Unter Piraten

18.1 Nachruf auf Ben Beckmann

Was kann man nur sagen über den Schützen, der aus der Nähe von Port Fährnis stammte, nur um dann in die Welt hinauszuziehen, von einem Händlerschiff der Piraterie bezichtigt und festgenommen zu werden, eben genau jenem Händlerschiff, welches die Wermut kaperte und der sich dann bei der Revolte Olou anschloss und Teil der Crew des Mantikorschlächters wurde?

Lassen wir seine Gefährten zu Wort kommen, die ihn die letzten Monate seines Lebens durch viele Höhen und Tiefen begleiteten, bevor er Opfer eines Sumpfriesen wurde.

Ghazkull Thraka, Kapitän der Löwenzahn, treuer Untergebener von Olou dem Mantikorschlächter: Als ich Ben das erste Mal in Aktion erlebte, dachte ich mir nur, was ist das für ein Trottel. Er zog seine Pistole, zielte auf einen großen Affen und schoss unserem damaligen Kameraden und heutigen großartigen Admiral Olou dem Mantikorschlächter in den Rücken. Ich war verwundert, dass dieser seine Wut und seinen enormen Hass nicht an Ben ausließ und beschloss daraufhin ihn genauer zu beobachten, den Mann, dem Olou vergeben konnte. Und er mauserte sich zu einem passablen Piraten mit einem Hang zu Nahtoderfahrungen. Sein Ende war abzusehen, doch er wird in unseren Geschichten weiterleben und für viel Erheiterung sorgen.
Auf Ben “Bums” Beckman!

Exulans, ehemaliger Geschützmeister der Bote der Rache und der Drescher: Es lässt sich viel sagen über Ben. Zum einen schuldete er mir bis zu seinem Ende ein verdammtes Alchemistenfeuer, welches er sich ausgeliehen hatte und mir nie zurückgab.
Zum anderen war er mit seinen Anfällen, nur weil er er 2 schwarze Stachel im Körper hatten, die ihn wahnsinnig werden ließen, durchaus unterhaltsam.
Auf Wiedersehen, du alter Halunke, deine Schulden begleichen wir in der Hölle!

Olou, Kapitän der Bote der Rache, Admiral einer aus 2 Schiffen bestehenden Flotte und Tod aller Rahadoumi: Ben war wirklich ein Ärgernis. Immer brachte er sich und andere in Gefahr und meistens, obwohl er das genaue Gegenteil erreichen wollte. Ich erinnere wie er seinen ersten Schuss, beim 10 Versuch, traf und wie glücklich er daraufhin war, bis er von einem der Männer von Meister Geißel ausgeknockt wurde. Und wie ich einen Stachel aus seinem Arsch zog, der so tief saß, dass er fast daran verblutete.
Wie er es schaffte mit einem gelähmten Bein von Hausdach zu Hausdach zu springen, aber daran scheiterte auf Deck eines fremden Schiffes zu springen.
Machs gut Ben und grüß die Rahadoumi von mir!

Kurtisane aus Port Fährnis: Ben Beckman? Was ein Mann! Der wusste wirklich, was er tat! Er ist tot? Ein Verlust für die Frauenwelt!

Rosie Schandmaul, ehemalige Offizierin der Drescher, heute 1. Maat der Löwenzahn: Ich konnte Ben nie wirklich einschätzen, obwohl ich eine Zeit lang auf seinem Schiff, der Drescher, als Offizier diente. Bis heute weiß ich nicht, ob er uns beschützen wollte oder zu feige war, als die 4 Männer von Sorrinasch kamen, um ihn mitzunehmen.

Kogge, 1. Maat der Bote der Rache: Ben? Hab ihn ein paar Mal gesehen. Hat sich immer zurück gehalten, wenn es ernst wurde. Wenn du mich fragst ein Feigling, aber dem Admiral treu. Vielleicht merkt er nun endlich, dass nur ein Schwert eine echte Waffe ist, nur übertroffen von der Faust lacht

Ambros Kroop, Koch auf der Bote Rache: Ben? War ein Hungerhaken. Hätte mal was essen sollen, dann hätte er auch mehr Entscheidungsfreude gehabt. Werd ihn vermissen, den Schwätzer, der besoffen zwischen den Schweinen lag.

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18. Die Prüfung des Orkankönigs

Es dauerte nicht lange, da trafen sich Olou und Teile seiner Crew im Nixenkübel, um die Lage der Dinge zu besprechen. Selbst nach 2 Tagen in Port Fährnis waren sie noch nicht weiter gekommen, was den Kaperbrief anging.

Dafür waren Blutroter “Kogge” Koggwart, Freddy das Wiesel, Lariela der Wind und Der stumme Torben bereits dabei einen Plan auszuhecken. Ghazkull, dem nicht genug Stimmung in der Kneipe war, beschloss diesen PLan zu befeuern, indem er allen einen Rum und Freibier spendierte, was sofort dazu führte, dass Freddy mit einem waghalsigen Plan und der Bitte um einen Vorschuss auf ihn zukam, der ihm sofort gewährt wurde.

Unterdessen unterhielt sich Ben Beckmann mit einem Halbing, der sich im Nixenkübel aufhielt und als Joris Selftmann vorstellte. Nachdem beide gezeigt hatten, dass sie mit ihren Schusswaffen aufeinander zielen konnte, stellte Joris dem inzwischen wieder zum einfachen Matrosen abgestiegenen Ben eine Herausforderung, um an die Feder an seinem Hut zu gelangen, die Olou haben wollte.
Ben sollte die Markierungsschilder der einzelnen Mördergilden im Halbmondhafen jeweils mit einer Kugel versehen und das innerhalb von 6 Stunden und dann lebend zurück in den Nixenkübel gelangen.

Gleichzeitig unterhielten sich Olou und Ghazkull mit einem höchst seltsamen Mann. Keiner traute sich an den mysteriösen Kerl heran, dessen körperliche Substanz immer wieder verschwand.
In einem interessanten Gespräch, in dem Olou versuchte seinen Gegenüber, Alrik Mondhand, von der Rechtschaffenheit seiner Rache und seiner Mission zu überzeugen, fanden sie heraus, dass Alrik aus Nex kam und eine Lebensaufgabe suchte, die er schließlich darin fand, sich Olous Crew anzuschließen.

Im Rahmen einer waghalsigen Jagd durch den Halbmondhafen, immer verfolgt von Teilen der Gilden, die ihn zwar bemerkten, aber nicht zu fassen bekamen, fand sich Ben auf einem der Häuserdächer kurz vor seinem letzten Ziel wieder.

Zu seinem Unglück hatte die letzte Bande ihn rechtzeitig bemerkt und rollte eine große Balliste herbei, mit der sie ihm vom Dach schießen und gleichzeitig an eine andere Wand nageln wollten. Den Aufruhr mitbekommend, gesellten sich Ghazkull und Olou zu dem Pöbel hinzu, der Blut fließen sehen wollte, immerhin hatte Ben oder eher sein Schutzengel Joris einem der Gildenchefs mit einer Donnerbüchse den Brustkorb aufgesprengt.
Zwar dachte Olou zuerst, dass Kogge bereits etwas Unüberlegtes getan hatte, doch als er Ben in Not sah, beschloss er auch hier einzugreifen. Gerade in dem Moment, als die Bewohner des Halbmondhafens die Balliste bedienten, beschwor Ghazkull einen Nebel herauf, der sie ihr Ziel verfehlen ließ, sodass der faustgroße Bolzen im Dach neben Ben einschlug.
In der Zeit kletterte Olou mithilfe seiner Spinnenschuhe die Wand hinauf, packte den Schützen und floh mit ihm durch die Straßen zurück zum Nixenkübel.
Als Joris Ben gratulieren wollte, fragte Olou ihn, ob sich ein Mann mit seinen Talenten nicht seiner Crew anschließen wolle, es gebe immer etwas, was man dort erschießen könne.

Am nächsten Morgen setzte Olou zusammen mit Ben und Ghazkull über zum Festland, um dort einen Boten zu engagieren, der zusammen mit einer gewaltigen Bestechungssumme eine Audienz beim Orkankönig erreichen sollte.
Da sie sonst nichts zu tun hatten, beschlossen die 3 sich etwas umzuschauen. Dabei landete Ben mit der Erlaubnis und vor allem dem Geld von Olou in der Sirenenpeitsche, dem besten Bordell in ganz Port Fährnis, um offiziel zu sehen, ob Kogge wirklich arbeitete oder nur sein ganzes Geld verhurte.
Da er Kogge nicht fand, beschloss Ben sein Glück zu nutzen und die zeit im Bordell zu genießen, was auch die Damen ausgiebig erfreute.

Unterdessen kauften sich Ghazkull und Olou einige Gegenstände und 3 Mwangi-Sklaven, die Olou in den Gozreh-Tempel brachte, um sie zu untersuchen zu heilen und anzukleiden, damit er sie in seine Crew aufnehmen konnte. Ghazkull hingegen fand etwas über das Viridiankartell hinaus, beschloss aber, dem erst am nächsten Tag nachzugehen, genau wie seinen Besuch in der Mystikerschanze.

Am nächsten Morgen jedoch wurden Ben, Olou und Ghazkull von einer grölenden Menge geweckt, die lautlos, Olou! Olou! skandierten, woraufhin sich der Mantikorschlächter nach draußen begab und sich plötzlich dem 1. Maat des Orkankönigs, Tsadok Goldzahn, gegenübersah.

Dieser erklärte unter reichlich verdeckten Beleidigungen das ein solch unbedeutender Pirat ohne Fürsprecher zunächst eine Prüfung abzulegen habe und das diese nun beginnen werde.

