Unter Piraten

09. So schön ist das Piratenleben

Noch immer befand sich die junge Piratencrew bei Klappers Wassergeburten an der Klitschigen Küste und noch immer war das Wetter drückend heiß. Gelangweilt saßen Olou und seine Offiziere an dem schlammigen Fluss und hingen ihren Gedanken nach, als sich aus dem nahen Dschungel ein Schwarm Riesenwespen erhob und sich daran machte in rasender Wut und auf Beutesuche über die Arbeiter und auch die Piraten herzumachen.
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Schnell reagierten Ghazkull Thraka, Cysar Akr und Exulans und flohen gemeinsam mit den Arbeitern in die sicheren Unterkünfte, wohingegen Ben Beckman einen der fliehenden Arbeiter niedertackelte, um zu erfahren, warum denn alle flohen. Sein Fluch schien ihn offenbar blind zu machen.Olou hingegen sah der Gefahr gelassen entgegen und zog sein Bastardschwert, um den Wespen den Gar auszumachen.
Diesem Kampf schlossen sich auch die anderen an, da 3 der Kreaturen ihren Weg in die Hütte versperrte.
Problemlos konnten 2 der Wespen ausgeschaltet werden, bevor der Dritte sich daran machte Ben zu stechen und diesen zu packen, doch Olou rettete seinen 1. Maat, indem er sich auf die Wespe warf, die dann von Cysar erstochen wurde.

In Sicherheit angekommen, bemerkten die Piraten, dass einer der Arbeiter gegen 2 Wespen um sein Leben kämpfte und schon dabei war, fortgetragen zu werden. Aus ihrer sicheren Deckung öffneten die Piraten ein Fenster und beschossen eine der Wespen, während Ghazkull einen Windelementar beschwor und sein Skelett gegen die 2. Wespe schickte.

Kaum war die Gefahr gebannt, ertönte ein Alarmsignal. Eine chelische Galeone war in dem Durcheinander in die Bucht eingefahren und Teile der Besatzung hatten sich bereits mit ihren gezückten Waffen auf einem Steg aufgebaut. Schnell erkannten Cysar, Ghazkull und Olou, dass es sich bei der Besatzung um keine Chelixaner handelte, sondern um Piraten, die gerade ein Schiff gekapert hatten.
Olou beschloss, obwohl der fremde Pirat bereits mehr gesehen hatte als gut für ihn war, freundlich auf diesen zuzugehen, woraufhin sich die Lage entspannte und der Fremde sich als Merril Holzläufer vorstellte. Ein freier Kapitän der Fesseln, der eine Flotte aus 4 Schiffen unter seinem Kommando hatte.
Schnell ergab sich mit dem Hass auf Barnabas Harrigan ein gemeinsamer Nenner und Holzläufer bot an das neue Schiff von Olou zu taufen, sobald dieses fertig umgebaut war.

Noch bevor der Umbau fertiggestellt war, bat Klapper Hecht Olou und seine Offiziere einmal nach dem Ausguck zu schauen, der offenbar nicht richtig agiert hatte und Holzläufer einfach so durchgewinkt hatte. Als er einen Preisnachlass von 100 GM ins Gespräch brachte, hatte er sofort die Herzen aller gewonnen und die jungen Piraten machten sich auf den Weg. Auf dem schmalen Pfad, der links und rechts steil abfiel, trafen sie auf 2 vollkommen ausgehungerte Wildschweine, die es zwar schafften Exulans den Abhang hinuter zu rammen, sodass er auf einem steinernen Vorsprung landete, ansonsten aber keine schwieirigen Gegner darstellten.

Ohne Probleme erreichte sie den hölzernen Wachturm und entdeckten die Leiche des Ausgucks, dessen Hals furchtbar geschwollen war von einem Wespenstich. Ghazkull überlegte, ob er diesen Mann als sein persönliches Skelett wiederbeleben sollte, da er seit Ngozu außer seinem Blutskelett keine Untoten mehr an seiner Seite wusste, entschied sich dann aber aus Respekt und Angst vor Klapper dagegen und nahm die Leiche für ein Begräbnis mit.

2 Tage und ein rauschendes von Ghazkull bezahltes Fest später war die Verheißung auf Erden soweit und wurde auf ihren neuen Namen “Bote der Rache” umgetauft. Danach brachte Merril Holzläufer folgenden Spruch aus:
“Glück und gute Winde mögen demjenigen sein, der den Gezeitenfelsen zu bezwingen vermag”
Sandara Quinn erzählte Olou daraufhin von der Legende um den Gezeitenfelsen und seinem Standort irgendwo bei Mokatu. Der Kapitän beschloss in nächster Zeit dort einmal vorbeizuschauen, um zu schauen, ob an dem Spruch etwas Wahres dran sein konnte.

Dann brachen die Piraten mit einer Gesamtmannschaft von 21 Leuten, inklsuive dem Kapitän und den Offizieren auf, um zunächst, auf Rat von Holzläufer, die Klitschige Küste unsicher zu machen, bevor sie sich in das Hauptgebiet der Fesseln wagen wollten.

Bereits kurz nach ihrem Aufbruch bemerkten der blinde Jugo Marison als Erster ein Schiff ein flottes Segelschiff mit einer Händlerflagge, welches sie zunächst dank Ghazkulls überragender Fähigkeiten als Steuermann nach 4 Tagen einholten. Doch das feindliche Segelschiff kreuzte geschickt den Wind und schaffte es den Piraten zu entkommen. Enttäuscht stützte sich Olou auf die Reling, während Sandara die Mannschaft beruhigte und meinte, es kämen auch bessere Zeiten.

