Unter Piraten

22. Gefahr für den Gezeitenfelsen

Für Olou stand schnell fest, dass er zurück zu seiner Basis musste. Niemand durfte den Gezeitenfelsen angreifen, solange er unter seinem Schutz stand. Mit Hilfe von Ghazkull, der die Karte der guten Winde benutzte, um einen Kurs zu berechnen und ihm dabei half, auch in der Nacht durchzusegeln, benötigte der Mantikorschlächter nur 3 Tage, um in seine neue Heimat zurückzukehren.

Diese schon vollkommen verlassen. Nichts regte sich auf der gesamten Insel über dem Wind. Erst als Olou nach kurzer Überlegung beschloss alleine in den Turm einzudringen, wurde er beschossen und konnte für einen Moment pelzige Gestalten erkennen, die sich im Turm aufhielten. Man beschloss Baolo loszuschicken die Insel zu erkunden, da er mithilfe seines Mutagens fliegen konnte und so der ideale Kundschafter zu sein schien.
Währenddessen überlegte sich Olou gemeinsam mit seiner Crew einen Plan, um heimlich in den Turm einzudringen, den er jedoch schnell verwarf und sich auf dem Weg zum Turm machte. Begleitet von Sören Hurrikan, der die Tür des Turms einschlug, stürmte er vor. Sofort wurden sie von Werwölfen attackiert und mussten sich zurückziehen. Schwer angeschlagen erreichten beide die Bote der Rache, während Ghazkull den Rückzug deckte.

Derart angeschlagen, beschloss man auf die Rückkehr von Baolo zu warten. Hierbei machte Jugo jedoch den Piraten einen Strich durch die Rechnung. Er berichtete davon, dass der Späher mit einer Balliste aus dem Himmel geschossen worden war und sich ein Schiff ihnen näherte. Sofort gingen alle auf Gefechtsstation und bemannten die Geschütze, während Ghazkull alle Lampen auf seinem Schiff löschte, um sich heimlich an das feindliche Schiff, welches ebenfalls ohne Lampen und mit schwarzen Segeln über das Meer fuhr, zu überraschen.
Es kam zu einem grausamen Schiffskampf, bei dem große Teile der Bote der Rache in Flammen aufgingen, während Kogge mit seiner Chaosbringer das feindliche Schiff rammte und sich den Gegner mutig stellte, die sowohl in der Überzahl als auch dem neuen Kapitän überlegen waren. Währenddessen segelte Ghazkull um das feindliche Schiff herum und attackierte es von der Seite, um Kogge zu unterstützen, der schwer mit einem feindlichen Werwolf zu kämpfen hatte.
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Mit Hilfe einiger herbeibeschworener Kreaturen, sowie einer fliegenden Sense konnten Kogge und Ghazkull den feindlichen Kapitön jedoch bezwingen, das Schiff entern und die Crew vbis auf den letzten Werwolf vernichten, bevor Olou an Deck eintraf.

Nach diesem triumphalen Sieg beschloss Olou nach seinem 2. Geschützmeister auf der Insel zu suchen und stellte einen Trupp zusammen, der ihn begleiten sollte. Dazu gehörten Mardus Siggs, Alrik Mondhand, Karashik und Milah Bov. Selbstverständlich beglietete auch Ghazkull seinen Admiral, um ihn vor Gefahren zu beschützen. Sie fanden nach einer längeren Suche, der Tag begann bereits heranzunahen auch tatsächlich den schwer verletzten Baolo, doch es war nicht das einzige was sie finden.
Vor Baolo hatte sich eine Gruppe Werwölfe aufgebaut, angeführt von dem gefürchteten Adimaru Ionacu, der jedoch gar nicht in den Kampf eingriff, sondern nur Olou und seine Crew verhöhnte, bevor er sich zurückzog und mit dem Großteil seiner Meute die Insel verließ, bevor sich die übrigen Werwölfe auf den Suchtrupp stürzten und ihn deren Mitglieder zum Teil schwer vereltzten. Es war vor allem Alrik, der seinen Kapitän und den Admiral rettete.