Zunächst sollte Olou gegen einen Mann aus der Crew des Orkankönigs beweisen, wie schnell er ein Segel entfalten konnte. Da Olou über seine Spinnenschuhe verfügte, war sein Gegner ihm zu keiner Zeit gewachsen. Auch ein offensichtlicher Versuch das Segel umzuschwenken wurde von Ghazkull und Ben verhindert, indem sie den unglücklichen Piraten, der betrügen wollte, einfach über Bord warfen.

Beim 2. Test hingegen, ein auf Glück basierenden Kartenspiel, stellte sich die Situation anders dar. Hier spielte Ghazkull gegen Tsadok persönlich und verlor trotz der Hilfe von Olou, der mithilfe seines Fernblicks in Tsadoks Karten spähen konnte.

Der 3. Test, ein Kampf gegen einen wütenden Sumpfriesen endete hingegen in einem Debakel. Zwar konnten Olou und Ghazkull schnell verhindern, dass der Riese ihr Schiff attackierte, doch der mutige Ben, der vorgerannt war, um das Ungetüm zu erschießen, wurde von dessen Fischhacken aufgespießt und verblutete elendig an seinen Wunden, während seine Kameraden das Monster töteten.

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17. Ein unerwarteter Verrat

Kaum hatten Olou, Ghazkull und Exulans die Geheimtür in dem Krankenraum gefunden, betätigten sie den Schalter, um diese zu öffnen. Hinter dem Bücherregal befand sich eine dunkle Treppe, die mehrere Stufen hinabging.
Furchtlos schnappte sich Olou eine seiner ewigen Fackeln und ging voran in die Finsternis.

Währenddessen hatte Ben Beckman ein unerfreuliches Gespräch mit Marinus Modrinacht, bei dem dieser sich als Werwolf zu erkennen gab und meinte, Ben als Druckmittel gegen Olou benutzen zu können. Ben konnte darüber nur lachen, da Olou mit niemandem verhandle, bis ihm klar wurde, dass dies seinen Tod bedeuten würde.

Die Ketten, welche seine Hände auf den Rücken fesselten wurden nun hochgezogen, sodass er eien halben Meter über dem Boden hing und seine Schultern zu bersten drohten, während Marinus darauf wartete, dass Olou den Raum betrat und noch Männer postierte.

Es dauerte auch nicht lange bis sich Olou zusammen mit seinen Kameraden durch die Räume voran gewagt hatte, um in den Hauptraum des Anwesens, einen großen unterirdischen Keller zu gelangen. Das Bild, welches sich ihm bot, ließ den mächtigen Mwangi zumindest für einen Moment innehalten.
Der gefesselte Kapitän der Drescher mit knirschenden Schultergelenken und gesenktem Kopf von der Decke hängend und dazu ein einsamer Mann, der seelenruhig auf einem Stuhl sitzt und ihn freundlich anlächelt.

Es entspannte sich ein Gespräch zwischen Marinus und der Gruppe um Olou, in welchem Marinus Olou anbot sich doch dem Piratenfürsten Sorrinasch anzuschließen. So könnte er Teil einer bedeutenden Crew werden und zudem den Kaperbrief des Piratenfürsten als Teil seiner Flotte mitnutzen. Nach einigem Hin und Her und dem Zeigen eines weiteren Gefangen, Freddy, der vor allem Ghazkull nachdenklich werden ließ, schien sich Olou mit dem Gedanken anfreunden zu können, bis Marinus ihm die 2. Bedingung erzählte. Jeder Pirat in der Crew von Sorrinasch muss ein Werwolf sein.

Ohne weiter zu zögern beendete Olou die Verhandlungen und zog sein Schwert vom Rücken, doch sein Gegenüber überraschte ihn erneut. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin fielen die seitlichen Wände zu Boden und dahinter kamen 4 Werwölfe und 4 Werraten zum Vorschein, die sich auf Olou, Ghazkull und Exulans stürzten.
Es entspann sich ein Harter Kampf zwischen den Beteiligten, während Marinus seelenruhig mit seinem Schwert auf den wehrlosen Ben Beckmann einschlugg, bis dieser schwer blutend nur noch schlaff an den Ketten hing.

Lachend machte er sich darauf daran den Raum zu verlassen. Unterdessen kämpften Olou und Ghazkull nach wie vor mit der Überzahl an Lykanthropen, die es ihnen deutlich schwerer machten als jeder Gegner vor ihnen. Hinzu kam ein sehr unerwarteter Verrat.
Anstatt mit seinen Kameraden zu kämpfen, erlag Exulans den Verlockungen des Werwolfs und folgte ihm durch die Tür hinaus.
Als Olou und Ghazkull ihre Gegner endlich besiegt hatten, waren viele bereits geflohen,. Exulans mit Marinus gegangen, aber Ben Beckmann sehr zu ihrem Erstaunen noch am Leben, auch wenn es ihm nicht gut ging.
Bevor Ghazkull den Schützen heilte, nahm er noch dessen zweiläufige Pistole, die auf dem Tisch lag wieder an sich.

Es folgte eine rasante Flucht durch die Straßen von Ollo, die erst am Hafen endete. Hier hatte die Crew unter der Führung von Freddy, Kogge und Knöchel Malmer bereits die Hafenarbeiter, welche die Bote der Rache in Besitz nehmen wollten, überwältigt und getötet, ohne selbst allzu große Verluste zu erleiden. Die Drescher hingegen, die noch immer schwere Schäden aufwies, ließ Olou zurück, zumal er auch Ben Beckman, der sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte sowieso das Kommando über das Schiff entziehen wollte.

Da keiner in der Crew und auch nicht die Offiziere und Kapitäne nun wussten, wie es weitergehen sollte, der Ausflug nach Ollo hatte ein Schiff, einen geschätzten Weggefährten gekostet und sicherlich einen mächtigen Feind gebracht, beschloss Olou zunächst einmal zurück zum Gezeitenfelsen zu reisen und sich auf dem Weg dorthin über seine zukünftigen Ziele klar zu werden. Unterdessen überlegte sich Ghazkull wen er als Offizier auf seinem Schiff Teufelsblässe einstellen sollte, wenn Eisberg, Franky und Tom es denn geschafft hatten, dieses zu reparieren.

Ohne Probleme kam die Bote der Rache zurück zum Gezeitenfelsen, wo sie bereits von Kleinstein und den Handwerkern erwartet wurden. Sehr zu Ghazkulls Freude war sein Schiff vollständig repariert und sogar mit einem leicht verbesserten Steuerrad ausgestattet worden. Auch Olous Frau war in der Zwischenzeit nicht tatenlos geblieben und hatte mehr als 20 neue Wachen sowie einen Barden angeheuert, dessen Ziel es war, den Ruf des Mantikorschlächters zu mehren.
In der darauffolgenden Nacht kam Olou zusammen mit seinen wichtigen Männern und Frauen zu einer Entscheidung. Die Zeit war reif für eine Reise nach Port Fährnis.

Die Reise zum wichtigstens Piratenhafen der Fesseln verlief bis auf einen kurzen Zwischenfall mit einem rahdoumischen Schiff, welches jedoch im Schutz der Dunkelheit entkommen konnte, ereignislos. Im Hafen angekommen allerdings kam Olou und Ghazkull ein Schiff aus dem Hafen entgegen, welches sie aufforderte ihre Fahrt zu verlangsamen und zu stoppen. Der Sprechen stellte sich als Zwerg hinaus, der es sich nicht nehmen ließ, daraufhin fliegend auf das Schiff von Olou hinüberzuwechseln und ihn darauf hinzuweisen, dass er die Bote der rache sowie die Teufelsblässe zunächst für 1 Woche unter Quarantäne im Halbmondhafen zu stellen habe.

Um nicht gleich zu Beginn für Aussehen zu sorgen, unterwarf sich Olou dieser Anweisung und ging nach einer kurzen Durchsuchung seines Schiffs an Land.

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16. Auf nach Ollo!

Nach einer ausufernden Feier, in deren Rahmen die allerletzten Vorräte der Bote der Rache aufgebraucht wurden, kehrte Müdigkeit und Ernüchterung auf der Bote der Rache ein.
Zwar hatte die Crew einen gewaltigen Schatz gefunden und auch vollständig geborgen, die Sahuagin der Menschenfängerbucht fast vollständig vernichtet und doch wusste keiner so Recht, wie sie jetzt weitermachen sollten, zumal Sandara Quinn beschlossen hatte eine Pilgerreise zu Besmaras Thron durchzuführen und die Crew daher nach Absprache mit Kapitän Ollo verließ.

Derart gestrandet kam es Olou, der zusammen mit Ghazkull einen Kurs nach Ollo, der Hauptstadt der Haiinsel, erarbeitet hatte, gerade Recht, dass sich ein alter Feind zu ihrem Ankerplatz am Rande der Menschenfängerbucht näherte:
Die Drescher mit ihrem neuen Kapitän Knöchel Malmer, einem wild aussehenden Piraten, der sich auf den brutalen Faustkampf verstand.

Er forderte den bereits geschwächten Kapitän Olou zu einem Zweikampf am Strand auf, den dieser knapp gewann. Er verschonte Knöchel Malmer, nahm sich dessen Schiff und seine noch überlebende Crew und gab es Ben Beckman, der nun endlich auch ein Schiff unter seinem Kommando hatte.

Nachdem Olou und Ghazkull zusammengerechnet hatten, wie lange ihre Vorräte reichten, beschlossen sie zur Haiinsel, genauer nach Ollo zu segeln. Zum einen wollte Kapitän Olou einen neuen Hafen kennenlernen, zum anderen versprachen sie sich hiervon, gewissen Eindruck auf die Bevölkerung zu machen, so ihren Ruf zu steigern und vielleicht sogar im Ansehen Avimar Sorrinasch, eines Piratenfürsten zu steigen.

