangi sich in ihren Häusern verbarrikadierten oder all ihr Hab und Gut zusammenpackten, um die Stadt schnellstmöglich zu verlassen.
Olou, der währenddessen von Tessa erfahren hatte, dass die bislang erlangten Beweise nicht ausreichten und er sich die Jaspisblattapotheke einmal ansehen sollte, war nicht sonderlich zufrieden mit den Informationen und entschloss sich, in der Nacht in den Bettlerdorn mit seiner gesamten Crew zu gehen und die Verstärkung aus dem Dschungel zu vernichten.

Nach einer kurzen Irrreise durch den Dschungel fanden sie schließlich die fast 100 Mann starke Truppe und attackierten sie hinterrücks. Es entbrannte ein kurzer, schnell entschiedener Kampf, bei dem Olou nur 3 Männer verlor, w#ährend er den gesamten gegnerischen Trupp auslöschte. Seinem Ruf als Schlächter wieder einmal alle Ehre gemacht, kehrte er an Bord seines Schiffes zurück, um sich vor die bevorstehende Erstürmung der Jaspisblattapotheke auszuruhen.

Dem simplen Plan folgend ein Codewort zu sagen, welches er auf der Straße aufgeschnappt hatte, ging Olou zusammen mit Baolo und Quiray sowie weiteren Crewmitglieder, welche das Haus in Ostwind umstellen sollten zur Jaspisblattapotheke. Die Wachen ließen ihn nach der richtigen Nennung des Codeworts hinein und führten den Mantikorschlächter und seine Begleiter in einen schick eingerichteten Raum, in dem auch kurz darauf Zarskia Galembar erschien. Die vermeintliche Anführerin des Spionagerings.
Zarskia_Galembar.jpg

Nach einer kurzen Unterhaltung, in der Olou zum Schein einige Gifte erwerben wollte, durchschaute die Inhaberin der Apotheke ihn und wollte gerade den Raum verlassen, als Quiray sich auf sie stürzte. Nur mit Mühe gelang es Zarskia den Halb-.Elfen abzuschütteln und aus dem Raum zu fliehen, während sich ihre Wachen mit Olou schlugen. Der kurze Kampf war schnell vorüber, doch niemand befand sich mehr auf den Gängen der Apotheke.

Eilig ging Olou nach draußen, doch auch seine Crew hatte niemanden die Apotheke verlassen sehen. Schematisch vorgehend öffneten Olou und Baolo daraufhin jede Tür der Apotheke, während Quiray sich zu einer Treppe begab, von der aus sie zuvor Schritte gehört hatte. Schnell stellte sie sich einer weiteren Wache und betrat einen Raum, in dem ein Dämmerkamadan lauerte.
Shimerae.jpg

Noch bevor sie um Hilfe rufen konnte, stürzte die Bestie sich auf sie. In einem heftigen Kampf, in dem sowohl Quiray als auch der zu Hilfe eilende Olouz zu Boden gingen und letztlich Baolo alle retten musste, was in Quirays Fall nur durch göttliche Hilfe gelang, konnten sie vereint den Kamadan besiegen, der sich eine beeindruckende Schlafstätte zurecht gemacht hatte. Bei der wieteren Jagd durch die Apotheke fanden sich ein alchemistisches Labor, viele kleinere versteckte Fallen eine Alraunenzucht in einem Dämonenskelett, doch keine Zarskia.

Dafür roch Olou jedoch Rauch und während er ein Zimmer stürmte, von dem es einen Zugang in geheime Kellerräume gab, war die Inhaberin der Jaspisblattapotheke gefloehen und hatte alle ihre Unterlagen verbrannt. Olou konnte nur eine kleine wasserdischte Tasche retten, in welcher sich auf Infernalisch Anweisungen aus dem Schattenhof von Nidal befinden.

Enttäuscht berichtete er Tessa Schönwind von seinem Fund, die jedoch vollauf zufrieden zu sein und Olou daran erinnerte, dass die Regatta der freien kapitäne in knapp 10 Tage beginnen würde und sie sich sehr freuen würde, sollte er an dieser erfolgreich teilnehmen. Ein junger aufstrebender Mann wie er sei im rat der Piraten sicher gut aufgehoben.

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Blackburner1 Blackburner1

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