Nachdem die Werwölfe besiegt oder davon gesegelt waren, machte sich Mardus zusammen mit einigen auf die Suche nach den Überlebenden des Turms, von denen noch welche existieren mussten, schließlich hatten sie nur die Leichte von Tom und knapp einem dutzend anderer gefunden. Schließlich fand er sich in der Höhle, in der auch bereits eine seiner Ziegen verschwunden war, in den alten Ruinen. Allerdings waren Agasta Schmiedel und Salifa mit dem Werwolfsfluch infiziert. Mit viel Glück gelang es Alrik Mondhand sie mit Hilfe von Wolfsbann zu heilen, wobei vor allem Agasta dabei schwer vergiftet wurde und äußerst geschwächt war.

Mit den übrigen Infizierten fuhr Kogge, der eine gewaltige Summe Gold von Ghazkull erhalten hatte nach Senghor, da sie sich dort sonst niemand sehen lassen durfte und ließ die übrigen, nicht gestorbenen Crewmitglieder heilen.
In diesen 5 Tagen versuchte Olou zusammen mit seiner Crew den Gezeitenfelsen soweit wieder herzurichten, wie es ihm in der Zeit möglich war. Als Schutz für künftige Angriff ließ er Kogge mitsamt seiner Mannschaft zurück, in der Hoffnung, dass sein ehemaliger 1. Maat der Aufgabe gewachsen war, während er auf der Bote der Rache zusammen mit der Oktohai gen Quent segelte, um im Haus der gestohlenen Küsse die goldene Wespenstatue abzugeben, die er beim Kampf gegen die Schiffsbrecher erbeutet hatte.

Das Zusammentreffen mit Dindreann verlief äußerst erfreulich, so erfuhr Olou sowohl von einem Mann, der sich Hannelius Iltis nennt und auf der Haiinsel in Ollo lebt. Angeblich scheint dieser zu wissen, wo die Salzige Todesfee, das sagenhaft schnelle und wendige Schiff, dessen Geheimnis der Tempel des verborgenen Namens wissen wollte, liegt. Desweiteren erfuhr Olou von einem gewissen Jaymiss Keft, einem Elfenbeinschnitzer in Schauerhafen, der angeblich von einem chelischen Spion weiß oder es zumindest behauptet. Nachdem Olou und Gahkull noch Baolo bei der Priesterin zurückgelassen haben, damit diese sich um ihn kümmern, segelten sie los nach Schauerhafen, um Jaymiss Keft zu suchen.
Nach einem kurzen Abstecher in die örtlichen Kneipen, fanden sie den alten Halb-Elfen in der Halle der Schnitzer und erfuhren von einem Schmuggler namens Haddon Peik, der zurückgezogn am Strand lebt und sich häufiger auf Fahrten begibt, von denen er allerdings nie etwas mitbringt. Ein, zumindest für den alten Halb-Elfen, äußerst verdächtiges Verhalten.

Etwas genervt und irritiert, dass dies wirklich ihre beste Quelle sein sollten, machten sich Olou und Ghazkull auf den Weg zum Haus des Schmugglers, entschieden sich im letzten Moment jedoch, dass Haus besser zu beobachten und setzten Freddy darauf an.
Nach etwa einem Tag rief dieser sie herbei, und zeigte ihnen die Leiche des ehemaligen Schmugglers die mit Bolzen getötet worden war und mit von seinem Piranha zerfressenem Gesicht im Aquarium hing.
In der Hand hielt er die Holzfigur eines Tengu, den Jaymiss Keft später als Corlan, einen Kollegen von Haddon indentifizierte der in Höllenhafen lebe. Zudem fanden sie eine alte chelische Oper, die sie zwar lesen, aber deren Sinn nicht erfassen konnten.

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