Mit einigen Schwierigkeiten, Bens Erfahrungen zum Führen eines Schiffes waren noch sehr begrenzt, gelangten sie schließlich am Mittag des 3. Tages nach ihrem Aufbruch von der Menschenfängerbucht in Ollo und liefen in den Hafen ein. Nachdem Ben ein schlechtes Geschäft mit Exulans abschließen musste, um die Hafensteuer zu entrichten und Olou sein Schiff, die Bote der Rache in eine Werft gebracht hatte, wo sie repariert werden sollte, beschlossen die Piraten sich einmal in dem Dorf umzusehen.

Was ihnen als Erstes und allem voran Exulans auffiel war, dass die Bewohner von Ollo anscheinend all ihr Silber im Hafenbecken entsorgten aufgrund einer Anweisung des Piratenfürsten. Als Exulans versuchte nach den Schätzen zu tauchen, kam es zu einem kurzen Konflikt mit einigen Hafenaufsehern, den er jedoch schnell lösen konnte. ZU seinem Leidwesen konnte er dabei nur einige Fläschchen Silberöl ergattern, während er all die wertvollen Dinge wieder zurück ins Wasser werfen musste.

Unterdessen verfolgten Olou und Ghazkull einen Schützen, der von den Dächern der Stadt mit Armbrustbolzen auf sie geschossen hatte, konnten ihn aber nicht schnappen. Dafür lief Ghazkull in die Falle eine Straßenbande auf Jugendlichen und Kindern, die er ohne zu Zögern auslöschte, als sie ihn angriffen.

Wie vorher abgesprochen trafen sie sich wieder am Hafeneingang, wo eine breite Straße in das Dorf hinein führte.
Unterdessen hatte Ben eine unterhaltsame Unterredung mit einem Mann namens Grotus, der das Geschäft eines gewissen Grotus anpries und meinte, dort müsse man gewesen sein, wolle man Ollo heil wieder verlassen. Da er dem Braten nicht so wirklich traute, beschloss er zusammen mit Exulans seinen Admiral zu informieren und sich zunächst mit Olou und Ghazkull abzustimmen.

Wieder vereint beschloss Olou sich diesen Grotus einmal anzusehen und ebenfalls in die Wirtschaft einzukehren, in der zuvor Ben sein Glück versucht hatte. Entzückt von der freundlichen Art des Mannes beschloss er ihm zu folgen und seinen Laden aufzusuchen. Ben, dem der Mann noch immer suspekt war, beschloss auf sein Schiff zurückzukehren. Dabei wurde er ebenfalls von 2 Schützen auf den Dächern der Stadt beschossen, konnte aber erkennen, dass diese Männer Abzeichen von Avimar Sorrinasch trugen.

Schnell wollte er zu seinem Kapitän eilen, doch dieser befand sich bereits nicht mehr in der Wirtschaft. Leider war ihm die Wegbeschreibung von Grotus nicht mehr exakt im Kopf, sodass er sich in den schmutzigen Gassen von Ollo verlief, direkt in die Arme einer weiteren Kinderbande.
Noch bevor er seine Überlegenheit mit Hilfe der neuen von Ghazkull erhaltenen Pistolen ausspielen konnte, traf ihn ein Schlafpfeil am Kopf und ließ ihn zu Boden gehen.

So niedergeschlagen kam er zu einem Mann namens Madrios, der ihm eine Pistole abnahm und versprach sie ihm wiederzugeben, sollte er sich um das ominöse Gespensterhaus kümmern, indem seine Kinder immer wieder verschwinden würden.
Nachdem sie ihn frei gelassen hatten, beschloss Ben aber die Sache Olou gegenüber nicht zu erwähnen und die Sache auf sich beruhen zu lassen. Immerhin besaß er noch 2 weitere Pistolen.

Die nächsten 2 Tage geschah nicht viel. Olou wartete darauf, dass die Arbeiten an seinem Schiff beendet wurden, während Ghazkull versuchte den Ruf der Piraten zu steigern und Ben sich zusammen mit Exulans daran machte überschüssiges Plündergut zu verkaufen, beziehungsweise Ausrüstung, und Proviant einzukaufen.

Dann sollte das Unglück seinen Lauf nehmen. Ghazkull, Exulans und Olou beschlossen sich persönlich noch bessere Waffen zu kaufen, während Ben auf seinem Schiff blieb, um sich etwas zu erholen und das Schiffsabläufe zu ordnen.
Plötzlich kamen 6 Männer mit dem Abzeichen von Sorrinasch auf die Kaimauer und forderten, dass Ben sie an Bord seines Schiffes ließe, um zu überprüfen, ob er sich an das Silberverbot hielte. Einer seiner Männer, Exulans, sei mit einem silbernen Anhänger gesehen worden.
Widerstandslos ließ sich Ben Beckman nach einer ergiebigen Durchsuchung seines Schiffes abführen, während Olou zusammen mit den Offizieren nach dem Kauf neuer Waffen den Eingang des angeblichen Spukhauses betrat, da sich dort das Zeichen von Sorrinasch finden ließ, welches auch die Schützen auf den Dächern getragen hatten.

Nach dem Kopf gegen einige KInder, die sich unter lauten Schmerzensschreien in Werwölfe verwandelten und der Durchsuchung des ersten Raumes stand für Olou fest, dass er dieses Haus durchsuchen und der Ursache der Angriffe auf den Grund gehen musste.

Gleichzeitig wurde Ben in ein unterirdisches Gewölbe gebracht, zu einer beeindruckenden Gestalt, die sich als Marius Modrinnacht vorstellte und ihm erklärte, dass Olou, Ghazkull und Exulans auf dem Weg zu ihm sein, nur um sich vor seinen Augen in einen Werwolf zu verwandeln.

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15. Die Menschenfängerbucht

Den Gefahren von Raugsmaudas Gestaden entkommen, setzte Kapitän Olou wieder Segel gen Menschenfängerbucht um seinen Durst nach Rache und den Hunger seiner Mannschaft nach Beute zu befriedigen.
Es dauerte nicht lange und die Bote der Rache konnte die gewünschte Inselgruppe anlaufen. Eine tiefblaue Lagune, die vollkommen in einem Kessel eingeschlossen war und nur durch eine schmale Einfahrt zu erreichen war, zeigte sich vor den Piraten.

Überspannt wurde die Lagune von einem gewaltigen Geflecht aus Ranken, die kaum Sonnenlicht durchließen. Zudem gab es nur wenige Möglichkeiten an Land zu gelangen, da hohe, steile Felswände vom Wasser bis hoch in den Dschungel ragten.

Vorsichtig steuerte Ghazkull am Nachmittag das Schiff in die Bucht hinein. Sie hatten also die Menschenfängerbucht gefunden, doch wo befand sich der Eingang zu Kapitän Kyros Wolf gigantischem Schatz? Sorgfältig inspizierten Olou und Ghazkull die Felswände von ihrem Schiff aus, doch sie konnten nichts erkennen, was zu dem Gedicht auf dem Rücken der getöteten Piratin passte.
Dafür bemerkte ihre Crew, wie sich irgendjemand an dem Schiff zu schaffen machte. Darauf aufmerksam gemacht, konnte auch Ghazkull die Flossen von Haien erkennen, die um das Schiff herumschwammen und ein sägendes Geräusch.
Das Wissen aus ihren bisherigen Erfahrungen mit Sahuagin anwendend, erkannten Olou und Ghazkull, dass die Fischwesen mit den Haien kommunizierren und diese als Reittiere nutzen konnten und wohl gerade dabei waren, das Ruder des Schiffs zu beschädigen, sodass die Bote der Rache manövrierunfähig sein würde.

Eilig machte sich Ghazkull daran ein paar unheilige Kreaturen zu beschwören, während Olou Pfeil um Pfeil in Richtung der Haiflossen abschoss, was seine Crew ihm gleich tat. Gerade noch rechtzeitig konnten die Sahuagin abgewehrt werden und Ghazkull wendete das Schiff aus der Bucht hinaus aufs freie Meer, wo sie beschlossen erst einmal zu ankern. Zu ihrem Glück schienen sie die Fischwesen nicht zu verfolgen, auch wenn sich ihnen der Grund dafür nicht wirklich erschloss.

Allerdings erkannten sie, dass die Sonne nun in ihrem Rücken stand und aufs freie Meer schien, wohingegen in dem Rätsel die Rede davon war, dass die ersten Sonnenstrahlen ihnen den goldenen Zahn weisen würden. Also beschloss Olou bis zum nächsten Morgen zu warten, verdoppelte jedoch die Wachen an Deck.

Nach einer ereignislosen Nacht versammelte sich die gesamte Crew am Morgen an der Reling, um zu erblicken, was auch immer da kommen möge. Erwartungsvoll starrten sie auf die steinernen Küstenwände als Sarenraes Strahlen über die Horizont kamen und tatsächlich funkelte da etwas mitten in einer Felsformation am anderen Ende der Bucht.

Doch wie sollten sie durch die Sahuaginverseuchte Bucht gelangen?
Derart vor einem Problem stehend, beschlossen Olou und Ghazkull sich von der Spitze des Mastes, der fast bis an das Geflecht oberhalb der Bucht heranreichte, nach oben in die Ranken zu springen und sich von dort an Land zu hangeln und sich dann abzuseilen. Da Olou selbst dafür zu schwer schien, schickte er Kleinstein los, der sich gut macht, aber in der Mitte der Bucht abstürzte und sich dann wieder daran machte, schwer verletzt aufs Schiff zurück zu schwimmen.
Nur dank einem von Olou abgeschossen Pfeil gelang es ihm das Seil seiner Kameraden zu ergreifen, bevor ein Hai nach ihm schnappte, doch es zeigten sich erstaunlicherweise keine Sahuagin. Wagten sie sich nicht bis zum Rand der Bucht?
Die Lösung erschien Olou so gut wie jede andere, daher beschloss er zusammen mit Christine, Brim, Exulans, Kogge, Ben und Ghazkull die Außenseite der Felswand emporzuklettern, durch den Dschungel zu laufen, wobei er hier darauf achten wollte, nicht in eines der wilden Affenrudel hineinzulaufen, welche er als große Gefahr ansah, und sich dann an der entsprechenden Stelle abzuseilen.