Sie sollte zunächst unrecht haben. In der darauffolgenden Nachtwache, der unter anderem Exulans angehörte, versuchten sich 3 Kreaturen an Bord zu schleichen und die Wachen zu töten. Mit Hilfe von Ghazkulls Blutskelett sowie Conchobhar Turlach Kleinstein und der Aalglatte Lonegan konnten sie zu viert die 3 Eindringlinge töten.
Olou, der an Deck gerannt kam, konnte sie als Sahuagin identifizieren, gefährliche böse Meereskreaturen, die zu kampfnützlichen Mutationen neigen.
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Dies nahm Ghazkull zum Anlass sich 2 der Kreaturen als Zombies zu Untertan zu machen.

Kurz darauf bewahrheitete sich Sandaras Weissagung und sie trafen auf einen kleines Langboot, welches nur mit Fischern besetzt war. Schnell holte Ghazkull es ein und dieses Mal gelang es den Piraten auch das Schiff zu entern.
Nach einer kaum beeindruckenden Rede, die eher von Drohung als von Inspiration getragen war, schlossen sich 3 der überlebenden Fischer Olou an und nahmen ihren Dienst an Bord der Bote der Rache auf. Die übrigen 12 wurden gefangen genommen und unter Deck verfrachtet.
Sie sollten zur abendlichen Belustigung gegen den Blutroter “Kogge” Koggwart kämpfen und danach als Sklaven verkauft werden.

Zusammen mit Ghazkull beschloss Olou in Richtung Blutbucht zu segeln, um die Sklaven dort zu verkaufen und vor allem, damit er sie nicht durchfüttern musste.
Auf dem Weg dorthin sahen sie einen Transporter des Aspis-Konsortiums und beschlossen nach reiflicher Überlegung diesen zu kapern, auch auf das Risiko hin sich mit den Assasinen anzulegen.
In einem durchaus fordernder Kampf gelang es ihnen schließlich das Schiff zu kapern und sich 1 neue Baliste und 1 neues Katapult zu sichern, worüber sich Exulans als Geschützmeister besonders freute, sowie 6 neue Aspis-Seeleute, die sich Olou nach einer Ansprache von Ghazkull anschlossen.
Weitere 9 Seefahrer sowie der Kapitän des Schiffes wurden gefangen genommen und sollen nun ebenfalls in Blutbucht als Sklaven verkauft werden.

Da ihr Trinkwasser kurz darauf knapp wurde und Ghazkull nach einiger Rechnerei feststellte, wie lange er tatsächlich brauchen würde, um die gesamten Trinkwasservorräte magisch aufzufüllen, beschloss Olou in einen breiten Fluss an der Klitschigen Küste zu fahren und dort Trinkwasser aufzunehmen.
Nachdem alle Aufgaben verteilt waren und dabei Spuren von Einheimischen gefunden worden waren, beschlossen Olou und die Offiziere ohne Ben, der als 1. Maat das Schiff im Auge behalten sollte, das Dorf zu suchen und zu schauen, was es dort zu holen gab.
Sie waren schwer enttäuscht als sie lediglich ein kleines Dorf mit Holzhütten vorfanden, in dem nur Fischer lebten.

Gleichzeitig kam der Blutroter “Kogge” Koggwart zusammen mit dém seit Wochen nüchternen Ambros “Fischmagen” Kroop zu Ben gelaufen und berichteten ihm von einer enormen Gefahr. Selbst Kogge war bleich geworden, als er seinem 1. Maat die Dominator zeigte, ein gewaltiges Kriegsschiff der Chelixanianer.
Ben versuchte seine Crew zu beruhigen und sich zusammen mit Kroop und Sandara einen Plan zu überlegen, bis Olou zurück war.
Sie kamen zu dem Schluss, dass im Schutz der Dunkelheit Cysar versuchen sollte das Ruder des Schiffes von unter Wasser zu blockieren, während Exulans und Olou auf das Schiff schleichen sollten, um das Führungsseil des Steuerruders zu durchtrennen.

Während Cysar ihre Aufgabe schnell in Angriff nahm und heimlich unter das Schiff schwamm, stolperte Exulans am Ufer umher und fiel dann platschend ins Wasser, sodass die Armbrustschützen an Deck der Dominator ihn ins Visier nahmen und so schwer verletzten, dass er das Bewusstsein verlor. Zu seinem Glück bemerkte Cysar ihn und brach ihre Arbeit ab, um den Geschützmeister zu retten.
So schnell sie konnte, schwamm sie mit dem bewusstlosen Exulans ans Ufer, wo sie stabilisierte und ihm so das Leben rettete.

Diese Ablenkung nutzte Olou, um am Heck des Schiffes empor zu klettern und durch ein Fenster unter Deck einzudringen. Nach etwas Sucherei fand er schließlich das Steuerseil, aber auch den Bootsmann sowie 2 Seesoldaten, die ihn attackierten, während er nur versuchte das Seil zu zerstören.
Als ihm dies gelungen war, sprang er durch ein Fenster und platschte ins Wasser, wo Bolzen auf ihn niedergingen und ihn an den Rand des Todes brachten. Wieder war es an Cysar ihren schwer verletzten Kapitän zu retten und vor den nun zu Wasser gelassenen Langbooten in Sicherheit zurück zu Bote der Rache bringen.

Mit einem waghalsigen Manöver steuerte Ghazkull das Schiff aus der Bucht, wobei er sich eine volle Breitseite der Balisten sowie den Geschossen der Katapulte aussetzte, letztendlich aber aufs offene Meer fliehen konnte.

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Blackburner1 Blackburner1

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