Gesagt getan, doch in des Kaptäns leerem Auge fand sich leider nicht, was Olou gedacht hatte. Kein Schatz, kein Gold, sondern ein mit Wasser gefüllter Tunnel und eine vermoderte Holzkonstruktion.
Da er jedoch so einfach nicht aufgeben wollte, sprang er zusammen mit Christine, Ben und GHazkull ins Wasser, trank einen TRank Wasser atmen, den er wohlweislich für einen solchen Fall bei sich trug und tauchte unter, MITTEN in die Heimat des örtlichen Sahuaginstammes.

Hier konnten die ausgewählten Mitglieder seiner Crew zum ersten Mal sehen, was es bedeutete, wenn Kapitän Olou jemanden ewige Rache geschworen hat. Mit einer Präzision und enormen Wut kämpfte sich der Mwangi zusammen mit Ghazkull durch die Tunnel und verschonte keinen Sahuagin. Jeder vom Babyalter bis hin zum Greis wurden gnadenlos abgeschlachtet, sodass das Wasser sich rot von den unglaublichen Mengen an Blut färbte, die Olou vergoss. Selbst vor den gerade aus ihren Eiern geschlüpften Babys machte er keinen Halt, wobei er beschloss ein anders aussehendes Ei, welches er zusammen mit einem komisch aussehenden Fisch fand, mitzunehmen, während er auch hier die übrigen Eier zerstörte.

Kurz darauf gelangten Olou, Ben und Ghazkull in den Thronsaal der Sahuagin. Nachdem sie einen riesigen Hai den Gar ausgemacht hatten, dauerte es auch nicht mehr lange, bis der vierarmige König
Krelloort.jpg
fiel.
Nach einiger Suche und einer unangenehmen Überraschung in Form eines giftigen Quallenschwarms gelang es Olou den sagenhaften Schatz von Kyros Wolf zu finden und zurück auf sein Schiff zu bringen, wo er von seiner begeisterten Mannschaft empfangen wurde.

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14. Eine gefährliche Fahrt

Olou und seinen Offizieren blieb kaum Zeit, um nach dem Angriff der feindlichen Piraten durchzuschnaufen.
Nur 2 Tage später legte ein weiteres Schiff am Gezeitenfelsen an. Dieses Mal handelte es sich jedoch um einen kleinen schmalen Segler, mehr ein Fischerboot, welches von 4 Personen gesteuert wurde, die von den großen Taten von Olou dem Mantikorschlächter gehört hatten und sich diesem deshalb anschließen wollten.
Standesgemäß kam Olou ihnen über das Wasser mit Hilfe des “Eisernen Hemdes” des Eisernen Berts entgegen gelaufen und fragte sie über ihre Fähigkeiten und den Grund ihrer Ankunft aus.
Schnell wurde klar, dass vor die Katzenfrau Milah, der bärbeißige Sören, die schöne Besmaragläubige Christine und die singende Halblingsfrau Josi eine gute Ergänzung der aktuellen Crew darstellen würden.

Kurz darauf setzte Kapitän Olou nach Absprache mit seinen Offizieren auf Drängen der Mannschaft nach Beute die Segel in Richtung Menschenfängerbucht. Die Zeit schien reif zu sein für den großen Coup und natürlich für die Rache an den Sahuagin, welche es gewagt hatten den Besitz von Olou anzugreifen.

Da Ghazkulls Schiff noch immer scher beschädigt war, beschloss man gemeinsam auf der Bote der Rache zu segeln.
Nach nur wenigen Tagen traten jedoch schwerwiegende Probleme an Deck auf. Crewmitglieder verschwanden spurlos auf Wachen oder fielen am hellichten Tage wegen Erschöpfung aus der Takelage. Kroop, der Koch, vertilgte die kompletten Vorräte der Bote der Rache und begann einen Kampf gegen Ghazkull, den er nicht gewinnen konnte, der aber offenbarte, dass er von einer bösen Macht besessen war, die das Schiff heimsuchte.
Brim setzte ein Teil des Schiffes in Brand, bevor Olou ihn ohne Ausrüstung in der Kapitänskajüte einsperrte.

Die Spur zu dem Verursacher führte die mittlerweile ebenfalls geschwächten Offiziere zu Sandara, die von einer seltsamen Kreatur besessen zu sein schien. In einem harten Kampf, der alle fast das Leben kostete konnte die Kreatur, eine Nachtvettel, welche die Offiziere in den golghanischen Ruinen unter dem Gezeitenfelsen geweckt hatten, besiegt werden.
Leider starb mit der Nachtvettel auch endgültig der Körper von Sandara, die nur dank einer Schriftrolle von Ghazkull wiederbelebt werden konnte.

Nun hatte Olou jedoch ein Problem. Seine gesamte Crew stand kurz vorm Sterben und außer ihm und Exulans waren auch seine Offiziere mit seinen Kräften am Ende und drohten an dm Dämonenfieber der Vettel zu sterben, sodass er eine waghalsige Mission beschloss. Unter Aufbietung all seinen Mutes nahm er Kurs zu der Nordöstlichsten Insel von Raugsmaudas Gestaden.
Dort sollte einer alten Sage nach ein verzauberter Brunnen stehen, der jedes Leiden heilen konnte.

So heimlich wie möglich begaben sich erst Olou alleine und als er das Rätsel des Brunnens nicht lösen konnte der Rest seiner Offiziere an Land. Dort trafen sie auf unheimliche Geister, massenhaft Zombies, und allerlei andere Untote, die sie behelligten, denen sie aber zu ihrem Glück größtenteils ausweichen konnten.
Nach der Entschlüssung des Rätsel, sowie dem Erhalt der Träne einer Meerjungfrau gelang es ihnen bei dem Kampf gegen einen Grabwächter von der Insel zu entkommen und ihre Crew zu retten.

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13. Angriff auf den Gezeitenfelsen

Nachdem sie sich von dem Angriff des Oktopus erholt hatten. befand Olou, dass es besser wäre, sich wieder dem normalen Piratenhandwerk zu widmen. Da er bereits von seiner Frau die Handelsrouten aus Sargava in Erfahrung gebracht hatte, machte er sich auf den Weg in Richtung Glitschiger Küste, um dort Schiffe zu überholen.

Bereits nach kurzer Zeit entdeckten sich eine Galeone, die gerade von einem anderen Piratenschiff geentert wurde. Sofort entschloss sich Olou diese Situation auszunutzen und beider Schiffe habhaft zu werden.
Noch bevor er in den Kampf eingreifen konnte, drehte das Piratenschiff ab und fuhr auf die Bote der Rache zu.
Gortus Sward, ein Hobgoblin und gleichzeitig Kapitän des feindlichen Piratenschiffes Teufelsblässe forderte Ghazkull, der die Gespräche übernahm, auf, sich nicht einzumischen, da dies seine Beute sei.
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Zum Schein bestätigte Ghazkull dies, um dann mit voller Fahrt auf das feindliche Schiff zuzuhalten.
Schnell erkannte Gortus Sward das Manöver und beschoss die Bote der Rache mit Ballisten, was diese jedoch nicht aufhielt, sodass es zu einem unerbittlichen Kampf kam, bei dem der Hobgoblin fiel und Olou ein neues Schiff sein Eigen nennen konnte. Zudem schlossen sich 12 Seeleute der Crew an.

Die Galeone, die Gortus hatte überfallen wollen,konnte allerdings trotz schwerer Schäden entkommen. Wütend über den Misserfolg bezüglich der Galeone und da sein letzter kontrollierter Untoter vom Riesenoktopus vernichtet worden war, versklavte Ghazkull den unglücklichen Gortus als einen seiner Untoten.

Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Blutbucht, wo Ghazkull zusammen mit Ben anlegte, um Plündergut zu verkaufen, machte sich Olou zusammen mit seinen 2 Schiffen nun zurück auf den Weg zum Gezeitenfelsen.
Das 2. Schiff übergab er Ghazkull, der mit seinem vorherigen Schiff alles andere als zufrieden war und sich sehr über die neue Gabe seines Admirals freute.

Während dieser Zeit schien Ben von Albträumen geplagt zu werden. Jede Nacht sah er seltsame Bilder vor sich, bei denen er ein Seegefecht wahrnahm und am Ende lediglich ein blutiges Bild zurückblieb, während er seine eigene Leiche sah. Schreiend wachte er auf und versetzte so Teile der Crew in Angst.

Die Rückkehr gestaltete sich schwieriger als gedacht. Kurz nachdem die Schiffe von Blutbucht abgelegt hatten, kam abends ein merkwürdiger Nebel auf und Exulans konnte ein sich näherndes Schiff erspähen, auf welchem unermüdlich eine Glocke geschlagen wurde. Zu seienr Verblüffung fuhr es gegen den Wind. Als er die übrigen Offiziere informieren wollte, war das Schiff bereits verschwunden.

Am nächsten Abend setzten sich die unheimlichen Begebenheiten fort, als dieses Mal Ghazkull und Cysar das Schiff entdeckten, welches deutlich näher kam. Am wurmzerfressenden Bug des Schiffes konnten sie den Namen Totenglocke lesen.
Daraufhin fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen.
Hatten sie vorher nur spekuliert, dass es sich um ein Geisterschiff handelte, stellte sich nun diesbezüglich Gewissheit ein.
Cysar berichtete von einem grausamen Kapitän, der bei der Waljagd seine gesamte Mannschaft in den Abgrund gestürzt hatte und seitdem sie Seelen von Seeleuten sammelte, um sich von seinem Fluch zu befreien.
Er würde seine Ziele immer 3 Tage verfolgen und in den Wahnsinn treiben, bevor er zuschlug.

Sofort beschloss Olou sich dieser Gefahr nicht auszusetzen und steuerte am nächsten Tag seine alte Heimat, ein kleines namenloses Fischerdorf an der Glitschigen Küste an.
Die komplette Crew mit Ausnahme von Ghazkull ging vor Anker und machte sich auf den Weg in das Dorf, welches jedoch verlassen schien. Zu seinem Glück erinnerte sich Olou an das geheime Versteck des Dorfes, wenn Piraten angreifen und konnte die Dorfbewohner finden und zu einer riesigen Feier einladen, bei der er von seinen Erlebnissen erzählte und sich nach kurzem Zögern von seinen ehemaligen Bekannten feiern ließ.

Unterdessen machte sich die Totenglocke daran die Teufelsblässe zu entern. Ein Untoter, den Ghazkull nicht kontrollieren konnte, zusammen mit einigen Meereszombies bereiteten sich bereits auf ein Entermanöver vor, als der Hobgoblin zusammen mit seinen Untotengefährten Jakub und dem versklavten Gortus von Bord sprang und an Land schwamm. Völlig benebelt vom Alkohol beobachtete Ben diese Geschehnisse, griff aber weder ein, noch konnte er sich am nächsten Tag daran erinnern.

Da auch Olou wusste, dass er nicht ewig in seinem alten Dorf bleiben konnte, zumindest wenn er sein Ziel, eine Flotte aufzustellen und damit alle Rahdoumi zu töten, weiter verfolgen wollte, beschloss er nach Absprache mit seinen Offizieren am nächsten Tag weiterzusegeln und sich der womöglich noch immer vorhandenen Gefahr durch die Totenglocke zu stellen. Diese hatte am vorigen Abend weder die Schiffe zerstört, noch waren die Untoten an Land gekommen.

So bereiteten sich die Crews der Bote der Rache und der Teufelsblässe am Abend auf das Erscheinen der Totenglocke vor, die auch tatsächlich kam. Mit einem unermüdlichen Läuten der Glocke kam das Geisterschiff immer näher, bevor es schließlich angriff. Die Meereszombies waren schnell besiegt, doch der Kapitän stellte selbst für den sonst so mächtigen Ghazkull eine Herausforderung dar. Dessen Harpune durchbohrte seine Schulter und setzte ihm übel zu, bis Olou letztlich den Kaüitän zu Boden schicken konnte und die Totenglocke begann gen Meeresgrund zu sinken.

Erleichtert atmete die Mannschaft auf und setzte ungestört ihren Weg zurück zum Gezeitenfelsen fort. Dort angekommen überzeugte sich Olou von dem Fortschritt der Arbeiten an dem alten Lagerhaus, bevor er zusammen mit Exulans, der als Einziger das Angebot angenommen hatte, auch im Gezeitenfelsen selbst zu schlafen.
Unterdessen wurden Bens Albträume immer schlimmer, sodass er beschloss sich sowohl von Ghazkull als auch von Olou, die beide etwas von Heilkunde verstanden untersuchen zu lassen. Da beide nichts feststellen konnte, sich jedoch auch keine Besserung einstellte, beschlossen sie die Nacht in seiner Kajüte zu verbringen und ihn während seiner Träume zu beobachten.

Dabei konnten sie feststellen, dass der Schütze sich wild umherwarf und immer wieder sowohl seinen Hintern als auch seinen Kopf gegen die Bordwand rammte.
Als die beiden diese Stellen genauer untersuchten, konnten sichn dort jeweils fingerdicke schwarze Punkte ausmachen, die leicht schimmerten und vollkommen fest in seiner haut zu stecken schienen.

Sie beschlossen zunächst sich um den Punkt an seinem Hintern, der vollkommen eben mit Bens Haut verwachsen zu sein schien, zu untersuchen. Dafür holte sich Olou eine Zange und versuchte mit aller Macht den Fremdkörper aus Ben hinauszuziehen. Mit einer gewaltigen Kraftanstrengung gelang es ihm auch. Gleich hinterher kam eine gewaltige Blutfontäne, die Ghazkull nur mit Mühe stoppen konnte. Dafür schien Ben ruhiger geworden zu sein.

Interessiert sahen sich Olou und Ghazkull an, was sie dort aus Bens Körper geholt hatten. Ein langer pechschwarzer Dorn, der bis tief in seinen Körper gereicht haben musste. Obwohl sowohl Ghazkull als auch Olou Ben bereits magisch untersucht und dabei nichts Seltsames feststellen konnten, ging ein vergehende magische Aura von dem Dorn aus.
Als sie ihn in eine Schale legten, begann er sich aufzulösen und verschwand letztlich.
Geschockt darüber beschlossen die beiden Kapitäne nicht auch den Dorn aus seiner Schläfe zu ziehen, wie sie es zunächst vorgehabt hatten.
Als Ben aufwachte und das ganze Blut in seiner Kajüte bemerkte, gelang es ihm nur mit Mühe seine Galle bei sich zu behalten, dafür fühlte er sich zum ersten Mal seit seinem Fasttod beim Kampf mit dem Oktopus wieder etwas besser.

Noch bevor Olou den erneuten Aufbruch zu einer neuen Plünderfahrt befehlen konnte, griff bei Einbruch der Nacht eine Gruppe Sahuagin den Gezeitenfelsen an. Sie hatten sich zuvor im seichten Wasser versteckt, stellten aber für den kampferprobten Admiral, der Hilfe von den Wachen bekam, kaum eine Herausforderung dar.
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Doch nach wie vor sollte keine Ruhe einkehren. Nach einer nur sehr kurzen Ruhephase, in denen sich die Piraten versuchten etwas zu erholen und der Bau deer Lagerhalle voranschritt und sich dem Abschluss entgegen neigte, erschütterte eine Explosion die Eingangstür des Gezeitenfelsens.
Ben und Ghazkull, die lieber auf den Schiffen als in dem Turm schliefen, wurden hiervon wach und beschlossen sofort nach dem Rechten zu sehen, indem Ghazkull seine Skelettmannschaft einsatzbereit machte und die Teufelsblässe begann aus dem sicheren Hafen hinauszusteuern.
Währenddessen kämpften Exulans, der auf nächtlicher Diebestour war, Cysar, die schnell noch ihren Sklaven in Sicherheit brachte und Olou gegen eine 30köpfige Angreifergruppe, welche sich daran machte, den Gezeitenfelsen mit 2 Langbooten zu stürmen, während eine Dschunke an der Hafeneinfahrt wartete.

Während Cysar zusammen mit den Wachen des Gezeitenfelsens, von denen nur insgesamt 3 überlebten die freindlichen Bukaniere abwehrte und sie durch geschickte Taktik einen nach dem anderen tötete, kämpfte Olou im Schlafgemach seiner Gemahlin gegen einen Salzmephiten, der dort hineingelangt war.
Kurz darauf bemerkte er, dass nicht der Mephit sein eigentlicher Gegner war, sondern eine schwarzhaarige Schönheit, Isabella “Tintenhaut” Schleuser, die Tätowierungen am ganzen Körper aufwies.
Zwar gelang es ihm der jungen Frau einigen Schaden zuzufügen, doch selbst mit Hilfe seiner Gemahlin und Exulans wurde er besiegt und ging bewusstlos zu Boden.
Exulans hingegen wurde von der Frau geschnappt als er bewusstlos war und sich über die Schulter geworfen, woraufhin Isabella sich daran machte, den Turm wieder zu verlassen.
Als Cysar sich ihr in den Weg stellte, ließ sie diese erblinden und konnte den Turm so ungehindert wieder verlassen.

Unterdessen rammten Ben und Ghazkull das feindliche Schiff, die “Drescher”, die es allerdings schaffte, dass Steuerrad der Teufelsblässe zu zerstören und diese so manövrierunfähig zu machen. Von Ghazkull angetrieben, setzte Ben zu einem waghalsigen manöver an und sprang, als die Teufelsblässe die Drescher rammte wagemutig auf das fremde Schiff, wo ein breitschultirger Mann mit zerstörtem Gesicht und Irokesenfriseur ihn ins Wasser beförderte, um mitsamt dem Schiff zu entkommen.
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Doch so leicht wollte Ghazkull die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Er rief 3 kleine Windelementare herbei, die sich um die Segel der Drescher kümmern sollte, während er sich daran machte gegen Isabella Tintenhaut zu kämpfen, die Exulans auf ihren Schultern schwimmend auf ein Langboot befördern wollte, um zusammen mit den Bukanieren zu entkommen.
Zunächst versenkte er mit einem herbeigerufenen Wasserelementar eines der Langboote um dann 2 infernalische Haie herbeizubeschwören, die sich um Isabella Tintenhaut kümmern sollten. Den ersten vernichtete die Hexenmeisterin mit einem Geysir, doch den zweiten konnte sich wegen ihrer vielen zuvor erlittenen Verletzungen nicht mehr abwehren, sodass ihr lebloser Körper gen Meeresgrund sank.

Zu Ghazkulls Unmut war ihnen erneut ein Schiff entkommen, dazu sein Admiral schwer verletzt, Exulans bewusstlos, Cysar erblindet und Ben ins Wasser gefallen. Aber sie hatten überlebt und den Feind zunächst zurückgeschlagen.
Außerdem fanden sie eine höchst interessante Karte zwischen den Schulterblättern der nun toten schwarzhaarigen Hexenmeisterin, die ihnen den Weg zu dem sagenhaften Schatz von Kyros Wolf aufzeigt.

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12. Der Riesenoktopus

Nachdem Ghazkull Thraka und Kapitän Olou der Mantikorschlächter ihr Gespräch mit Agasta Schmiedel abgeschlossen hatten, ließ die Wache rund um Royster McKlieg die Geisel Ben Beckman wieder frei.
Dieser hatte sich vollkommen friedlich verhalten, sodass ihm kein Haar geschehen war.
Daraufhin hielt Olou vor seiner Mannschaft eine inspirierende Rede, dass sie nun Herr einer eigenen Insel waren und sich hier eine Basis für ihre Flotte aufbauen könnten, zumindest solange er sich gut mit der Burgherrin verstand. Begeisternd nahm seine Crew diese neuen Nachrichten auf.

Schnell war der Plan für die kommenden Tage gefasst. Olou unterbreitete den Offizieren seine Idee die alte Lagerhalle wieder aufzubauen. dafür wollte er zu einer der nördlichen Inseln reisen und dort Holz schlagen, da es auf der Insel über dem Wind keine Bäume gab. Auf dem Weg dorthin würden sie mit dem neu erworbenen Fernblick von Agasta nach Zielen Ausschau halten, um die Mannschaft bei Laune zu halten, die sich wohl nicht gerade begeistert zeigen würde bei dem vielen Holzhacken.

Da keiner seiner Offiziere ernsthaft widersprach, er vielmehr vor allem von Ghazkull Zuspruch erhielt, wollte Olou seinen Plan in die Tat umsetzen.

In der Nacht schlief Olou auf Einladung von Agasta im Gezeitenfelsen, wobei er noch zusammen bei den Wachen nächtigen musste. Währenddessen bemerkte Exulans, der als wachhabender Offizier sich in der Nacht auf Deck befand, wie eine Gestalt mit Mantel und Kapuze von der Insel aus gemächlich auf das Schiff zuging. Er alamierte den Rest seiner Wachmannschaft, die sich sofort kampfbereit machten. Als die Gestalt sich an Deck begeben wollte, versperrte Exulans ihr den Weg und wollte wissen, wer sie denn sei, dass sie sich einfach so an Bord begeben wolle. Als die Gestalt die Kapuze abzog und ein Tigerkopf zum Vorschein kam, verschlug es sowohl der Wachmannschaft als auch Exulans die Sprache. Der Wachmannschaft vor Angst, Exulans weil er befürchtete, Vibhischah der Suchende verägert zu haben. Dieser schien jedoch nur leicht verstimmt und verlangte sofort den Kapitän zu sprechen.

Eilig machte sich Exulans daran Ghazkull zu wecken und mit diesem zum Gezeitenfelsen zu gehen, um Olou zu holen. Dabei legte er keine besondere Eile an den Tag, da er sich dem Rakshasa nicht zu unterwürfig zeigen wollte. Unglücklicherweise wartete dieser nur ungern und ließ seinen Frust an Sebastian aus, der bewusstlos nach einem Schlag zu Boden ging. Zum Glück kam Kapitän Olou kurz darauf zurück auf das Schiff und sorgte dafür, dass sich um Sebastian gekümmert wurde, bevor er sein gespräch mit dem Rakschasa begann.
Dieser wies Olou auf seine bisher mangelnden Erfolge in der Flottenbildung hin und vor allem darauf, dass er sehr verstimmt sei, dass sich Olou den Seedrachen von Senghor als Anhänger des Rakschasa zu erkennen gegeben habe. Seitdem würden ihn die Ältesten der Drachen beobachten, was sein Bündnis mit Aashaq in Gefahr brächte. Zwar wusste Olou nicht, was sein Gegenüber damit meinte, doch er entschuldigte sich eifrig, um weiteren Schaden von sich und seiner Mannschaft abzuhalten. Vibhischah der Suchende schien mit der Entschuldigung milde gestimmt zu sein und gab an, sich demnächst wieder zu melden. Bis dahin sollte Olou Erfolge vorzuweisen haben.

Froh alles noch einmal überstanden zu haben und mit Kogges Unterstütztung beruhigte Olou seine Mannschaft und machte sich am nächsten Tag wie geplant auf den Weg. Bereits am nächsten Tag konnten sie die von Olou auf der Karte ausgemachte Insel erkennen, doch ein Schiff hatten sie bislang nicht bemerkt. Dies änderte sich erst dann, als der Kapitän selbst ins Krähennest stieg, um mit Hilfe seines neuen Fernrohrs sich umzuschauen.
Schnell erkannte er am Horizont ein Schiff, welches die östliche Küste von Motaku entlang segelte. Obwohl Olou wusste, dass er sich nicht zu sehr in das Fesselgebiet vorwagen sollte, immerhin besaß er noch keinen Kaperbrief des Orkankönigs, wollte er sich diese Chance nicht entgehen lassen und ließ seinen Steuermann Kurs auf das feindliche Schiff setzen.

Die Verfolgung dauerte nicht lange. Wie Cysar Akr erkannte, handelte es sich bei dem erfolgtem Schiff um einen kleinen aber schlagkräftigen Einsegler aus Cheliax, der offenbar gerade dabei war einen Piratenschiff aufzubringen und zu versenken. Es entbrannte ein heftiger Kampf gegen die chelischen Seesoldaten und deren Kapitänin, den die Crew der Bote der Rache jedoch gewinnen konnte, nachdem Cysar die Kapitänin von hinten mit ihrem Rapier getötet hatte.
Eilig ging der zu einem Riesen angewachsene Olou auf das mittlerweile brennende Piratenschiff hinüber und befreite die dort eingesperrten 14 Seeleute, die sich dankbar seiner Crew anschlossen. Da sich die Verluste der Bote der Rache in Grenzen hielten, einzig Rattennase Rattberger und Die dicke Berta waren gestorben, Brim Hausbrand konnte gerade so noch gerettet werden, gab es einigen Anlass zu feiern. Zumal Ghazkull beschloss die Hungermähre als sein neues Schiff in Besitz zu nehmen. Mit dem Segen von nun Admiral Olou dem Mantikorschlächter rief er sich zum Kapitän der Hungermähre aus und erschuf aus den Leichen der ehemaligen Besatzung einer Skelettmannschaft, die alle Aufgaben der Seeleute übernahm. Als Offiziere stellte er Der stumme Torben, Freddy das Wiesel, 2 Aspis-Seeleute und Ben ein.

Um diesen Erfolg zünftig zu feiern fuhren beide Schiffe in eine Bucht zu der namenlosen Insel, auf der Olou Holz schlagen lassen wollte und begannen ein rauschendes Fest, was nur von den Attacken zweier Schreckensaffen unterbrochen wurde, die zum Glück dank Olou, Cysar und Bens schnellem Eingreifen niemanden aus der Crew töteten.
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Nach dem zweitägigen Fest machte sich die Crew gut gelaunt ans Bäume fällen. Allen voran Ben stach hier besonders hervor, da er einen Baum nach dem anderen zu Boden gehen ließ, während Exulans die Bäume lieber mit seinen Sprengbomben zu Fall brachte. Dabei weckte er allerdings 3 Deinonychus, fleischfressende Dinosaurier, auf, die er gerade so zusammen mit Ghazkull besiegen konnte.
Am Ende des Tages hatte die Crew 3 Dutzend Bäume über eine komplizierte Seilkonstruktion an Deck der Hungermähre gebracht, welche die Nacht durchsegelte, um gleichzeitig mit der Bote der Rache am Gezeitenfelsen anzukommen.

Wieder zurück konnte Olou, als er gerade Exulans und den stummen Torben zu einigen Übungen bei Royster McKlieg an den Ballisten des Gezeitenfelsen nehmen wollte, einen Streit zwischen Mardus Siggs und Royster McKlieg mit an, bei dem es um eine Öffnung ging, die sich wohl mitten auf der Insel aufgetan hatte. Nachdem vor allem Exulans mit seiner Treffsicherheit den alten Wachhauptmann beeindrucken konnte, beschloss Olou den Ziegenhirten einmal aufzusuchen, der ihn mit Ehrfurcht begegnete.
Schnell wusste Olou, dass eine Ziege und ein Wachsoldat bislang verschwunden waren und wollte sich dieses Problems zusammen mit seinen stärksten Kämpfern annehmen.

Bei dem Versuch zwei Seile miteinander zu verknüpfen, um gefahrlos in die Spalte hinab zu klettern, die tiefer zu sein schien als ein Seil hinab reichte, fiel Ben herab und stürzte in ein Wasserbecken, wobei er sich heftige Prellungen zuzog. Exulans und Ghazkull machten sich daraufhiin auf dem Weg zum Schiff um ein weiteres Seil zu holen, damit sie Ben herausbekommen konnten. In dieser Zeit tauchte aus dem Wasserbecken ein Riesenoktopus auf. Keiner konnte sich erklären, wie der dorthin gekommen war, doch er schien wütend zu sein und stürzte sich auf Ben. Trotz der Hilfe von Cysar und Olou wurde Ben bewusstlos und begann hinabzusinken. Erst als Exulans und Ghazkull zurückkamen und in den Kampf eingriffen, konnte das gwaltige Wesen besiegt werden.
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Doch für Ben kam jede Hilfe zu spät. Bewusstlos begann er zu ertrinken und schien sein Leben vor den Augen seiner Kameraden auszuhauchen, die alles versuchten, um ihn doch am Leben zu erhalten. Gerade als die Hoffnung schon schwand, Ben atmete bereits nicht mehr, stieß er eine Wasserfontäne aus und kam zu Bewusstsein, doch er fühlte sich sehr schlecht.

Die Gefahr des Oktopus überstanden, machten sich bis auf Ben alle daran sich umzusehen. Sie befanden sich eindeutig in einem uralten Bauwerk von Zyklopen, doch welchen Zweck dieses diente, konnten sie nicht erkennen. DSafür fanden sie einen Raum mit 8 Statuen von Zyklopen, deren Augen mit Edelsteinen geschmückt waren. Dem konnte Exulans nicht widerstehen und schnappte sich den am wertvollsten aussehenden Stein, worauf große Steinkügeln aus den Mäulern der Zyklopen rollten und die Halle zum Einsturz brachten. Nur schwer verletzt konnte Ghazkull dem Unheil dank exulans Hilfe entkommen.

Wieder an Oberfläche angekommen, schnauften alle erst einmal durch, bevor sie den gewaltigen Edelstein an Deck der Bote der Rache schafften und Olou sich auf den Weg zum Gezeitenfelsen machte, um Agaste Bericht zu erstatten.

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11. Den Gezeitenfelsen bezwingen

Nach dem Sieg über die Sanbalot beschloss Kapitän Olou den Weg nach Senghor fortzusetzen.
Einen Tag vor der von Ghazkull Thraka errechneten Ankunft tauchte plötzlich ein Schiff vor der Bote der Rache der Rache auf, welches sofort die Aufmerksamkeit der Crew weckte. Die Segel waren gerafft, das Deck leer. Nur mit Hilfe der Strömung bewegte sich das fremde Schiff voran.
Um diesen seltsamen Schiff auf den Grund zu gehen stellte Olou eine Entermannschaft zusammen, die angeführt von Cysar Akr und Brim Hausbrand das Phänomen untersuchen sollte. Schnell fand sie ausgefranste Löcher im Deck, die woihl durch Säure entstanden waren.

Auf Befehl des Kapitäns wagte sich die Entermannschaft unter Deck, wo einer der Aspis-Seeleute schreieind zusammenbrach. Eines seiner Beine hatte sich an seinem Körper aufgelöst. Schnell flohen die übrigen wieder auf Deck, wo sie mit ansehen mussten, wie der die Treppe hochkriechende Seemann vollständig von einem Kristallschlick mit Hilfe von Säure zersetzt wurde. Obwohl Ghazkull sofort den Befehl gab, die Leinen zu lösen und Segel zu setzen, hörte Olou ein Platschen im Wasser und erkannte, dass der Schlick, der kaum zu erkennen war, sich wohl daran machte, sein Schiff zu betreten.
Mit Hilfe eines beschworenen Hais konnten Olou und Ghazkull die Kreatur besiegen.

In der Hoffnung, dass der Schlick irgendetwas an Bord heil gelassen hatte, machten sich Olou und Exulans daran, das Schiff unter Deck zu erforschen. Sie fanden eine noch verschlossene Tür, hinter der sich ein halb zersetzter Leichnam befand, der einige glitzernde Gegenstände bei sich trug, welche der Rattenvolkangehörige sofort für sich beanspruchte. Den knöchernen Anhänger des Mannes überließ er hingegen sofort seinem Kapitän, der ihn sich anzog und meinte, dass seine Haut sich dadurch härter und undurchlässiger anfühlte.

Nachdem sie das Schiff in Schlepp genommen und weitergesegelt waren, entdeckte Olou mitten auf dem Meer ein kleines Fischerboot, auf dem sich ein einzelner Mann befand, der ihnen zuwinkte. Irritiert, aber auch interessiert steuerte Ghazkull die Bote der Rache auf das Fischerboot zu, um sich mit dem Mann zu unterhalten.

Dieser stellte sich ohne Namen als einfacher Fischer vor und fragte Olou und Ghazkull nach ihrem Begehr in Senghor und auch nach ihren Tätowierungen, welche diese von Vibhischah der Suchende erhalten hatten. Zudem wollte er wissen, ob sie etwas über die Werhaie wüssten, die sich angeblich hier in der Gegend aufhalten würden. Zwar schienen ihm nicht alle gegebenen Antworten zu gefallen, dennoch verhielt er sich weiter freundlich und sprang mit der Warnung, sich in Senghor friedlich zu verhalten, schließlich ins Meer.

Verwirrt von diesem Vorgehen, sah die Crew zum Wasser. Vor Erstaunen erstarrt sahen sie kurze Zeit später eine gewaltige blaue Kreatur aus dem Wasser aufsteigen und wegfliegen. Keiner konnte sich daran erinnern in seinem bisherigen Leben einmal eine solche Kreatur gesehen zu haben, doch es musste sich um einen Drachen handeln.
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Noch beeindruckt fuhr die Bote der Rache schließlich in den gewaltigen Hafen von Senghor ein. Eine riesige Stadt, durchzogen von Wasserstraßen und umgeben von gewaltigen Mauern und Wachtürmen erwartete die Crew, die sich, geführt von Ghazkull und Olou, sofort geschäftig daran machte, alle Aufgaben zu erledigen.

Während das geschleppte Schiff für einen stattlichen Betrag verkauft wurde, mit der gleichzeitigen Zusicherung, auch die Bote der Rache vollständig zu reparieren, wurde in den folgenden Tagen das angefallene Plündergut verkauft, sowie Crew angeworben und Geschichten über die Heldentaten von Olou, dem Mantikorschlächter erzählt, welche die Leute in Angst und Schrecken versetzten.
Letztlich schlossen sich Wagaye Krik, Retta Sturm, Omarim Utok, Hezeki Sraf und Fasika Brek der Crew der Bote der Rache an.

Wegen der guten Bezahlung der Crew konnte sich Olou auch auf die Disziplin seiner bisherigen Mannschaft verlassen, die zu ihren Wachezeiten fast immer rechtzeitig an Deck erschien. Einzig Freddy das Wiesel und Conchobhar Turlach Kleinstein tauchten nicht pünktlich zur Wache auf, genau wie Kogge, der sich anderen Dingen verpflichtet fühlte.

Ein nächtlich beobachteten Mord im Hafen gingen weder Olou noch Ghazkull nach, dafür fanden sie eine bald stattfindene Hinrichtung eines Schiffsbauer, der sich Tom nannte, sehr interessant, welche in 4 Tagen stattfinden sollte. Auch Freddys Angebot, der in der Stadt nach lohnenden Zielen für einen Einbruch auf der Suche war, nahmen sie dankend an, als er ihnen ein passendes Ziel bot.

Nach ihrem Plan sollte die Bote der Rache am 4. Tag vollständig repariert sein. Nachdem sie sich die Hinrichtung angesehen hatten, wollten Olou noch den Einbruch durchziehen und dann in der Nacht schnell Senghor verlassen, bevor jemand sie damit in Verbindung bringen sollte. Doch es sollte alles anders kommen.

Mitten in der Nacht zwischen dem 3. und 4. Tag kam Sandara Quinn in Olous Kajüte. Sie schien hellauf begeistert zu sein, dass sich Tom der Schiffsbauer in Senghor befand. Schließlich habe er das Schiff des Orkankönigs gebaut. Sie müssten ihn retten. Olou, für den dies eine neue Information war, stellte, nachdem er sich angezogen hatte, sofort einen Trupp zusammen, der in das Gefängnis einbrechen sollte.
Mit dabei waren die Wachhabenden Exulans und Der stumme Torben, da dieser laut Olou keine Geräusche machen würde, Sandara und Ghazkull, sowie der Kapitän natürlich selbst.

Mit ihrem Ruderboot befuhren die 5 die Kanäle der Stadt bis kurz vor das Gefängnis und beobachteten dieses. Zu ihrem großen Glück konnten sie nur 2 Wachen erkennen. Um unnötige Gewalt zu vermeiden, wies Olou Sandara an die beiden Wachen zu bestechen. Diese gingen jedoch nicht darauf ein, sodass ein kurzer aber heftiger Kampf entbrannte, in welchem die Befreiungsgruppe ihre Gegner niederstreckte, bevor Ghazkull sich zu ihnen kniete und sie ausbluten ließen.

IM Gefängnis entschied sich Olou für den linken, leicht ansteigenden Gang, während Ghazkull eine Nebelwolke erschuff, die ihre Spuren verbergen sollte. Dies klappte auch tatsächlich, sodass die Gruppe, nachdem sie 3 weitere Wachen getötet hatte, vor einer schweren Eisentür stand, die zu Olous Entsetzen aber auf das Dach des Gefängnisses führte.

Da sie schon so weit gekommen waren, beschloss Olou entgegen dem Rat von Ghazkull die Sache jetzt durchzuziehen und drückte sich an der Wand bei der immer noch vorhandenen Nebelwolke entlang und umging so einen Großteil der Wachen, bis er vor dem Eingang zum Verließ stand. Dort warteten weitere 4 Wachen, die Olou zusammen mit 3 von Ghazkull beschworenen Erdelementaren tötete, während Exulans und Torben nach hinten gegen weitere anstürmende Wachen absicherten.

Mit Mühe und Not und Sandaras Rapier gelang es der Gruppe schließlich die Kerkertür von innen zu schließen, sich selbst einzusperren, aber auch die anderen Wachen auszusperren. Nachdem Tom und seine Lehrlinge Eisberg und Franky befreit und bewaffnet waren, machte sich Olou daran, sich einen Weg aus dem Gefängnis herauszukämpfen.

Bereits als er die Tür öffnete wurde er von Armbrustbolzen gespickt, die ihm jedoch kaum etwas auszumachen schienen. Mit einem wütenden Schrei und unterstützt vom bombenwerfenden Exulans, der sich jedoch immer im Rücken seines Kapitäns aufhielt, stürzte sich Olou auf die verbliebenden Wachen, von denen einige dank eines Zaubers von Ghazkull panisch die Flucht ergriffen.
Insgesamt tötete die Gruppe in dieser Nacht 20 Gefängniswachen, bevor sie es nahezu unverletzt, Sandaras und Ghazkulls heilenden Händen sei Dank das Gefängnis verließ, wo der wahre Albtraum auf sie wartete.

Auf dem Dach des Gefängnisses saß ein junger Mann mit braunen Haaren und wasserblauen Augen, der tadelnd mit seinem Zeigefinger wedelte. “Ich sagte doch, dass ihr euch in Senghor benehmen sollt”, waren seine letzten Worte, bevor er sich in einen Drachen verwandelte und seinen Feuerodem auf die Gruppe blies. Sofort fielen Sandara und Torben um, konnten sich aber stabilisieren, während Olou und Ghazkull mit der Kraft der Verzweiflung und einem wahnsinnigen Durchhaltevermögen von Olou, der unglaublich viel einstecken musste und zuletzt auch zu Boden ging, den Drachen attackierten und diesen letztendlich in die Flucht schlugen.

Eilig stellte Ghazkull all seine Kameraden wieder her, bevor Sandara vorlief und ihnen den Weg in das sichere Haus zeigte, welches Freddy angemietet hatte, um seine möglichen Diebesopfer auszuspionieren.
Gerade als sie dort ankamen, hörten sie eine laute Explosion aus dem von Freddy beobachteten Objekt, aus dem kurz darauf ein brennender Kleinstein hinauslief, der sich kaum etwas aus seinen Brandwunden zu machen schien, denn er hatte einen äußerst wertvollen Schatz geborgen.
Mit Hilfe dieses Schatzes sicherte er sich von Ghazkull 500 GM; sowie weiteren 2500 GM und einem Offiziersposten, sollte Ghazkull im Rahmen der Flottenbildung ein eigenes Schiff von Olou erhalten. Dafür erhielt Ghazkull als Ausgleich die wertvolle Doppelläufige Pistole.

Am nächsten Morgen brach die Crew der Bote der Rache eilig auf, verließ Senghor und machte sich auf den Weg zum Gezeitenfelsen. Nach einem ungewollten Umweg, kamen sie auf der kargen Insel über dem Wind über dem Wind an.
Nach einer kurzen Verhandlung mit Agasta Schmiedel, der Herrin über den Gezeitenfelsen, übergab Olou dieser Ben Beckman als Geisel.
Danach begab er sich zusammen mit Ghazkull und Sandara zu dem Gezeitenfelsen, um dort ein Essen sowie ein Gespräch mit der Burgherrin zu führen.

Im Laufe dieses Gesprächs stellte sich heraus, dass Agasta bereits von Olou dem Mantikorschlächter und dem Feuerwüter von Senghor gehört hatte. Sie bot ihm eine Heirat für 1 Jahr an, welche Olou sofort annahm.

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10. Blutbucht!

Nachdem sie der Dominator entflohen waren, setzte Olou alles daran, den chelischen Seemännern zu entfliehen und ließ Segel gen Blutbucht setzen. Seine Männer und Frauen, die ebenfalls froh waren mit dem Leben davon gekommen sein, führten seine Anweisungen sofort aus, sodass der viertägigen Reise gen Blutbucht nichts mehr im Wege stand, bis Ben Beckman, der an Deck gerade seiner Funktion als 1. Maat nachging etwas Seltsames bemerkte.

Nicht weit entfernt trieb ein verlassener Fischkutter auf dem Meer. Seine Segel waren zerfetzt, im Rumpf befand sich ein Loch und das Ruderboot schien verstanden. Nach einigen Diskussionen, bei denen es darum ging, was für eine schreckliche Krankheit wohl die Fischer dahin gerafft habe, sprach Ghazkull Thraka ein Machtwort und erinnerte daran, dass sie Piraten waren und keine Feiglinge.
Ben bechloss ein Ruderboot hinab zu lassen, um sich zwischen die beiden Schiffe zu begeben, um mit den neuen Crewmitgliedern eine Enterübung durchzuführen, solange der Fischkutter sich noch über und nicht unter Wasser befand. Schnell warfen die ersten 3 Piraten ihre Enterhaken nach dem Kutter und machten sich daran, an diesen langzuhangeln, als Bens Boot kenterte und er unter Wasser von 4 Sahuagin angegriffen wurde, die er allerdings nicht nur schwer sehen konnte.
Noch bevor er sich fassen konnte, um an die Oberfläche zu schwimmen, hatten ihn die Sahuagin beuwsstlos geschlagen und machten sich daran mit ihrer Beute zu fliehen.

Zu dem Glück des 1. Maats sprangen Cysar Akr, Exulans und Olou sowie der Untotengefährten Jakub von Ghazkull ihm hinterher.
Mit viel Mühe und einem alchemistischen Trank der Ratte gelang es ihnen den sterbenden Ben gerade so noch zu retten, während Olue und Cysar den Sahuagin den Gar ausmachten. Exulans fand daraufhin um den Hals eines der Wesen einen seltsamen Anhänger als Tiefenplatin, den er sofort einsteckte.

Nach dieser aufregenden Zwischensequenz, die Ben fast das Leben gekostet hatte, setzte die Bote der Rache ihre Reise nach Blutbucht fort.
Im Hafen angekommen, beschloss Oloe, dass Cysar ihr Plündergut verkaufen und sich nach Abnehmern für die Sklaven umsehen sollte, die vorerst an Deck blieben. Olou selbst wollte zusammen mit Ghazkull eine Werft ausfindig machen, in welcher das Schiff repariert werden konnte, während Ben sich einmal die Gaststätten ansehen wollte und Exulans sich daran machte, ein paar dringende Einkäufe zu erledigen. Ketten für die Sklaven und eine neue Schiffsglocke.

Nachdem die Bote der Rache in die einzig leere Werft gebracht worden war und Olou mit dem dort aufsichtführenden Zwerg einen Preis vereinbart hatte, machte er sich auch daran von Deck zu gehen und sich einmal in Blutbucht umzuschauen.
Ghazkull erfuhr währenddessen von einem Aspis-Seeleute, der nach seiner Schicht verschlafen hatte, dass es in Blutbucht kein Problem mit Untoten gab und die Stadt inoffiziell dem Aspis-Konsortium gehört.
Gleiches hatte auch Exulans zu dieser Zeit bereits herausgefunden, als er versucht hatte den Siegelring des Kapitäns der Kurstav zu verkaufen. Zu seinem Glück warnten ihn beide Händler mit denen er zu tun hatte vor dem Konsortium, wenngleich auch sie diesem Bescheid gaben. Eilig erstand er noch etwas Gift.

Ben fand unterdessen eine Wirtschaft, in der er um Aufmerksamkeit zu erlangen gleich mal eine Lokalrunde gab und dann eine Geschichte erzählte, wie sie die Dominator besiegt hatten. Zu seinem großen Pech erkannte Die dicke Berta, eine dort anwesende Matrone, seine Lüge und brachte die Menge gegen ihn auf, sodass Ben unverrichteter Dinge zum Schiff zurückkehrte.

Wieder zusammen, beschloss Exulans sich für den restlichen Aufenthalt auf dem Schiff zu verstecken, während Ghazkull und Olou die nächsten Tag neue Männer anwerben wollten, Cysar die Sklaven vom Fischerboot verkaufen wollte und sich selbst einen eigenen Lustsklaven kaufen wollte und Ben eine Lösung für den Gremlinfluch finden wollte.

Während Olou und Ghazkull in den folgenden Tagen 7 höchst interessante neue Crewmitglieder anwarben, darunter zu Bens Freude auch Die dicke Berta, erzielte Cysar auf dem Sklavenmarkt Höchtspreise für ihre Ware und schaffte es sich einen stattlichen Osirianer zuzulegen, den er fortan verwöhnte und in seiner Kabine schlafen ließ.
Ben hingegen erfuhr von einem Passanten die Adresse eines Bordells mit dem Namen “Die neue Berta”, in welchem er seinen Fluch loswerden könnte. Daran zweifelnd besuchte er nur kurz das Lokal und verließ es sofort wieder als es sich als das herausstellte, was es auch war, ein Bordell mit vielen nackten Frauen.
Doch trotz hartnäckiger Suche wurde er auch am nächsten Tag zu diesem Bordell wieder geschickt.
Verzweifelt ging er tiefer hinein und buchte ein besonderes Programm, bei welchem er blutig ausgepeitsht wurde und mit nacktem Körper auf der Bote der Rache wieder aufwachte. Trotz unzähliger Wunden auf seinbem Körper, die sich schnell zu Narben auswucherten, fühlte er sich so gut und unbeschwert wie seit Wochen nicht mehr. Der Gremlinfluch war gebrochen, auch wenn er nicht mehr wusste, wie dies geschehen sein sollte.
Er bemerkte nur, dass die dicke Berta grinste, als sie am nächsten Tag, dem Tag des Aufbruchs an Bord kam und den mit Narben übersäten 1. Maat sah.

Noch in der Nacht vor dem Aufbruch besuchte Ghazkull eine der besser gestellten Kneipen und erfuhr dort etwas von einer Regatta, die jährlich stattfinden sollte und die dem Gewinner einen Platz im Rat der Piraten einbringen sollte. Gleichzeitig erntete er viel Anerkennung für die Geschichte, wie Olou an Bord der Dominator geklettert war, um dort ganz alleine das Schiff zu sabotieren, damit die Bote der Rache fliehen konnte.

Um endlich alle Sklaven verkaufen zu können, auch jene des Aspis-Konsortiums, beschloss Olou weiter nach Senghor zu segeln und danach erst den Weg zum Gezeitenfelsen zu suchen, um diesen zu bezwingen.

Zu Olous tief empfundener Freude stießen sie dabei auf ein rahdoumisches Handelsschiff. Sofort befahl er die Verfolgung dieses Schiffes,. Dabei ließ er sich auch nicht davon abhalten, dass es zunächst so aussah, als könnte das Handelsschiff entkommen. Nach fast einer Woche Verfolgung gelang es Ghazkull endlich die Sanbalot, einen flotten Zweimastsegler, einzuholen.

Nicht einmal die Mantikor, welche daraufhin die Bote der Rache angriff, konnte Olou davon abhalten, Rache an dem Volk zu nehmen, welches einst sein Fischerboot versenkt hatte. Gnadenlos tötete er die gesamte Besatzung und häutete die Manitkor als Zeichen seines Sieges.
Bei dem Kampf starben 2 der 6 Aspis-Seeleute.

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